Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
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Leckere Quittenkekse: Das unwiderstehliche Rezept, das Sie probieren müssen!

Leckere Quittenkekse: Das unwiderstehliche Rezept, das Sie probieren müssen!

Quitten hab ich im Garten stehen, und was nach dem Gelee-Kochen im Regal landet, wandert bei mir im November in diese Kekse. Der Mürbteig kommt mit 140 g Butter aus, mehr braucht er nicht. Wichtig ist nur, dass die Böden ohne Loch und die Deckel mit Loch gleich groß sind. Gefüllt wird erst nach dem Auskühlen, sonst zieht das Gelee in den Teig. Reicht für rund 30 Doppelkekse.

Kurz zusammengefasst

  • Portionen: ca. 30 Doppelkekse
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Garzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 1 Stunde
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für Quittenkekse

  • 350 g Mehl
  • 120 g Kristallzucker
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 Stk Ei
  • 140 g Butter
  • 160 g Quittengelee

Zutaten zum Bestäuben

  • 40 g Staubzucker

Zubereitung der Quittenkekse

Teig zubereiten

Geben Sie das Mehl in eine Schüssel und mischen Sie es gut mit dem Kristallzucker und dem Vanillezucker. Fügen Sie dann das Ei und die weiche Butter hinzu und kneten Sie alles zu einem geschmeidigen Teig. Dabei können Sie entweder einen Knethaken verwenden oder den Teig von Hand kneten.

Teig ausrollen und ausstechen

Heizen Sie den Backofen auf 150°C vor. Bereiten Sie zwei Backbleche mit Backpapier vor. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche mit Mehl und rollen Sie den Mürbteig darauf mit einem Nudelwalker aus. Stechen Sie etwa 30 Formen mit einem Loch in der Mitte aus und zusätzlich 30 Böden ohne Loch.

Backen

Platzieren Sie die ausgestochenen Kekse auf die vorbereiteten Backbleche und backen Sie diese etwa 15 Minuten, bis sie hellbraun sind.

Kekse belegen und verzieren

Nach dem Auskühlen streichen Sie je 1 Teelöffel Quittengelee auf die Böden und setzen die Formen mit Loch darauf. Bestäuben Sie die fertigen Kekse vor dem Servieren leicht mit Staubzucker.

Genießen Sie diese wunderbaren Quittenkekse zu einem warmen Getränk und erleben Sie den köstlichen Geschmack der Quitte. Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Die 150 °C sind kein Tippfehler. Bei mehr Hitze werden die dünnen Ringe an den Rändern dunkel, bevor die Mitte durch ist. Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, leg ihn 20 Minuten kalt. Und streich das Quittengelee nur auf die Böden, nie auf beide Hälften, sonst rutschen die Deckel beim Stapeln weg.

Varianten

  • Statt Quittengelee nehme ich manchmal Johannisbeergelee, das gibt eine säuerlichere Füllung.
  • Ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale im Teig passt gut zur Quitte.
  • Für Weihnachten ersetze ich 50 g Mehl durch gemahlene Haselnüsse und steche Sterne aus.

Aufbewahrung

In einer Keksdose mit dicht schließendem Deckel halten die gefüllten Kekse etwa eine Woche, kühl und trocken gelagert. Leg Backpapier zwischen die Lagen, sonst klebt das Gelee. Ungefüllt bleiben die Plätzchen drei Wochen knusprig. Einfrieren lohnt hier nicht, das Gelee wird beim Auftauen wässrig.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich fertiges Quittengelee aus dem Glas nehmen?
Ja, das mache ich meistens selbst so. Ist es sehr fest, rühr es kurz mit dem Löffel glatt oder erwärme es leicht, dann lässt es sich dünn und gleichmäßig auf die Böden streichen.
Warum werden meine Ringe beim Ausstechen rissig?
Dann ist der Teig zu kalt oder zu wenig geknetet. Lass ihn zehn Minuten bei Zimmertemperatur liegen und roll ihn gleichmäßig etwa 3 mm dick aus, dann bleiben die schmalen Ringe heil.
Womit steche ich das Loch in der Mitte aus?
Ein Schnapsglas oder eine kleine Spritztülle reicht völlig. Bei mir hat sich ein Durchmesser von etwa 2 cm bewährt, so bleibt genug Rand stehen und das Gelee ist trotzdem gut zu sehen.
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