Milchbrötchen mit Vanillecreme
Milchbrötchen mit Vanillecreme gab es bei uns sonntags, wenn ich am Samstagabend noch Lust auf Hefeteig hatte. Aus 400 g Mehl und 20 g frischer Hefe werden dünne Stränge geflochten, nach dem Backen bei 200 Grad schneide ich sie längs auf und fülle sie mit einer Creme aus drei Päckchen Puddingpulver und 180 g Butter. Puderzucker obendrauf.
Zutaten
Für den Hefeteig:
- 1/4 l Milch
- 20 ml Öl
- 3 St. Eigelb
- 400 g Mehl
- 10 TL Zucker
- Prise Salz
- 20 g frische Hefe
Für die Creme:
- 3 Pck. Dr. Oetker Puddingpulver mit Vanille-Geschmack (eventuell ein anderer)
- 3/4 l Milch
- 3 Pck. Vanillezucker
- 5-6 EL Zucker
- 180 g Butter
Zum Schluss:
- 1 Ei zum Bestreichen
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Schritt 1: Hefeteig vorbereiten
Zerbrösel die Hefe in eine kleine Schüssel und verrühr sie mit 2 TL Zucker und etwas lauwarmer Milch. Lass die Mischung kurz gehen. In einer großen Schüssel knetest du das Mehl mit dem restlichen Zucker, einer Prise Salz, dem Eigelb, der Milch, dem Öl und der vorbereiteten Hefemischung zu einem glatten Teig. Deck ihn ab und stell ihn etwa eine Stunde an einen warmen Ort, bis er doppelt so hoch steht.
Schritt 2: Vanillecreme zubereiten
Koch den Vanillepudding nach Packungsanweisung. Wenn er ganz kalt ist, schlägst du ihn mit der weichen Butter cremig. Bis du sie brauchst, stell die Creme in den Kühlschrank.
Schritt 3: Brötchen formen
Teil den Hefeteig in Stränge von etwa 1 cm Durchmesser und 20 cm Länge. Leg jeden Strang in der Mitte um, dann hast du zwei Stränge zum Flechten. Nach dem Flechten drückst du die Enden nach unten.
Schritt 4: Backen der Brötchen
Setz die geformten Brötchen auf ein Backblech und lass sie noch einmal gehen. Bestreich sie mit verquirltem Ei. Dann back sie im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius etwa 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 5: Füllen und Servieren
Lass die gebackenen Brötchen vollständig abkühlen. Dann schneide sie längs auf und füll die Vanillecreme hinein. Vor dem Servieren bestäubst du sie großzügig mit Puderzucker. Genieße die himmlischen Milchbrötchen in vollen Zügen!
Ich hoffe, sie machen dir beim Backen so viel Freude wie beim Essen. Guten Appetit!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Milch für die Hefe darf nur handwarm sein, nicht heiß, sonst geht der Teig nicht auf. Halte den kleinen Finger hinein, du darfst nichts spüren. Und fülle die Brötchen erst, wenn sie wirklich kalt sind: In warmes Gebäck läuft die Butter-Pudding-Creme sofort ein und macht die Krume speckig.
Varianten
- Ich reibe manchmal die Schale einer Zitrone in den Hefeteig, das passt gut zur Vanillecreme.
- Statt zu flechten forme ich runde Brötchen und spritze die Creme nach dem Backen mit einer Tülle hinein.
- Mit zwei Esslöffeln Rosinen im Teig werden sie herzhafter im Biss, dann etwas weniger Zucker in die Creme geben.
Aufbewahrung
Gefüllt schmecken sie am selben Tag am besten. Mit Creme gehören sie in den Kühlschrank und halten dort zwei Tage in einer Dose. Ungefüllte Brötchen kannst du einfrieren, bis zu sechs Wochen, und bei 150 Grad fünf Minuten aufbacken, bevor du sie aufschneidest und füllst.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich Trockenhefe statt der 20 g frischen Hefe nehmen?
- Ja, ein Päckchen Trockenhefe mit 7 g entspricht dem. Sie wird direkt unter das Mehl gemischt, das Anrühren mit Zucker und Milch entfällt. Die Gehzeit bleibt bei etwa einer Stunde.
- Warum wird die Vanillecreme grießig?
- Der Pudding war noch zu warm oder die Butter zu kalt. Beides muss Zimmertemperatur haben. Rühre die weiche Butter erst schaumig und gib den kalten Pudding dann esslöffelweise dazu, nicht auf einmal.
- Wie dick sollen die Teigstränge sein?
- Etwa einen Zentimeter im Durchmesser bei 20 Zentimetern Länge. Dicker geflochten gehen die Brötchen im Ofen zu stark auf und bleiben innen feucht, dünner werden sie beim Aufschneiden zu zerbrechlich.
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