Lothars geheimes Rezept für unwiderstehliche Nürnberger Elisenlebkuchen!
Elisenlebkuchen kommen bei mir am ersten Adventswochenende auf die Bleche. Der Teig hat kein Mehl: 250 Gramm Mandeln und 250 Gramm Haselnüsse, dazu Orangeat und Zitronat, das ich vorher im Mixer noch etwas kleiner mache, sonst beißt jemand auf ein großes Stück. Gebacken wird bei milden 150 Grad, damit die Lebkuchen innen weich bleiben und der Rand nicht hart wird.
Zutaten
- 6 Eier
- 180 g brauner Zucker
- 2 EL Honig
- 2 TL Zimt
- 1 TL Lebkuchengewürz
- 1 Prise Salz
- 250 g gemahlene Mandeln
- 250 g gemahlene Haselnüsse
- 200 g Orangeat, im Mixer noch etwas zerkleinert
- 200 g Zitronat, im Mixer noch etwas zerkleinert
- Oblaten nach Bedarf, 70 oder 90 mm
- 200 g Kuvertüre
Zubereitung
Schritt 1: Eimischung vorbereiten
Beginnen Sie damit, die Eier, den braunen Zucker und den Honig in einer großen Schüssel zu einer schaumigen Masse zu schlagen. Dies bildet die Basis für den Teig.
Schritt 2: Zutaten unterheben
Vorsichtig die gemahlenen Mandeln, gemahlenen Haselnüsse, Zimt, Lebkuchengewürz und eine Prise Salz mit einem Spatel unter die Eimasse heben. Anschließend das zerkleinerte Orangeat und Zitronat hinzufügen und gut vermischen.
Schritt 3: Teig auf Oblaten verteilen
Legen Sie die Oblaten auf ein Backblech und verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf jeder Oblate. Achten Sie darauf, großzügig zu sein, damit schöne, dicke Lebkuchen entstehen.
Schritt 4: Backen
Heizen Sie Ihren Ofen auf 150° C vor. Backen Sie die Lebkuchen mit Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten, bis sie goldbraun sind. Lassen Sie sie anschließend gut abkühlen.
Schritt 5: Mit Kuvertüre überziehen
Nach dem Abkühlen die Kuvertüre schmelzen und die Lebkuchen damit überziehen. Lassen Sie die Schokolade fest werden, bevor Sie die Elisenlebkuchen servieren oder lagern.
Genießen Sie diese köstlichen Nürnberger Elisenlebkuchen, die in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen dürfen. Perfekt für das gemütliche Beisammensein während der Festtage.
Mein Tipp
Streiche den Teig mit einem nassen Löffelrücken zu einer flachen Kuppel auf die Oblate und lass rundum zwei Millimeter Rand frei, sonst läuft die Masse beim Backen über. Nach zwanzig Minuten müssen sie heraus, auch wenn sie noch weich wirken — sie festigen sich beim Abkühlen. Wer länger backt, bekommt trockene Lebkuchen.
Andere Ideen
- Wer Orangeat und Zitronat nicht mag, ersetzt beides durch 400 Gramm sehr fein gehackte getrocknete Aprikosen und Datteln.
- Statt der Kuvertüre einen Guss aus 200 Gramm Puderzucker und drei Esslöffeln Zitronensaft aufstreichen.
- Vor dem Backen drei halbe Mandeln auf jede Kuppel legen, dann brauchen die Lebkuchen später gar keinen Überzug.
Aufheben und Einfrieren
In einer Blechdose mit einer Apfelscheibe dazwischen bleiben die Lebkuchen vier bis sechs Wochen weich; die Apfelscheibe wechsle ich alle paar Tage. Die Schokolade muss vorher vollständig fest sein. Ohne Überzug lassen sie sich drei Monate einfrieren und tauen in zwei Stunden bei Zimmertemperatur auf.
Häufige Fragen
- Wie viel Teig kommt auf eine Oblate?
- Auf eine 70-Millimeter-Oblate etwa zwei gehäufte Esslöffel, auf eine 90er drei. Lieber dick auftragen: Dünn bestrichene Lebkuchen trocknen im Ofen aus und werden nach einem Tag hart.
- Warum werden meine Elisenlebkuchen hart?
- Zu lange oder zu heiß gebacken. 150 Grad und zwanzig Minuten sind die Grenze. Sind sie trotzdem fest geworden, hilft die Blechdose mit einer Apfelscheibe: Nach zwei, drei Tagen sind sie wieder weich.
- Kann ich nur Mandeln statt der Nussmischung nehmen?
- Ja, 500 Gramm gemahlene Mandeln funktionieren. Der Lebkuchen wird dann heller und milder, die Haselnüsse bringen die kräftigere, röstige Note. Wichtig ist nur, dass die Gesamtmenge stimmt.
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