Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Schoko-Kappenbomben

Schoko-Kappenbomben
Portionen ca. 55 Stück
Vorbereitung 1 Stunde
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 1 Stunde 15 Minuten

Die kommen bei mir in jede Weihnachtsdose, weil sie sich wochenlang halten und trotzdem mürbe bleiben. Der Teig mit gerösteten, frisch gemahlenen Mandeln und drei Eigelb wird im Kühlschrank schnell hart – deshalb kühle ich ihn wirklich nur fünf bis zehn Minuten. In jede Kugel drücke ich mit dem Kochlöffelstiel eine Mulde, die später Nutella und Nussmark aufnimmt. Zum Schluss kommt die Kappe aus Kuvertüre darüber.

Zutaten

  • 270 g Mehl
  • 2 EL, gestr. Kakaopulver, gesiebt
  • 1 Msp. Backpulver
  • 120 g Mandeln
  • 120 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 250 g Vollmilchkuvertüre
  • 40 g Palmin
  • 250 g Nutella, zimmerwarm
  • 2 EL, gehäuft Nussmark
  • 250 g Haselnussglasur

Zubereitung

Entdecke die verführerischen Schoko-Kappenbomben! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

1. Mürbeteig vorbereiten

Röste zuerst die Mandeln, lass sie abkühlen und mahl sie fein. Dann knetest du aus den Zutaten bis einschließlich Eigelb einen Mürbeteig. Pack ihn gut ein und stell ihn etwa 5-10 Minuten kalt. Länger nicht, sonst wird er steinhart und du musst ihn wieder weich kneten.

2. Kugeln formen und backen

Roll den Teig zu gleichmäßigen Rollen von etwa 2 cm Durchmesser. Stich haselnussgroße Stücke ab und dreh sie in der Hand zu Kugeln. Setz die Kugeln auf ein Backblech mit Backpapier. Drück mit dem Kochlöffel in jede Kugel ein Loch, aber nicht zu tief.

Back die Kugeln im vorgeheizten Ofen bei 170 °C etwa 15 Minuten. Danach sind sie noch weich und mürbe. Lass sie auf dem Backpapier auskühlen, dann werden sie fest und brechen nicht.

Mehr braucht es nicht, damit die Kappenzipfel gelingen. Bei uns ist die Dose meist schon vor Weihnachten halb leer.

Auf unserer Seite findest du noch mehr Kuchen Rezepte. Guten Appetit!

Omas Tipp

Die Mulde nur halb tief eindrücken – gehst du bis zum Blech durch, läuft die Füllung beim Backen unten heraus und die Kugel bricht. Und lass die Plätzchen vollständig auf dem Backpapier auskühlen; direkt aus den 170 Grad sind sie so weich, dass sie beim Anheben zerfallen. Erst danach fülle ich Nutella und Nussmark ein.

So kannst du abwandeln

  • Statt Nutella fülle ich die Mulden mit Marzipanrohmasse, die ich mit einem Löffel Rum weich gerührt habe.
  • Mit weißer Kuvertüre statt Vollmilch und einer Prise gemahlenem Kardamom im Teig werden sie heller im Geschmack.
  • Wer keine Mandeln mag, nimmt die gleiche Menge geröstete Haselnüsse und lässt den Kakao im Teig weg.

Reste aufbewahren

In eine Blechdose zwischen Butterbrotpapier geschichtet halten sie drei bis vier Wochen kühl und trocken, aber nicht im Kühlschrank – dort schlägt die Kuvertüre weiß an. Ungefüllt und ohne Schokolade lassen sie sich drei Monate einfrieren; erst auftauen, dann füllen und überziehen.

Noch Fragen?

Warum bröselt mein Mürbeteig beim Rollen?
Er ist zu kalt geworden. Nach fünf bis zehn Minuten im Kühlschrank sollte er noch formbar sein; ist er hart, knete ihn mit warmen Händen kurz durch. Genau deshalb steht im Rezept, ihn nicht länger zu kühlen.
Wofür ist das Palmin in der Kuvertüre?
Die 40 g Kokosfett machen die geschmolzene Kuvertüre dünnflüssiger und geben ihr Glanz. Ohne wird die Kappe dick, matt und reißt beim Trocknen. Mehr als 40 g sollten es nicht sein, sonst bleibt der Überzug weich.
Kann ich die Füllung weglassen?
Ja, dann sind es einfache Mandelkugeln, die du nur zur Hälfte in Kuvertüre tauchst. Die Mulde brauchst du in dem Fall nicht einzudrücken, und die Backzeit bleibt bei 15 Minuten bei 170 Grad.
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