Leckere Rezeptidee: Gebackene Apfelscheiben, die jeder lieben wird!
Apfelküchle gab es bei uns immer abends, wenn vom Sonntag noch Eiklar übrig war. Ich nehme feste Äpfel, Boskop oder Elstar, schneide sie einen Zentimeter dick und lasse sie in Zitronensaft, Zucker und Rum ziehen. Der Weinteig mit Eischnee bläht sich im heißen Fett auf und wird um die Scheibe herum hohl und knusprig. Warm essen, alles andere lohnt nicht.
Zutaten
- 5 Stk Äpfeln
- 1 Stk Zitrone, Saft
- 2 EL Zucker
- 2 EL Rum
- 2 Stk Dotter
- 0.125 l Wein
- 2 EL Öl
- 100 g glattes Mehl
- 1 Prise Salz
- 2 Stk Eiklar
- 150 g Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Äpfel
Wasch die Äpfel gründlich und entferne das Kerngehäuse. Schäl sie und schneide sie in 1 cm dicke Scheiben. Dann leg die Scheiben in Zitronensaft, Zucker und Rum und lass sie darin ziehen.
Schritt 2: Zubereitung des Backteigs
Für den Backteig verrührst du alle Zutaten außer dem Eiklar und 2 Dezigramm Zucker. Das Eiklar schlägst du getrennt mit dem Zucker zu steifem Schnee. Heb den Schnee dann vorsichtig unter den Teig.
Schritt 3: Fertigstellung und Ausbacken
Zieh die marinierten Apfelscheiben durch den Teig. Danach backst du sie in heißem Fett heraus, bis sie goldbraun sind.
Tipps zum Rezept
Streu Staubzucker über die warmen Scheiben und gib Vanillesauce dazu.
Wenn du noch mehr Kuchen backen willst, schau auf unserer Seite Kuchen Rezepte vorbei.
Darauf kommt es an
Die 150 g Zucker gehören nicht alle in den Eischnee. Ich schlage das Eiklar mit knapp zwei Esslöffeln davon steif, der Rest wird mit Zimt gemischt und über die fertigen Scheiben gestreut. Und tupfe die marinierten Scheiben vor dem Eintauchen trocken – an nassen Äpfeln hält der Teig nicht, er rutscht im Fett einfach ab.
Abwandlungen
- Für die Kinder nehme ich statt der 0,125 l Wein die gleiche Menge Apfelsaft, der Teig wird dann etwas süßer.
- Mit Birnen statt Äpfeln gelingt es genauso, sie müssen nur fest und noch nicht mehlig sein.
- Dazu passt bei mir eine Vanillesauce oder ein Löffel Preiselbeeren aus dem Glas.
Aufbewahren und Aufwärmen
Ausgebackene Apfelscheiben schmecken nur am selben Tag. Reste lege ich offen auf ein Kuchengitter, nie in die Dose, sonst weichen sie durch. Am nächsten Tag kommen sie für sechs bis acht Minuten bei 180 Grad in den Ofen, dann ist die Hülle wieder knusprig. Einfrieren lohnt sich hier nicht.
Das werde ich oft gefragt
- Welches Fett nehme ich zum Ausbacken?
- Butterschmalz oder ein geschmacksneutrales Pflanzenöl. Es sollte etwa 170 Grad haben – an einem hineingehaltenen Holzlöffelstiel müssen gleichmäßig Bläschen aufsteigen. Ist es zu heiß, wird der Teig braun, während der Apfel innen noch roh bleibt.
- Kann ich den Rum weglassen?
- Ja. Ersetze die zwei Esslöffel durch Apfelsaft oder mariniere die Scheiben nur mit Zitronensaft und Zucker. Der Rum bringt vor allem Duft mit; im heißen Fett verfliegt der Alkohol ohnehin fast vollständig.
- Warum ist mein Teig so dünn geworden?
- Weil er zu lange gestanden hat. Der Eischnee fällt nach zehn Minuten zusammen. Rühre erst die Grundmasse aus Mehl, Dotter, Wein, Öl und Salz an, hebe den Schnee zum Schluss unter und backe sofort aus.
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