Leckere Rezepte für Ölkuchen: Probieren Sie es jetzt aus!
Der Ölkuchen ist mein Rezept für Tage, an denen ich vergessen habe, Butter aus dem Kühlschrank zu nehmen. Öl und Wasser statt Butter und Milch, vier Eier getrennt geschlagen: Der Teig ist in einer Viertelstunde fertig und bleibt tagelang saftig. Meine Mutter hat ihn Wasserkuchen genannt. Bei mir kommt er in die Gugelhupfform und ist nach 25 Minuten schon wieder aus dem Ofen.
Zutaten
- 250 g Mehl
- 200 g Zucker
- 125 ml Wasser
- 125 ml Öl
- 1 Pk Backpulver
- 4 Stk Eier
- 1 Pk Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Zubereitung

Schritt 1: Eiweiß schlagen
Trenn die Eier und schlag das Eiklar mit dem Handmixer zu steifem Schnee.
Schritt 2: Dottermasse zubereiten
In einer zweiten Schüssel schlägst du Dotter, Zucker, Wasser und Öl schaumig. Misch das Mehl mit Backpulver, Vanillezucker und einer Prise Salz und rühr es in die Dottermasse.
Schritt 3: Eischnee unterheben
Jetzt hebst du den Eischnee vorsichtig unter die Dottermasse, bis ein cremiger Teig entsteht.
Schritt 4: Backen
Fette eine Gugelhupfform mit Butter ein und füll den Teig hinein. Back den Kuchen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backrohr ca. 25 Minuten.
Tipps zum Rezept
Lass den Ölkuchen nach dem Backen auskühlen und sieb dann Staubzucker darüber, das ist die ganze Verzierung.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Öl und Wasser verbinden sich nur, wenn du Dotter, Zucker, Wasser und Öl wirklich hell und schaumig schlägst, mindestens drei Minuten mit dem Handmixer. Sonst schwimmt das Öl obenauf und der Kuchen wird speckig. Den Eischnee zum Schluss in drei Portionen unterheben und den Teig danach sofort in die gefettete Form füllen.
Varianten
- Zwei Esslöffel Kakao unter das Mehl gemischt und ein Schuss Milch mehr machen daraus einen Schokoladen-Ölkuchen.
- Mit der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone und drei Esslöffeln Zitronensaft im Teig wird er frischer.
- In einer 26er Springform gebacken und mit Puderzucker bestäubt, dient er als Boden für Erdbeeren und Sahne.
Aufbewahrung
Durch das Öl bleibt er lange saftig, unter der Kuchenglocke vier bis fünf Tage. Ich lege ein Stück Backpapier zwischen Schnittfläche und Dose. Eingefroren hält er drei Monate, am besten in einzelnen Stücken; die taue ich eine Stunde bei Zimmertemperatur auf oder wärme sie kurz im Ofen.
Fragen aus meiner Küche
- Reichen 25 Minuten bei 180 Grad wirklich?
- In einer kleinen Gugelhupfform mit 22 Zentimetern kann es knapp werden. Ich prüfe nach 25 Minuten mit dem Holzstäbchen; klebt noch Teig daran, backe ich in Fünf-Minuten-Schritten weiter, meist bis etwa 35 Minuten.
- Welches Öl passt?
- Ein geschmacksneutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Olivenöl schmeckt im süßen Teig durch und passt hier nicht. Kokosfett wird beim Abkühlen fest und macht den Kuchen bröselig.
- Kann ich die Eier auch ganz verrühren?
- Ja, dann sparst du dir das Trennen, der Kuchen wird aber dichter und niedriger. Wer den lockeren Biss will, schlägt das Eiklar wirklich steif, bis ein Messerschnitt im Schnee stehen bleibt.
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