Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Verführerisches Rezept für eine glasierte Apfeltorte, das Sie unbedingt probieren müssen!

Verführerisches Rezept für eine glasierte Apfeltorte, das Sie unbedingt probieren müssen!
Portionen 1 Springform (26 cm), 12 Stücke
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 50 Minuten
Gesamt 1 Stunde 20 Minuten

Diese Torte backe ich, wenn die Boskop-Bäume bei meiner Nachbarin abgeerntet werden und ich einen Eimer Äpfel geschenkt bekomme. Der Teig kommt ganz ohne Butter aus – sechs Eier und die Maizena machen ihn locker wie einen Biskuit. Die Apfelspalten sinken beim Backen halb ein, die Marillenmarmelade obendrauf hält sie saftig und glänzend. Bei mir gibt es sie sonntags zum Kaffee, wenn Besuch kommt.

Zutaten

  • 140 g Mehl (glatt)
  • 140 g Maizena
  • 150 g Kristallzucker
  • 6 Stk Eier
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Öl
  • 6 Stk Äpfel

Zutaten zum Bestreichen

  • 100 g Marillenmarmelade

Zubereitung

Verführerisches Rezept für eine glasierte Apfeltorte, das Sie unbedingt probieren müssen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Äpfel und Eimischung

Wasch, schäl und entkern die Äpfel und schneide sie in feine Spalten. Danach mixt du die Eier mit dem Kristallzucker, dem Zitronensaft und dem Vanillezucker sehr schaumig.

Schritt 2: Teig herstellen

Misch Mehl und Maizena und gib das Öl dazu. Heb alles vorsichtig unter die Eimasse, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Schritt 3: Torte backen

Gib die Masse in eine eingefettete Tortenform und leg die Apfelspalten im Kreis darauf. Back die Torte bei 200°C etwa 50 Minuten.

Schritt 4: Glasieren

Nach dem Backen bestreichst du die Torte mit Marillenmarmelade, dann glänzt sie schön.

Am liebsten esse ich sie lauwarm, kurz nachdem sie abgekühlt ist. Zu einer Tasse Kaffee oder Tee passt sie besonders gut.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Die 200 °C sind nur für die ersten 15 Minuten gedacht. Danach schalte ich auf 175 °C herunter, sonst wird die Oberfläche dunkel, bevor die Eimasse in der Mitte durch ist. Und die Marillenmarmelade streiche ich nie kalt auf: Ich rühre sie mit einem Löffel Wasser heiß, streiche sie durch ein Sieb und pinsle sie auf die noch warme Torte.

Varianten

  • Statt Marillenmarmelade nehme ich manchmal Johannisbeergelee, das setzt den süßen Äpfeln eine säuerliche Kante entgegen.
  • Wer es würziger mag, bestreut die Apfelspalten vor dem Backen mit einem halben Teelöffel Zimt.
  • Mit festen Birnen statt Äpfeln wird sie milder – die Spalten dann sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie hell bleiben.

Aufbewahrung

Zugedeckt bleibt die Torte bei Zimmertemperatur zwei Tage saftig, im Kühlschrank unter einer Haube drei bis vier Tage, dort wird der Boden allerdings fester. Einfrieren geht stückweise und gut verpackt bis zu drei Monate. Zum Auftauen lege ich die Stücke über Nacht in den Kühlschrank und stelle sie danach eine Stunde bei Raumtemperatur hin.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich die Maizena weglassen und nur Mehl nehmen?
Ja, dann nimmst du 280 g Mehl. Der Teig wird aber kompakter und schmeckt eher nach Rührkuchen. Die Maizena ist genau das, was die Krume so zart und leicht bröselig macht.
Welche Äpfel eignen sich für die Spalten am besten?
Feste, säuerliche Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten in den 50 Minuten ihre Form. Weiche Sorten zerfallen zu Mus, und die Oberfläche der Torte wird matschig statt gleichmäßig belegt.
Meine Torte ist in der Mitte zusammengefallen – woran liegt das?
Meist am zu frühen Öffnen der Ofentür. Die Eimasse braucht die ersten 30 Minuten Ruhe. Auch zu grobes Rühren beim Untermischen von Mehl und Maizena drückt die Luft heraus, die du vorher aufgeschlagen hast.
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