Brotchips zum Dip aus dem Airfryer – perfekt als Beilage zum Grillabend
Wenn vom Wochenende ein halbes Baguette übrig ist, wandert es bei mir nicht in den Müll, sondern in dünne Scheiben. Mit Olivenöl, Knoblauch, Oregano und Thymian gewürzt, sind die Chips nach acht Minuten im Airfryer fertig, schneller als der Grill heiß wird. Sie sind fest genug für dicke Dips wie Kräuterquark und schmecken auch zum Tomatensalat.
Diese knusprigen Brotchips aus dem Airfryer sind die schnelle Lösung, wenn zum Grillabend noch eine unkomplizierte Beilage fehlt. Aus Baguette oder Ciabatta werden in wenigen Minuten goldbraune Chips, die wunderbar zu Kräuterquark, Hummus, Aioli oder Salsa passen. Das Brot wird dünn geschnitten, mit würzigem Öl vermengt und im Airfryer schön rösch gebacken. Besonders praktisch: Auch Brot vom Vortag lässt sich dafür hervorragend verwenden. So entstehen aromatische Brotchips, die frisch aus dem Korb am besten schmecken und auf dem Tisch garantiert schnell verschwinden.
Zutaten
- 250 g Baguette oder Ciabatta, gern vom Vortag
- 3 EL Olivenöl
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prise edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung

Brot vorbereiten
Das Baguette oder Ciabatta in möglichst dünne Scheiben schneiden, etwa 3 bis 5 mm dick. Größere Scheiben nach Belieben halbieren, damit sie später gut in den Airfryer-Korb passen.
Würzöl anrühren
Olivenöl mit fein geriebenem Knoblauch, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Die Brotscheiben in eine Schüssel geben, mit dem Würzöl beträufeln und vorsichtig mischen, bis sie leicht benetzt sind.
Im Airfryer knusprig backen
Die Brotscheiben locker in den Airfryer-Korb legen und bei 180 °C etwa 6 bis 8 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden oder den Korb schütteln. Die Brotchips sind fertig, wenn sie goldbraun und trocken-knusprig sind.
Kurz abkühlen lassen
Die Brotchips aus dem Airfryer nehmen und 2 Minuten abkühlen lassen. Dabei werden sie noch knuspriger und können direkt zu Dips, Salaten oder Grillgemüse serviert werden.
Darauf kommt es an
Altbackenes Brot ist hier besser als frisches, es lässt sich dünner schneiden und zieht weniger Öl. Reibe den Knoblauch fein ins Öl, kleine Stücke verbrennen im heißen Korb und werden bitter. Nach sechs Minuten schaust du nach, denn zwischen goldbraun und zu dunkel liegen bei 180 °C keine zwei Minuten.
Abwandlungen
- Im Herbst nehme ich statt Oregano und Thymian fein gehackten Rosmarin und etwas Zitronenabrieb.
- Für eine käsige Version bestreust du die Scheiben nach dem Wenden mit zwei Esslöffeln geriebenem Hartkäse.
- Ohne Knoblauch und Kräuter, dafür mit Zimt und einem Teelöffel Zucker im Öl, werden daraus süße Chips zu Quark oder Apfelmus.
Aufbewahren und Aufwärmen
Vollständig ausgekühlt halten die Brotchips in einer gut schließenden Blechdose etwa fünf Tage knusprig. Kein Plastikbeutel, darin ziehen sie Feuchtigkeit und werden zäh. Sind sie doch weich geworden, kommen sie zwei Minuten bei 180 °C in den Airfryer und werden wieder knackig. Einfrieren lohnt sich nicht.
Das werde ich oft gefragt
- Welches Brot eignet sich außer Baguette?
- Ciabatta, helles Landbrot und Sauerteigbrot funktionieren gut. Weiches Toastbrot nicht, es wird nur trocken statt knusprig. Vollkornbrot geht, wird aber schneller dunkel, also eine Minute früher nachschauen.
- Warum werden manche Scheiben zäh statt knusprig?
- Sie waren zu dick geschnitten oder haben zu viel Öl abbekommen. Drei bis fünf Millimeter reichen, und das Öl soll nur einen Hauch auf jeder Scheibe sein. Außerdem dürfen die Scheiben im Korb nicht übereinanderliegen.
- Geht das auch im Backofen?
- Ja. Bei 180 °C Umluft brauchen die Scheiben auf einem Blech mit Backpapier acht bis zehn Minuten. Nach der Hälfte wenden. Im Ofen passt mehr auf einmal hinein, dafür bräunen die Ränder etwas ungleichmäßiger.
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