Entdecke das unwiderstehliche Rezept für köstliche Apfelkrapfen!
Apfelkrapfen gab es bei uns immer dann, wenn im Keller noch Äpfel vom Vorjahr lagen und die Schale schon schrumpelig wurde – gerieben merkt das niemand mehr. Der Teig ist ein Hefeteig mit vier Dottern und zwei Löffeln Rum, deshalb bleibt er auch am nächsten Tag weich. Bei 160 Grad schwimmend ausgebacken bekommen die Krapfen den hellen Ring rundherum, an dem man sieht, dass die Temperatur gestimmt hat.
Zutaten
- 500 g griffiges Mehl
- 1 Wf Hefe (à 40 g)
- 60 g Butter
- 60 g Zucker
- 4 Stk Eidotter
- 1 Pk Vanillezucker
- 0.5 Stk Zitronenschale
- 2 EL Rum
- 1 Prise Salz
- 0.25 l Milch
- 5 Stk Äpfel
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Hefeteigs
Setz einen ganz normalen Hefeteig an: Lös die Hefe in lauwarmer Milch auf und verknete sie mit Mehl, Zucker, Butter, Eidottern, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum und einer Prise Salz. Lass den Teig an einem warmen Ort gut aufgehen.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Während der Teig geht, wäschst du die Äpfel, viertelst, entkernst und schälst sie. Reib sie und beträufel sie sofort mit etwas Zitrone, dann bleiben sie hell.
Schritt 3: Krapfen formen
Roll den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 cm dick aus. Stich mit einem großen runden Ausstecher einzelne Teigstücke aus. Auf jedes Stück kommen etwa 2 Teelöffel der geriebenen Äpfel. Drück den Teig darüber zusammen und form runde Krapfen oder Kugeln.
Schritt 4: Krapfen frittieren
Erhitz Fett in einem Topf auf ca. 160°C und back die Apfelkrapfen darin schwimmend aus. Achte darauf, dass sie von allen Seiten goldgelb werden.
Schritt 5: Krapfen servieren
Lass die Krapfen nach dem Backen auf Küchenpapier abtropfen. Sobald sie abgekühlt sind, bestäubst du sie mit Staubzucker und bringst sie frisch auf den Tisch.
Tipps zum Rezept
Am besten schmecken Apfelkrapfen frisch aus dem Topf. Wenn du magst, bestäubst du sie statt mit Staubzucker mit einer Mischung aus Zimt und Zucker.
Viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit!
Mein Tipp
Drücke die geriebenen Äpfel vor dem Füllen kräftig in einem Tuch aus. Der Saft ist der Grund, warum Krapfen im Fett aufplatzen und innen nass bleiben. Und halte das Fett bei 160 Grad: Steigen an einem hineingehaltenen Holzlöffelstiel feine Bläschen auf, passt es. Wird es heißer, sind die Krapfen außen dunkel und in der Mitte noch roh.
Andere Ideen
- Statt Äpfeln nehme ich zwei feste Birnen, grob gerieben und ebenfalls ausgedrückt, dazu eine Prise gemahlenen Ingwer in die Füllung.
- Für die Kinder lasse ich den Rum weg und gebe stattdessen zwei Esslöffel Apfelsaft in den Teig.
- Mit Zimtzucker statt Staubzucker gewälzt, solange die Krapfen noch warm sind, schmecken sie deutlich weihnachtlicher.
Aufheben und Einfrieren
Am besten schmecken sie am Backtag. In einer Blechdose bleiben sie einen Tag weich, danach werden sie trocken. Einfrieren geht sechs Wochen: ungezuckert einfrieren, aufgetaut fünf Minuten bei 150 Grad im Ofen aufbacken und erst dann mit Staubzucker bestäuben.
Häufige Fragen
- Was ist griffiges Mehl und was nehme ich hier in Deutschland?
- Griffiges Mehl ist gröber vermahlen. Ich mische dafür 450 g Mehl Type 405 mit 50 g Hartweizengrieß, dann saugt der Teig die Feuchtigkeit der Äpfel besser auf und bleibt beim Formen stabil.
- Kann ich Trockenhefe statt des Hefewürfels nehmen?
- Ja, für 40 g frische Hefe nimmst du zwei Päckchen Trockenhefe, also rund 14 g. Die rührst du direkt ins Mehl und gibst die lauwarme Milch dazu. Die Gehzeit bleibt gleich, etwa eine Stunde bis zur doppelten Größe.
- Warum saugen sich meine Krapfen mit Fett voll?
- Dann war das Fett zu kühl. Unter 150 Grad bildet sich außen keine Kruste und der Teig trinkt Öl. Backe höchstens vier Stück auf einmal aus, sonst fällt die Temperatur im Topf jedes Mal ab.
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