Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Kokos-Magiekuchen

Kokos-Magiekuchen
Portionen 1 Form (ca. 20 x 20 cm), 9 Stücke
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 55 Minuten
Gesamt 1 Stunde 20 Minuten

Ein Teig, drei Schichten – das ist das ganze Kunststück an diesem Kuchen. Der dünnflüssige Teig aus 380 Millilitern Milch und nur 60 Gramm Mehl trennt sich im Ofen von selbst: unten eine feste Schicht, in der Mitte Pudding, oben Biskuit. Ich backe ihn, wenn ich wenig Zeit und viele Eier habe. Die gerösteten Kokosraspeln kommen erst zum Schluss auf den kalten Kuchen.

Zutaten für 1 Kuchen

Für den Teig

  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 60 g Mehl
  • 1 Prise(n) Muskatnuss (gerieben)
  • 1 Prise(n) Salz
  • 60 g Kokosraspeln
  • 380 ml Milch

Zum Garnieren

  • 60 g Kokosraspeln

Zubereitung

Kokos-Magiekuchen: Ein unwiderstehlicher Genuss! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung

Heiz den Ofen auf 160 °C Ober-Unterhitze vor. Fette die Backform ein und dichte sie von außen mit Alufolie ab, wenn sie nicht ganz dicht schließt – der Teig ist dünn und läuft sonst aus.

Schritt 2: Basis des Teigs

Lass die Butter zergehen und kurz abkühlen. Trenn die Eier und schlag das Eiweiß steif. Das stellst du erst mal beiseite.

Schritt 3: Herstellung des Teigs

Schlag das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Rühr Butter und Vanilleextrakt unter. Dann kommen Mehl, Salz, Muskatnuss und Kokosraspeln dazu, und du rührst alles gut durch.

Schritt 4: Kombinieren und Backen

Erwärm die Milch leicht und gieß sie unter Rühren langsam zum Teig. Wundere dich nicht, er bleibt sehr flüssig, das gehört so. Heb das Eiweiß in drei Portionen locker unter – es sollen noch weiße Schaumklümpchen zu sehen sein. Gieß den Teig in die Form und back ihn 45 bis 55 Minuten, bis die Oberfläche goldgelb und fest ist. Danach den Kuchen auskühlen lassen.

Schritt 5: Veredelung

Röste die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz an und streu sie über den abgekühlten Kuchen.

Er schmeckt zum Kaffee am Nachmittag und als Nachtisch. Lass es dir schmecken!

Darauf kommt es an

Der Teig soll dünnflüssig sein, und der Eischnee darf nicht vollständig untergerührt werden – genau die kleinen weißen Klümpchen ergeben später die oberste Schicht. Rühre nur so lange, bis keine großen Batzen mehr schwimmen. Nimm die Milch außerdem nur handwarm: kochend heiß gerinnt das Eigelb, eiskalt trennen sich die Schichten nicht sauber.

Abwandlungen

  • Statt Muskatnuss reibst du die Schale einer halben Bio-Limette in den Teig, das passt gut zur Kokosnote.
  • Mit 40 Gramm Mehl und 20 Gramm Kakao wird die untere Schicht schokoladig.
  • Zwei Esslöffel Rum in der warmen Milch machen aus dem Kuchen ein Dessert für den Abend.

Aufbewahren und Aufwärmen

Der Kuchen gehört abgedeckt in den Kühlschrank und hält sich dort drei Tage; die Puddingschicht wird von Tag zu Tag fester. Einfrieren lohnt nicht, die mittlere Schicht wird beim Auftauen wässrig. Die gerösteten Kokosraspeln streust du am besten erst kurz vor dem Servieren darüber.

Das werde ich oft gefragt

Warum soll ich die Form von außen mit Alufolie abdichten?
Weil der Teig so dünnflüssig ist. Bei einer Springform läuft er sonst am Boden aus und brennt unten im Ofen an. Eine Auflaufform aus Glas oder Keramik brauchst du dagegen nicht abzudichten.
Mein Kuchen hat nur zwei Schichten. Was ist schiefgelaufen?
Meist wurde der Eischnee zu gründlich untergerührt oder die Ofentemperatur war zu hoch. Bei 160 Grad braucht er die volle Zeit; mehr Hitze lässt alles auf einmal stocken und die Schichten vermischen sich.
Kann ich statt Kokosraspeln Kokosmehl nehmen?
Nein, Kokosmehl saugt viel zu viel Flüssigkeit auf und der Teig wird dick. Bleib bei den Raspeln. Wenn du sie feiner magst, mahle die 60 Gramm für den Teig kurz im Mixer durch.
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