Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Einfacher Apfelkuchen

Einfacher Apfelkuchen
Portionen 1 Springform (26 cm), 12 Stücke
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 50 Minuten
Gesamt 1 Stunde 10 Minuten

Wenn im Herbst die Kiste mit Äpfeln in der Speisekammer steht, backe ich diesen Rührkuchen fast wöchentlich. Zwei klein geschnittene Äpfel wandern in einen Teig aus 200 g Butter, drei Eiern und 250 g Mehl, dazu drei Esslöffel Kaffeesahne für eine weichere Krume. Kein Belegen, kein Guss, alles wird untergerührt. Am zweiten Tag schmeckt er sogar noch besser.

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 3 EL Kaffeesahne
  • 2 Äpfel, klein geschnitten

Zubereitung

Einfacher Apfelkuchen: So unglaublich lecker, dass du ihn probieren musst! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

So backst du den Apfel-Rührkuchen Schritt für Schritt:

  1. Heiz den Ofen auf 175 Grad vor und mach die Springform fertig.
  2. Gib alle Zutaten außer den Äpfeln in eine große Schüssel und rühr sie zu einem glatten Teig.
  3. Heb die klein geschnittenen Äpfel vorsichtig unter den Teig.
  4. Füll den Teig in die vorbereitete Springform und streich ihn gleichmäßig glatt.
  5. Back den Kuchen auf der untersten Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 60 Minuten, bis er goldbraun ist.
  6. Danach lass ihn abkühlen und bestäub ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.

Am besten schmeckt der Apfel-Rührkuchen zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Er passt zu jedem Anlass, und bei uns bleibt selten ein Stück auf dem Teller liegen.

Tipps für die Zubereitung

  • Nimm am besten saftige, süße Äpfel, dann schmeckt man sie deutlicher heraus.
  • Der Kuchen lässt sich gut einfrieren und taut bei Bedarf einfach wieder auf.

Probier dieses einfache Rezept aus und lass dir den Apfel-Rührkuchen schmecken!

Mein Tipp

Die Apfelstücke wende ich vor dem Unterheben in einem Esslöffel vom abgewogenen Mehl, dann sinken sie nicht alle auf den Boden. Die Butter muss richtig weich sein und die drei Eier kommen einzeln dazu, jedes gut untergerührt. Kippst du alle auf einmal hinein, gerinnt die Masse und der Kuchen wird speckig statt locker.

Andere Ideen

  • Ohne Kaffeesahne nehme ich drei Esslöffel saure Sahne oder Milch, der Teig wird dann etwas fester.
  • Ein Teelöffel Zimt und eine Handvoll Rosinen zu den Äpfeln machen daraus einen Winterkuchen.
  • In der Kastenform gebacken braucht der Teig bei 180 Grad rund 15 Minuten länger, weil er höher steht.

Aufheben und Einfrieren

In einer gut schließenden Dose bleibt der Apfelkuchen drei Tage saftig, die Äpfel geben nach und nach Feuchtigkeit an die Krume ab. Zum Einfrieren teile ich ihn in Stücke, packe sie einzeln ein und lasse sie bis zu drei Monate liegen. Auftauen bei Zimmertemperatur, etwa anderthalb Stunden.

Häufige Fragen

Welche Äpfel eignen sich am besten?
Ich nehme Boskop oder Elstar, die bleiben beim Backen in Form und bringen Säure gegen die 200 g Zucker. Sehr weiche Sorten wie Golden Delicious zerfallen und machen den Teig um die Stücke herum matschig.
Kann ich die Kaffeesahne weglassen?
Du brauchst die Flüssigkeit, sonst wird der Teig zu fest für die Springform. Drei Esslöffel Milch, Sahne oder auch Apfelsaft tun denselben Dienst, mit Kaffeesahne wird die Krume nur etwas zarter.
Wie lange muss der Kuchen backen?
Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze rund 50 Minuten. Weil die Äpfel Saft ziehen, prüfe ich immer mit dem Holzstäbchen in der Mitte. Bräunt die Oberfläche zu früh, decke ich sie mit Alufolie ab.
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