Entdecke das unwiderstehliche Rezept für Erdbeer-Tiramisu!
Dieses Tiramisu kommt ohne Kaffee, ohne Likör und ohne rohe Eier aus – deshalb stelle ich es im Sommer auf, wenn die Enkel mitessen. Ein Kilo Erdbeeren wird mit Zitronensaft und Staubzucker püriert, zwei Drittel davon rühre ich unter Mascarpone und Magertopfen. Der Topfen nimmt der Mascarpone die Schwere. Nach sechs Stunden im Kühlschrank sind die Biskotten weich und die Schichten schneidbar.
Zutaten
- 1 kg Erdbeeren
- 750 g Mascarpone
- 500 g Magertopfen
- 2 EL Zitronensaft
- 120 g Staubzucker
- 40 Stk Biskotten
Zubereitung

Schritt 1: Erdbeeren vorbereiten
Wasch die Erdbeeren, putz sie und pürier sie mit dem Zitronensaft und dem Staubzucker. Nimm zwei Drittel vom Püree und rühr es gründlich mit Mascarpone und Magertopfen zusammen.
Schritt 2: Schichten des Tiramisu
Leg eine Lage Biskotten in die Form. Verteil einen Teil der Erdbeermasse darauf. So schichtest du weiter, Biskotten und Erdbeermasse, bis alles aufgebraucht ist. Zum Schluss kommt die restliche Erdbeermasse obenauf.
Schritt 3: Kühlen und Servieren
Stell die Form in den Kühlschrank und lass das Tiramisu mindestens 6 Stunden durchziehen. In der Zeit werden die Biskotten weich und die Creme fest. Danach kannst du das Erdbeer Tiramisu auf den Tisch bringen.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Nimm reife, duftende Erdbeeren, daran hängt der ganze Geschmack. Du kannst das Dessert gut am Vortag machen, dann hat es genug Zeit zum Durchziehen. Und wenn es hübscher aussehen soll, schichtest du alles in kleine Gläser und legst frische Erdbeeren obenauf.
Fazit
Das Erdbeer Tiramisu ist schnell gemacht und passt zu jeder Gelegenheit – als Nachtisch nach dem Essen oder einfach so am Nachmittag. Bei mir bleibt selten etwas übrig.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Das letzte Drittel Erdbeerpüree ist nicht übrig, es ist deine Tränke: Streich es dünn auf jede Biskotten-Schicht, bevor die Creme daraufkommt. Trockene Biskotten bleiben sonst auch nach sechs Stunden hart. Rühre Mascarpone und Topfen außerdem nur kurz unter das Püree – wer zu lange schlägt, bekommt eine Creme, die nach dem Anschneiden läuft.
Varianten
- Mit Himbeeren statt der Hälfte der Erdbeeren wird das Dessert säuerlicher, dann nehme ich 20 g Staubzucker mehr.
- Statt Biskotten lege ich manchmal dünn geschnittenen Biskuitboden ein, dann wird das Ganze weicher und lässt sich löffeln.
- Für eine Version im Glas schichte ich alles in acht große Gläser und stecke zum Schluss eine halbierte Erdbeere obenauf.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält das Tiramisu im Kühlschrank zwei Tage, danach wässern die Erdbeeren und die Creme wird dünn. Ich decke die Form mit Folie ab, ohne sie auf die Oberfläche zu drücken. Einfrieren geht nicht: Topfen und Mascarpone trennen sich beim Auftauen und die Biskotten werden matschig.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich tiefgekühlte Erdbeeren nehmen?
- Ja, ein Kilo TK-Erdbeeren im Sieb auftauen lassen und den ausgetretenen Saft abgießen, sonst wird die Creme zu flüssig. Der Saft eignet sich gut als zusätzliche Tränke für die Biskotten. Püriert schmecken sie etwas milder als frische.
- Was kann ich statt Magertopfen nehmen?
- In Deutschland nimmst du einfach Magerquark, das ist dasselbe Produkt. 500 g Speisequark mit 20 Prozent Fett machen die Creme runder, dafür etwas schwerer. Ganz ohne Quark wird die Masse durch die 750 g Mascarpone sehr mächtig.
- Warum wird meine Creme nach dem Anschneiden flüssig?
- Meistens war der Mascarpone zu warm oder zu lange gerührt. Verarbeite ihn direkt aus dem Kühlschrank und misch ihn nur so lange mit dem Püree, bis die Farbe gleichmäßig ist. Die sechs Stunden Kühlzeit sind Pflicht, nicht Empfehlung.
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