Entdecke den ultimativen Hefezopf: Frischer als vom Bäcker!
Ein Kilo Mehl klingt viel, aber bei uns war der Zopf am Sonntagmorgen immer weg, bevor der Kaffee durchgelaufen war. Ich flechte aus der Menge deshalb zwei Zöpfe: einen für den Frühstückstisch, einen zum Verschenken. Mit 100 g Butter und der ganzen Milch bleibt er zwei Tage weich. Den Zucker dosiere ich zwischen 50 und 150 g, je nachdem, ob Marmelade dazukommt.
Zutaten für den perfekten Hefezopf
- 1 kg Weizenmehl
- 1 Würfel Hefe, frisch
- 50 g Zucker, bis 150 g, nach Geschmack
- 1 EL Salz
- 100 g Butter
- 530 ml Milch, je nachdem auch etwas mehr
- 1 Ei(er), zum Bestreichen
- evtl. Mandelblättchen
- evtl. Hagelzucker
Zubereitung des Hefezopfs

Gib zuerst das Mehl in eine große Schüssel. Dann verrührst du den Hefewürfel mit dem Zucker und lässt die Mischung stehen, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Den aufgelösten Hefezucker und das Salz gibst du zum Mehl.
Lass die Butter in einem Topf schmelzen und gieß die Milch dazu, bis alles handwarm ist. Das schüttest du über das Mehl und knetest den Teig ordentlich durch.
Teigruhe
Stell den Teig an einen warmen Ort und lass ihn mindestens eine Stunde gehen, bis er doppelt so groß ist. Danach knetest du ihn noch einmal kurz durch.
Formen und Backen
Jetzt formst du aus dem Teig einen Zopf. Du kannst ihn ganz klassisch flechten oder eine andere Flechtart nehmen, wie du magst.
Bestreich den geformten Zopf mit dem verquirlten Ei und streu nach Belieben Hagelzucker oder Mandelblättchen darüber. Dann kommt er bei 200 Grad Celsius für etwa 40 bis 45 Minuten in den Ofen.
Variationen
Aus dem Teig kannst du auch runde Brötchen formen. Und wenn du magst, gibst du Rosinen dazu. Weich sie vorher in Wasser ein, dann werden sie schön weich.
Lass dir deinen Hefezopf schmecken. Bei uns war er am Sonntagmorgen immer als Erstes leer.
Darauf kommt es an
Die Milch darf nur handwarm sein, höchstens 35 Grad – kippst du sie heiß über die frische Hefe, geht der Teig nicht mehr auf. Nach dem Flechten lasse ich den Zopf noch zwanzig Minuten auf dem Blech stehen und bestreiche ihn erst dann mit dem Ei, sonst reißen die Nähte beim Backen auf. Ab Minute 25 kommt Alufolie darüber.
Abwandlungen
- Mit 150 g Rosinen, die zehn Minuten in warmem Wasser eingeweicht wurden, wird daraus der klassische Osterzopf.
- Statt Hagelzucker bestreue ich ihn mit Mandelblättchen und reibe die Schale einer unbehandelten Zitrone in den Teig.
- Aus der halben Teigmenge forme ich runde Brötchen und backe sie bei 200 Grad nur 18 bis 20 Minuten.
Aufbewahren und Aufwärmen
In ein sauberes Geschirrtuch gewickelt bleibt der Zopf zwei bis drei Tage weich; im Kühlschrank wird er schnell trocken. Geschnitten friere ich ihn portionsweise ein, dort hält er drei Monate. Die Scheiben kommen gefroren in den Toaster oder für fünf Minuten bei 150 Grad in den Ofen.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe nehmen?
- Ja, für ein Kilo Mehl brauchst du zwei Päckchen Trockenhefe. Die mische ich trocken unter das Mehl und gieße die handwarme Milch dazu. Die Gehzeit bleibt gleich, eine Stunde bei Zimmertemperatur reicht in der Regel.
- Woran erkenne ich, dass der Zopf durchgebacken ist?
- Klopf von unten gegen den Boden: Klingt es hohl, ist er fertig. Bei 200 Grad dauert das die vollen 40 bis 45 Minuten. Wird die Oberfläche vorher zu dunkel, legst du einfach Alufolie darüber und backst weiter.
- Kann ich den Teig über Nacht gehen lassen?
- Ja. Dann nehme ich nur den halben Hefewürfel und stelle die Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank. Am Morgen steht der Teig eine Stunde auf der Arbeitsplatte, bevor ich flechte. Der Geschmack wird dadurch runder.
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