So gelingt der perfekte Apfelkuchen: Einfaches Rezept zum Nachbacken!
Wenn die Boskop im Garten reif sind, backe ich diesen Kuchen fast jede Woche. Der Teig ist ein Rührteig, aber der Eischnee kommt getrennt unter, deshalb wird er so locker und trägt die 500 Gramm Apfelspalten, ohne durchzuweichen. Der Zitronenabrieb hält die Süße im Zaum. Aus der 26er Springform bekomme ich zwölf Stücke, und Staubzucker kommt erst kurz vor dem Servieren darüber.
Zutaten
- 3 Stk Eier
- 500 g Äpfel, geschält und entkernt
- 250 g Mehl, glatt
- 150 g Staubzucker
- 0.125 kg Butter
- 0.5 Stk Zitrone, Abrieb
- 1.5 EL Milch
- 1 Pk Vanillezucker
- 0.5 Pk Backpulver
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz dein Backrohr auf 170 ℃ vor. Fette eine Springform ein und stäube sie mit Mehl aus. Misch das Mehl mit dem Backpulver und lass die Butter bei Zimmertemperatur weich werden.
Schritt 2: Teig zubereiten
Trenn die Eier und schlag das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee. Rühr Zucker, Butter und Vanillezucker schaumig. Gib nach und nach die Eigelbe dazu und rühr weiter, bis die Masse ganz schaumig ist.
Schritt 3: Teig mischen und backen
Misch abwechselnd das Mehl und den Eischnee leicht unter die Masse. Verteil den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Springform und leg die Apfelspalten darauf. Back die Torte etwa 35 Minuten im vorgeheizten Ofen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäuben.
Mehr braucht es nicht. Stell den Kuchen mitten auf den Tisch, dann nimmt sich jeder selbst ein Stück.
Omas Tipp
Die Butter muss richtig weich sein, sonst wird die Masse beim Aufschlagen nicht schaumig und der Kuchen bleibt fest. Ritze die Apfelspalten auf der Rundung dreimal ein und lege sie dicht an dicht auf den Teig, dann sinken sie beim Backen gleichmäßig ein. Für die Stäbchenprobe zwischen den Äpfeln einstechen, direkt am Apfel bleibt das Holz immer feucht.
So kannst du abwandeln
- Eine Handvoll gehobelter Mandeln über die Apfelspalten streuen, sie rösten beim Backen mit.
- Im Spätsommer tausche ich die Hälfte der Äpfel gegen entsteinte Zwetschgen, dann wird der Kuchen dunkler und saftiger.
- Mit einem Teelöffel Zimt im Mehl und Rosinen zwischen den Spalten schmeckt er nach Bratapfel.
Reste aufbewahren
Unter einer Kuchenhaube bleibt der Apfelkuchen bei Zimmertemperatur drei Tage saftig, im Kühlschrank wird er fest und trocken. Einzelne Stücke lassen sich drei Monate einfrieren. Zum Auftauen zwei Stunden abgedeckt stehen lassen und anschließend zehn Minuten bei 150 Grad aufbacken, dann schmeckt er wie frisch.
Noch Fragen?
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn behalten beim Backen ihre Form. Sehr weiche, mehlige Äpfel zerfallen zu Mus und geben viel Saft ab, dann wird der Teig darunter feucht.
- Was ist Staubzucker?
- Das ist das österreichische Wort für Puderzucker. Die 150 Gramm kommen in den Teig, weil er sich mit der weichen Butter feiner schaumig rühren lässt als grober Kristallzucker. Zum Bestäuben brauchst du zusätzlich einen Esslöffel.
- Kann ich den Kuchen in einer Kastenform backen?
- Ja, in einer 30er Kastenform. Schneide die Äpfel dann klein und hebe sie unter den Teig, statt sie oben aufzulegen. Die Backzeit steigt bei 170 Grad auf etwa 50 Minuten.
Schreibe einen Kommentar