Köstliches Vanillescheiben-Rezept, das Sie probieren müssen!
Diese Vanillescheiben backe ich, wenn noch ein Rest Marillenmarmelade im Glas steht. Zwei dünne Mürbeteigscheiben, dazwischen die säuerliche Marmelade, obendrauf Staubzucker, mehr braucht es nicht. Der Teig muss anderthalb Stunden in den Kühlschrank, das ist der ganze Aufwand. Bei mir kommen sie in die Keksdose zu den anderen Sorten, weil sie sich zwei Wochen halten und beim Liegen sogar mürber werden.
Zutaten
- 300 g Mehl
- 150 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Stk Ei
- 1 Pk Vanillezucker
Zutaten für die Fülle
- 50 g Marillenmarmelade
- 80 g Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung

Schritt 1: Mürbeteig herstellen
Verknete Butter, Ei, Mehl, Vanillezucker und Zucker zu einem glatten Mürbeteig. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn etwa 1,5 Stunden im Kühlschrank ruhen.
Schritt 2: Kekse formen und backen
Roll den gekühlten Teig aus und stich ca. 3 cm große Scheiben aus. Leg sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Back die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 3: Vanillescheiben zusammenfügen
Lass die gebackenen Kekse auskühlen. Bestreich eine Scheibe mit Marillenmarmelade und setz eine zweite darauf. Wenn du magst, streust du zum Schluss noch Staubzucker über die fertigen Vanillescheiben.
Zu einer Tasse Tee oder Kaffee schmecken sie am besten, und auf dem Kaffeetisch machen sie sich gut.
Omas Tipp
Zweihundert Grad sind für so kleine Scheiben viel, schau nach zehn Minuten das erste Mal nach: Sie sind fertig, wenn nur die Ränder hellbraun sind. Rolle immer nur ein Viertel des Teiges aus und lass den Rest im Kühlschrank, warmer Mürbeteig klebt und reißt. Die Marmelade vorher glatt rühren, dann quillt sie nicht heraus.
So kannst du abwandeln
- Mit Johannisbeergelee statt Marillenmarmelade werden die Scheiben deutlich säuerlicher.
- Sticht man aus der oberen Scheibe ein kleines Loch aus, sieht man die Marmelade durchschimmern.
- Der Abrieb einer halben Zitrone im Teig passt gut zum Vanillezucker und macht die Kekse weniger süß.
Reste aufbewahren
In einer Blechdose mit Backpapier zwischen den Lagen halten die gefüllten Scheiben zwei Wochen, an einem kühlen Ort, nicht neben Lebkuchen, sonst werden sie weich. Ungefüllte Kekse bleiben drei Wochen knusprig. Rohen Mürbeteig kannst du drei Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Noch Fragen?
- Warum bröselt der Teig beim Ausrollen?
- Er ist zu kalt geworden. Lass ihn fünf Minuten liegen und knete ihn kurz mit den Handballen durch, bis er geschmeidig ist. Reißt er trotzdem, fehlt Bindung, dann hilft ein Teelöffel kaltes Wasser.
- Geht auch eine andere Marmelade?
- Ja, alles mit Säure passt: Ribisel, Himbeere oder Hagebutte. Sehr flüssige Konfitüren vorher einkochen oder abtropfen lassen, sonst weicht der Mürbeteig von innen auf und die Scheiben rutschen.
- Wann kommt der Staubzucker darauf?
- Erst wenn die Kekse ausgekühlt und gefüllt sind. Auf warmen Scheiben löst er sich auf und wird zu einer klebrigen Schicht. Vor dem Servieren noch einmal frisch darübersieben.
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