Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Rührkuchen & Gugelhupf

Entdecke das unwiderstehliche Rezept für den saftigsten Karottenkuchen!

Entdecke das unwiderstehliche Rezept für den saftigsten Karottenkuchen!
Portionen 1 Form (25 x 30 cm), etwa 20 Stücke
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 50 Minuten
Gesamt 1 Stunde 20 Minuten

Diesen Karottenkuchen habe ich von einer Nachbarin aus Vorarlberg, und er kommt ganz ohne Butter aus: acht Dotter schaumig gerührt, 200 g geriebene Karotten, Nüsse und Brösel, und nur 50 g Mehl halten das Ganze zusammen. Nelkenpulver und ein Esslöffel Rum geben ihm eine Richtung, die man bei Karotten nicht erwartet. Nach dem Auskühlen kommt eine dicke Schokoglasur darüber.

Zutaten für den Saftigen Karottenkuchen

  • 180 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Nelkenpulver
  • 1 EL Rum
  • 200 g geriebene Karotten
  • 130 g Nüsse
  • 50 g Brösel
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 8 Stk Eidotter
  • 6 Stk Eiweiß
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung des Saftigen Karottenkuchens

Entdecke das unwiderstehliche Rezept für den saftigsten Karottenkuchen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Dotter aufschlagen

Rühr die Eidotter mit dem Zucker sehr schaumig, bis die Masse hellgelb und luftig ist.

Schritt 2: Weitere Zutaten hinzufügen

Heb die Gewürze, die Karotten, die Nüsse, die Mandeln und die Brösel unter die Dottermasse. Danach kommt das Mehl mit dem Backpulver vorsichtig dazu.

Schritt 3: Eiweiß schlagen

Schlag das Eiweiß mit einem Schuss Zitronensaft und einer Prise Salz zu steifem Schnee. Den Schnee hebst du vorsichtig unter die vorbereitete Masse.

Schritt 4: Backen

Füll den Teig in eine gefettete Form von 25×30 cm oder in eine Form, die du gerade hast. Back ihn im vorgeheizten Ofen bei 185°C etwa 50 Minuten, bis er goldbraun ist.

Schritt 5: Glasur hinzufügen

Wenn der Kuchen ganz ausgekühlt ist, überziehst du ihn großzügig mit weißer oder dunkler Schokoglasur. Lass die Glasur fest werden, bevor du den Kuchen servierst.

Der Kuchen bleibt schön saftig und passt zu jedem Anlass.

Darauf kommt es an

Der Eischnee entscheidet über den Kuchen. Schlag das Eiweiß mit dem Schuss Zitronensaft und der Prise Salz wirklich steif, bis die Spitze am Besen stehen bleibt, und heb ihn in drei Portionen unter. Die erste darfst du kräftig einrühren, die anderen nur locker. Alles auf einmal, und der Teig fällt zusammen.

Abwandlungen

  • Mit geriebenen roten Rüben für ein Drittel der Karotten wird der Kuchen dunkler und kräftiger im Geschmack.
  • Ohne Rum nehme ich einen Esslöffel Orangensaft, dann können auch Kinder mitessen.
  • Statt Schokoglasur passt ein dünner Guss aus Puderzucker und Zitronensaft.

Aufbewahren und Aufwärmen

Unter der Kuchenhaube bleibt er vier Tage saftig, im Kühlschrank wird die Glasur matt und stumpf. Zum Einfrieren schneide ich ihn ungeglasiert in Stücke und packe sie einzeln ein, bis zu drei Monate. Auftauen bei Zimmertemperatur dauert zwei Stunden, erst danach kommt die Glasur darauf.

Das werde ich oft gefragt

Im Text sind Mandeln erwähnt, in der Zutatenliste nicht. Was gilt?
Die 130 g Nüsse mische ich mir selbst: halb geriebene Mandeln, halb Haselnüsse. Beides wird zusammen mit Karotten und Bröseln unter die Dottermasse gehoben. Zusätzliche Mandeln brauchst du nicht dazuzukaufen.
Was mache ich mit den zwei übrigen Eiweiß?
Sie halten zugedeckt drei Tage im Kühlschrank. Ich schlage sie mit 100 g Zucker steif und backe daraus kleine Baisers bei 100 Grad zwei Stunden lang, während der Kuchen ohnehin auskühlt.
Kann ich eine Springform nehmen?
Ja, eine 26er passt zur Menge. Der Kuchen wird dann höher und braucht bei 185 Grad etwa zehn Minuten länger. Prüf mit dem Holzstäbchen in der Mitte, am Rand ist er früher fertig.
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