Besser als die Bäckerversion: Entdecke die ultimative Biskuit-Sahnerolle!
Eine Biskuitrolle mit Zitronencreme mache ich immer dann, wenn ich etwas mitbringen soll, das nicht so schwer ist. Der Saft von zwei Zitronen mit Zucker, Eigelb und Gelatine aufgekocht und mit 350 g Sahne verrührt ergibt eine Füllung, die frisch schmeckt und trotzdem hält. Das Zeitungspapier unter dem Backpapier ist kein Spaß, es hält die Hitze von unten ab.
Zutaten
- 4 Eier
- 100 g Zucker
- 40 g Mehl
- 40 g Speisestärke
- 2 Zitronen, Saft davon
- 100 g Zucker
- 2 Eigelb
- 3 Blatt Gelatine, im Sommer 4
- 350 g Sahne, gut ausgeschlagene
Zubereitung

Schritt 1: Biskuitboden Vorbereiten
Leg ein Backblech mit 2-3 Lagen Zeitungspapier aus und darüber ein Backpapier. Schlag die 4 Eier mit 100 g Zucker, bis die Masse schön schaumig ist. Sieb Mehl und Speisestärke darüber und heb beides vorsichtig unter. Die leichte, luftige Masse streichst du gleichmäßig auf das vorbereitete Blech. Back den Biskuit bei etwa 180°C.
Schritt 2: Biskuit Nach Dem Backen
Pass auf, dass der Biskuit nicht zu dunkel wird, sonst bricht er beim Aufrollen. Nach dem Backen stürzt du ihn auf ein Küchentuch und ziehst das Backpapier vorsichtig ab.
Schritt 3: Zitronencreme Zubereiten
Erhitz den Saft der Zitronen mit 100 g Zucker und 2 Eigelb. Gib die vorher in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine dazu. Lass die Zitronencreme abkühlen, aber achte darauf, dass die Gelatine noch nicht fest wird, wenn du die kalte, gut geschlagene Sahne unterrührst. (Tipp für den Sommer: Stell die Sahnebecher vor dem Schlagen ins Gefrierfach, bis der Rand leicht angefroren ist.) Streich die Sahnecreme auf den Biskuitboden und roll ihn mit Hilfe des Küchentuchs auf. Dann stellst du die Biskuitrolle kalt.
Schritt 4: Servieren
Stäub die fertige Biskuit-Sahnerolle mit Puderzucker und lass sie dir schmecken.
Guten Appetit!
Mein Tipp
Roll den Biskuit noch heiß samt Küchentuch einmal locker auf und lass ihn in dieser Form auskühlen. Dann hat er die Biegung gelernt und bricht später beim Füllen nicht. Und rühr die kalte Sahne in die Zitronencreme, solange diese noch dickflüssig ist. Ist die Gelatine schon angezogen, entstehen kleine feste Klümpchen in der Füllung.
Andere Ideen
- Mit dem Saft von zwei Orangen statt Zitronen wird die Creme milder, dann nur 70 g Zucker nehmen.
- Ein paar Esslöffel Himbeeren, auf die Creme verteilt, geben beim Aufschneiden rote Punkte im Weiß.
- Statt Gelatine kannst du die Creme mit einem Päckchen Sahnesteif und einem Esslöffel Speisestärke binden, sie wird dann etwas weicher.
Aufheben und Einfrieren
Die gefüllte Rolle hält im Kühlschrank zwei Tage, in Folie gewickelt bleibt der Biskuit weich. Der Puderzucker kommt jedes Mal frisch darüber, weil er einzieht. Einfrieren geht: in Scheiben geschnitten und einzeln verpackt bis zu sechs Wochen, aufgetaut wird über Nacht im Kühlschrank.
Häufige Fragen
- Warum bricht meine Biskuitrolle beim Aufrollen?
- Weil sie zu lange oder zu heiß gebacken wurde. Der Boden darf nur hellgelb sein und muss sich auf Fingerdruck noch federnd anfühlen. Zwölf Minuten bei 180 Grad reichen meist. Vorgerollt im Tuch und ausgekühlt reißt sie praktisch nie.
- Wieso im Sommer vier Blatt Gelatine statt drei?
- Weil die Küche wärmer ist und die Creme sonst nicht durchbindet. Ab etwa 25 Grad Raumtemperatur nehme ich das vierte Blatt. Löse die eingeweichte Gelatine in der warmen, nicht kochenden Zitronenmasse auf, sonst verliert sie ihre Bindekraft.
- Muss ich wirklich Zeitungspapier unterlegen?
- Es bremst die Hitze von unten, damit der dünne Biskuit nicht am Rand austrocknet. Ein zweites, umgedrehtes Backblech unter dem ersten tut denselben Dienst und ist mir persönlich lieber. Das Backpapier obenauf ist in beiden Fällen Pflicht.
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