Hot Dogs im Brezelteig aus dem Airfryer
Die will mein Enkel jedes Mal, wenn er da ist: Hefeteig um Wiener Würstchen gewickelt, kurz durch das Natronbad gezogen und im Airfryer gebacken. Der Teig aus 500 g Mehl Type 550 reicht für acht Stück. Ohne das Bad wäre es nur Hefegebäck, erst die 20 Sekunden in der heißen Natronlösung machen die braune Brezelkruste. Das grobe Salz obendrauf nicht vergessen.
Diese Hot Dogs im Brezelteig aus dem Airfryer sind herzhaft, weich und außen wunderbar laugig. Wiener Würstchen werden in selbst gemachten Brezelteig gewickelt, kurz in Natronwasser gebadet und anschließend im Airfryer goldbraun gebacken. Das Ergebnis schmeckt wie eine Mischung aus Laugengebäck und Hot Dog, nur handlicher und deutlich gemütlicher. Perfekt sind sie für Kindergeburtstage, Filmabende, Picknick oder ein unkompliziertes Familienessen. Am besten schmecken sie frisch aus dem Airfryer, wenn der Teig noch warm ist und die Würstchen saftig bleiben.
Zutaten
Für 8 Stück
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 20 g frische Hefe
- 1 TL Zucker
- 40 g weiche Butter
- 10 g Salz
- 8 Wiener Würstchen oder Hot-Dog-Würstchen
- 1 l Wasser für die Lauge
- 50 g Natron
- 1 EL grobes Salz oder Brezelsalz
Zubereitung

Teig kneten
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, dann mit Mehl, Butter und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.
Hot Dogs formen
Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einem langen Strang rollen. Die Würstchen jeweils spiralförmig mit Teig umwickeln, dabei die Enden leicht andrücken.
Laugenbad vorbereiten
1 l Wasser in einem Topf aufkochen, vom Herd ziehen und das Natron vorsichtig einrühren. Die umwickelten Würstchen portionsweise für etwa 20 Sekunden hineingeben, herausheben und kurz abtropfen lassen.
Im Airfryer backen
Die Hot Dogs mit etwas Abstand in den Airfryer legen, mit grobem Salz bestreuen und bei 180 °C etwa 9 bis 11 Minuten backen, bis der Brezelteig kräftig goldbraun ist. Je nach Größe des Airfryers in zwei Portionen arbeiten.
Darauf kommt es an
Natron ist keine echte Brezellauge, deshalb muss das Wasser wirklich heiß sein und die Würstchen brauchen die vollen 20 Sekunden, sonst bleibt die Kruste hell. Die Teigspiralen danach gut abtropfen lassen und mit Abstand in den Korb legen. Liegen sie eng an eng, werden die Berührungsstellen weiß und teigig.
Abwandlungen
- Mit Käsekrainern oder groben Bratwürsten statt der Wiener wird es herzhafter, dann rechne ich zwei Minuten mehr.
- Vegetarisch geht es mit acht Gemüsewürstchen aus dem Kühlregal, die Backzeit bleibt gleich.
- Statt Brezelsalz streue ich manchmal Kümmel und geriebenen Käse auf die Teigspiralen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Frisch sind sie am besten. Abgekühlt lege ich sie in einen Beutel, im Kühlschrank halten sie zwei Tage. Danach vier bis fünf Minuten bei 160 °C im Airfryer aufbacken, dann ist die Kruste wieder knusprig. Eingefroren halten sie zwei Monate und brauchen aufgetaut acht Minuten bei 170 °C.
Das werde ich oft gefragt
- Geht das auch im Backofen?
- Ja, bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf einem Blech mit Backpapier etwa 18 bis 20 Minuten. Der Teig geht im Ofen etwas mehr auf und die Kruste wird eine Spur weniger knusprig als im Airfryer.
- Worauf muss ich beim Natronbad achten?
- Zieh den Topf vom Herd, bevor du die 50 g Natron einrührst, sonst schäumt es über. Die Würstchen mit einer Schaumkelle einlegen und herausheben, und keine Aluminiumtöpfe verwenden, die Lösung greift Alu an.
- Warum wickelt sich der Teig beim Backen ab?
- Weil die Enden nicht angedrückt waren oder der Strang zu locker gewickelt wurde. Ich lege das Ende immer unter das Würstchen und drücke es fest. Beim Aufgehen zieht sich der Teig zusammen und hält dann von selbst.
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