Leckeres Malakoff-Dessert: Einfache Biskotten-Kreation entdecken!
Malakoffschnitten kenne ich aus Wien, meine Nachbarin hat sie mir vor Jahren aufgeschrieben. Anders als beim Tiramisu liegt hier ein dünner Biskuit vom Blech unten drunter, darauf kommen in Kaffee und Rum getränkte Biskotten und eine Creme aus Vanillepudding, Gelatine und Schlagobers. Süß ist sie, aber der Kaffee hält dagegen. Das Ganze braucht Zeit im Kühlschrank, deshalb mache ich es am Vortag, wenn Besuch kommt.
Zutaten
Für den Biskuitboden:
- 3 Eier
- 80 g Staubzucker
- 3 EL Wasser
- 100 g Mehl
- 0.5 Pk Backpulver
Für die Creme:
- 500 ml Milch
- 1 Pk Vanillepuddingpulver
- 80 g Zucker
- 6 Bl Gelatine
- 2 EL Rum
- 400 ml Schlagobers
Für die Biskotten:
- 220 ml Kaffee
- 1 Schuss Rum
- 2 Pk Biskotten
Zubereitung
Biskuitboden zubereiten:
Trennen Sie die Eier und schlagen Sie das Eiklar steif. Schlagen Sie die Eidotter mit dem Staubzucker schaumig und fügen Sie das Wasser hinzu. Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und heben Sie es abwechselnd mit dem Eischnee unter die Eidottermasse. Gießen Sie die Masse auf ein Blech und backen Sie sie bei 180°C für etwa 10-15 Minuten.
Creme zubereiten:
Kochen Sie die Milch auf und vermischen Sie sie mit dem angerührten Puddingpulver und dem Zucker. Weichen Sie die Gelatine in Wasser ein, drücken Sie sie aus und lösen Sie sie im heißen Rum auf, bevor Sie sie in die Puddingcreme einrühren. Anschließend schlagen Sie das Schlagobers unter die Creme.
Montage:
Mischen Sie den Kaffee mit dem Rum. Legen Sie den Biskuitboden auf und tränken Sie die Biskotten in der Kaffee-Rum-Mischung. Streichen Sie die Creme darüber. Wiederholen Sie diesen Vorgang und schließen Sie das Dessert mit einer Cremeschicht ab.
Kühlzeit:
Lassen Sie die Malakoffschnitte mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen, damit sie richtig durchziehen kann.
Dieses Rezept für Malakoffschnitten mit Biskotten ist einfach zuzubereiten und wird Ihre Gäste begeistern. Probieren Sie es aus und genießen Sie diesen kulinarischen Klassiker.
Darauf kommt es an
Die Gelatine ist der Knackpunkt. Löse sie im heißen Rum auf, aber koche den Rum nicht, sonst bindet sie nicht mehr. Rühre sie zuerst in zwei Löffel der lauwarmen Puddingcreme und erst dann in die ganze Masse, sonst zieht sie Fäden. Das Schlagobers kommt zum Schluss dazu, wenn der Pudding nur noch handwarm ist.
Abwandlungen
- Für Kinder lasse ich den Rum weg und tränke die Biskotten in Kaffee mit einem Schuss Milch und einem Teelöffel Vanillezucker.
- Statt Vanillepudding nehme ich manchmal Schokoladenpuddingpulver, dann passt ein Löffel Kakao über die letzte Cremeschicht.
- Mit einer Schicht abgetropfter Sauerkirschen zwischen Biskotten und Creme wird die Schnitte fruchtiger und weniger süß.
Aufbewahren und Aufwärmen
Zugedeckt hält die Schnitte im Kühlschrank drei Tage und wird am zweiten Tag sogar besser, weil die Biskotten ganz durchziehen. Länger nicht, dann weicht der Biskuit auf. Einfrieren mag ich hier nicht: Die Gelatinecreme wird beim Auftauen wässrig und trennt sich vom Boden.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich die Gelatine durch etwas anderes ersetzen?
- Ja, nimm ein Päckchen Agartine und koche es kurz mit einem Teil der Milch auf, wie auf der Packung beschrieben. Die Creme wird dann etwas fester und schnittiger, du solltest sie aber zügig verarbeiten.
- Wie stark soll der Kaffee sein?
- Ich koche starken Filterkaffee, die 220 ml aus doppelter Menge Pulver. Schwacher Kaffee geht im Zucker unter. Lass ihn abkühlen, bevor du die Biskotten hineintauchst, heißer Kaffee weicht sie sofort auf.
- Welche Blechgröße brauche ich für den Biskuit?
- Aus 3 Eiern und 100 g Mehl wird ein dünner Boden für ein kleines Blech von etwa 20 mal 30 Zentimetern. Auf dem großen Backblech gerät er zu dünn und reißt dir beim Belegen.
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