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Low Carb Rezepte

Low Carb Auberginen-Lasagne mit Hackfleisch: Statt Nudeln kommt Gemüse zwischen die Schichten!

Low Carb Auberginen-Lasagne mit Hackfleisch: Statt Nudeln kommt Gemüse zwischen die Schichten!
Portionen 4
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 35 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Lasagne gehört bei uns zu den Gerichten, bei denen alle zweimal auf den Teller schauen. Wenn du aber die Nudelplatten weglassen möchtest, musst du deshalb nicht auf die Schichten verzichten. Dünn geschnittene Auberginen übernehmen genau diese Aufgabe: Sie halten die Sauce, sie geben Biss, und sie schmecken nach dem Backen angenehm weich und leicht nussig.

Das Besondere an dieser Version ist, dass sie erstaunlich unkompliziert ist. Du brauchst keinen Nudelteig, kein Vorkochen von Platten und keine Béchamel aus Mehl und Butter. Die Auberginen werden kurz angebraten, damit sie kein Wasser in die Form ziehen, dann wird geschichtet wie immer. Mit 500 g Hackfleisch wird die Form gut gefüllt und reicht für vier hungrige Teller.

Zutaten

  • 2 große Auberginen (ca. 700 g)
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 EL Olivenöl
  • 250 g Mozzarella
  • 60 g Parmesan, frisch gerieben
  • 150 g Schmand
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Handvoll frisches Basilikum

Zubereitung

Schritt 1: Auberginen vorbereiten

Wasche die Auberginen und schneide sie längs in etwa fünf Millimeter dünne Scheiben. Lege sie nebeneinander auf ein Brett, salze sie leicht von beiden Seiten und lass sie zehn Minuten stehen. Es tritt Flüssigkeit aus, die du mit Küchenpapier abtupfst. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Lasagne später nicht wässrig wird, sondern beim Anschneiden ihre Form behält.

Schritt 2: Scheiben anbraten

Erhitze zwei Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne. Brate die Auberginenscheiben portionsweise bei mittlerer Hitze je etwa zwei Minuten pro Seite an, bis sie goldene Flecken bekommen und sich weich anfühlen. Lege sie auf einen Teller und arbeite weiter, bis alle Scheiben durch sind. Gib nur sparsam Öl nach, denn Auberginen saugen sich sonst voll.

Schritt 3: Hackfleischsauce kochen

Würfle Zwiebel und Knoblauch fein. Erhitze das restliche Öl im Topf und brate die 500 g Hackfleisch kräftig an, bis es krümelig und braun ist. Gib Zwiebel und Knoblauch dazu, dann das Tomatenmark, und röste alles eine Minute mit. Lösche mit den passierten Tomaten ab, würze mit Oregano, Paprikapulver, Salz und Pfeffer und lass die Sauce zehn Minuten offen köcheln.

Schritt 4: Schichten

Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor. Verrühre den Schmand mit der Hälfte des Parmesans und etwas Pfeffer. Gib etwas Sauce in eine Auflaufform, lege Auberginenscheiben darauf, dann wieder Sauce, ein paar Löffel Schmandcreme und Mozzarellastücke. Wiederhole das, bis alles verbraucht ist. Die oberste Schicht soll Sauce, Creme und Käse sein.

Schritt 5: Backen und ruhen lassen

Streue den restlichen Parmesan darüber und schiebe die Form für 35 Minuten in den Ofen. Die Oberfläche soll goldbraun sein und an den Rändern leicht blubbern. Nimm die Lasagne heraus und lass sie zehn Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest. So setzen sich die Schichten, und die Stücke fallen nicht auseinander. Zum Schluss frisches Basilikum darüberzupfen.

Omas Tipps

  • Die Auberginen nie roh einschichten. Rohe Scheiben geben im Ofen viel Wasser ab und verdünnen die Sauce zu einer Pfütze. Das kurze Anbraten kostet zehn Minuten, rettet aber die ganze Form.
  • Mozzarella gut abtropfen lassen. Drücke die Kugeln leicht über dem Spülbecken aus und zupfe sie in Stücke statt sie zu schneiden. Gezupfter Mozzarella verteilt sich besser zwischen den Schichten und zieht schönere Fäden.
  • Die Sauce dicker kochen als sonst. Weil hier keine Nudelplatten Flüssigkeit aufnehmen, darf die Tomatensauce ruhig sämig und fast pastös sein. Lass sie lieber zwei Minuten länger offen köcheln.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Im Kühlschrank hält sich die Auberginen-Lasagne abgedeckt 3 Tage. Lass sie erst vollständig abkühlen, decke die Form dann mit einem Deckel oder Frischhaltefolie ab, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Zum Aufwärmen deckst du die Portion ab und gibst ihr bei 160 °C etwa 15 Minuten im Ofen; in der Mikrowelle wird der Käse zäher.

Einfrieren funktioniert, aber mit Abstrichen. Die Auberginen werden nach dem Auftauen deutlich weicher und geben Wasser ab, die Sauce bleibt dagegen gut. Wenn du einfrieren möchtest, portioniere die Lasagne nach dem Auskühlen und taue sie über Nacht im Kühlschrank auf, bevor du sie im Ofen aufwärmst.

Häufige Fragen

Muss ich die Auberginen schälen?
Nein, die Schale darf dranbleiben und hilft sogar, dass die Scheiben beim Schichten stabil bleiben. Nur wenn die Auberginen sehr groß und schon etwas älter sind, kann die Schale zäh werden — dann ziehst du mit dem Sparschäler ein paar Streifen ab.
Kann ich statt gemischtem Hackfleisch nur Rinderhack nehmen?
Ja, 500 g reines Rinderhack passen genauso. Es ist etwas magerer, deshalb brauchst du einen Esslöffel Öl mehr beim Anbraten und darfst die Sauce etwas kürzer köcheln, damit sie nicht trocken wirkt.
Warum ist meine Lasagne trotzdem wässrig geworden?
Meist liegt es am Mozzarella, der nicht abgetropft wurde, oder an zu dick geschnittenen Auberginen, die innen roh bleiben. Fünf Millimeter sind das Maß, und die Ruhezeit von zehn Minuten nach dem Backen lässt die restliche Flüssigkeit zurück in die Schichten ziehen.
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