Das ultimative Rezept für den perfekten Marmorkuchen!
Marmorkuchen war bei uns der Kuchen für Sonntagnachmittage ohne Anlass. Meiner bekommt zusätzlich 60 g Rosinen, das kannte ich so von meiner Mutter. Der Teig ist mit 170 ml Milch recht flüssig, deshalb backe ich ihn in der Springform statt im Gugelhupf. Das Muster ziehe ich nur mit drei, vier Gabelstrichen durch, mehr macht aus dem Marmor eine gleichmäßig braune Masse.
Zutaten
- 200 g Mehl
- 125 g Butter
- 120 g Staubzucker
- 3 Stk Eier
- 170 ml Milch
- 0.5 Pk Backpulver
- 60 g Rosinen
- 40 g Kakao
Zubereitung

- Die weiche Butter schaumig rühren. Eier und Zucker hinzufügen und gut cremig rühren.
- Das mit Backpulver vermischte Mehl mit der Milch unterrühren.
- Die Masse in zwei Schüsseln teilen und in eine Hälfte den Kakao einrühren.
- Danach den hellen Teig in eine befettete und bemehlte Springform füllen und den dunklen Teig (mit dem Kakao) darauf verteilen. Mit einer Gabel durchziehen, um das typische Marmormuster zu erzeugen.
- Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180° Celsius (Ober- und Unterhitze) etwa 50 Minuten backen.
Tipps zum Rezept
- Den fertigen Marmorkuchen mit einer ganzen Kirsche garnieren für das i-Tüpfelchen der Präsentation.
Dieser Marmorkuchen ist eine schnelle und einfache Backidee, die immer gelingt. Egal, ob für einen gemütlichen Nachmittag oder als Dessert auf einer Feier – er passt einfach immer. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses köstliche Rezept auszuprobieren!
Der Kniff, der den Unterschied macht
In der Zutatenliste stehen Rosinen, in den Schritten tauchen sie nicht auf: Ich wende sie in einem Esslöffel des abgewogenen Mehls und hebe sie zum Schluss unter den hellen Teig. So sinken sie nicht auf den Boden. Der Kakao macht den dunklen Teig fester, ein Schuss Milch mehr gleicht das wieder aus.
Varianten
- Ohne Rosinen und dafür mit 50 g gehackten Walnüssen im dunklen Teig wird der Kuchen kräftiger.
- Zwei Esslöffel Rum über die Rosinen geben und eine halbe Stunde ziehen lassen, dann schmeckt der Kuchen erwachsener.
- Für Kinder rühre ich in den dunklen Teig zusätzlich 50 g Schokotropfen und bestäube den fertigen Kuchen mit Puderzucker.
Aufbewahrung
Unter einer Kuchenhaube bleibt der Marmorkuchen drei bis vier Tage saftig, angeschnitten lege ich die Schnittfläche an den Rand der Haube. Im Kühlschrank wird er trocken. Zum Einfrieren schneide ich ihn in Stücke, das hält zwei Monate; aufgetaut wird zugedeckt bei Zimmertemperatur.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Größe sollte die Springform haben?
- 26 Zentimeter passt gut. In einer 20er Form wird der Teig zu hoch und braucht länger als 50 Minuten, dann ist der Rand schon dunkel. Eine 28er Form ergibt einen flacheren Kuchen mit etwa 40 Minuten Backzeit.
- Kann ich Margarine statt Butter nehmen?
- Ja, 125 g Margarine funktionieren genauso. Sie muss weich, aber nicht flüssig sein. Der Geschmack wird etwas neutraler, dafür bleibt der Kuchen meist einen Tag länger weich.
- Wie bekomme ich ein deutliches Marmormuster?
- Fülle erst den hellen, dann den dunklen Teig ein und ziehe die Gabel in großen Spiralen einmal durch beide Schichten. Drei Bewegungen reichen. Rührst du länger, vermischen sich die Teige und das Muster verschwindet.
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