Vanillepudding-Apfelkuchen
Hier kommt das Puddingpulver nicht in eine Creme, sondern trocken in den Rührteig, zwei Päckchen auf 250 g Mehl. Das macht die Krume weich und ein bisschen sandig, fast wie bei einem Sandkuchen, und der Vanillegeschmack hält sich auch neben den drei großen Äpfeln. Ich backe ihn in der Springform bei 190 °C, 40 bis 50 Minuten. Bei uns gibt es ihn im Herbst.
Zutatenliste für den Apfelkuchen mit Vanillepudding
- 150 g Zucker
- 2 Packungen Vanillezucker
- 250 g Butter
- etwas Salz
- 250 g Mehl
- 2 Packungen Vanillepuddingpulver
- 3 Eier
- 160 ml Milch
- 3 große Äpfel
- 1 Packung Backpulver
Zubereitung des Apfelkuchens

Vorbereitung
Vor dem Start den Backofen auf 190°C vorheizen. Eine Springform sorgfältig mit Butter einfetten, dabei sowohl den Boden als auch den Rand berücksichtigen.
Teig vorbereiten
In einer großen Schüssel Butter, Vanillezucker, Zucker und eine Prise Salz schaumig schlagen. Dies nimmt etwa 3 bis 5 Minuten in Anspruch, sorgt aber für eine perfekte Konsistenz. Die Eier einzeln hinzufügen und jedes gut unterrühren, bevor das nächste Ei hinzukommt.
Teig vollenden
Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver in einer separaten Schüssel mischen. Diese Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und langsam einrühren. Schlückchenweise Milch unterheben, bis ein glatter, etwas dicklicher Teig entsteht.
Äpfel vorbereiten und unterheben
Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke oder dünne Scheiben schneiden, je nach Belieben. Diese Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben und nicht zu kräftig rühren, um die zarte Textur zu bewahren.
Kuchen backen
Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glattstreichen. Im mittleren Ofenbereich 40 bis 50 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen beim Test sauber herauskommt. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.
Abkühlen und Servieren
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10–15 Minuten abkühlen lassen. Danach den Springformrand vorsichtig lösen und den Kuchen auf einem Gitter ganz auskühlen lassen. Optional mit Puderzucker bestäuben oder mit Sahne servieren.
Dieser Apfelkuchen mit Vanillepudding ist ein Klassiker, der durch seinen Geschmack und die einfache Zubereitung überzeugt. Perfekt für jede Gelegenheit, wird er sicherlich zum Highlight auf deinem Kaffeetisch!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Teig ist mit zwei Päckchen Puddingpulver dick, das soll so sein. Gib die 160 ml Milch wirklich schluckweise dazu und hör auf, sobald er schwer vom Löffel fällt; zu viel Milch, und die Apfelstücke sinken auf den Boden. Wird die Oberfläche nach 30 Minuten schon dunkel, leg Alufolie auf, sonst ist die Kruste zäh, bevor die Mitte durch ist.
Varianten
- Mit Schokoladenpuddingpulver und Birnen statt Äpfeln wird daraus ein ganz anderer Kuchen.
- Die Apfelscheiben fächerförmig auf den Teig legen statt unterheben, dann sieht man sie oben.
- 50 g gehobelte Mandeln vor dem Backen aufstreuen, sie werden im Ofen goldbraun und knusprig.
Aufbewahrung
Unter einer Kuchenhaube hält er drei Tage und wird sogar noch etwas saftiger, weil die Äpfel Feuchtigkeit abgeben. In den Kühlschrank muss er nicht. Eingefroren, am Stück oder in Portionen, bleibt er zwei Monate gut; zugedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen, dann schmeckt er wie frisch.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich statt der Springform eine Kastenform nehmen?
- Ja, eine Form mit 30 cm passt für die Menge. Der Teig steht dort höher, deshalb brauchst du bei 180 °C etwa 60 Minuten und solltest die Form nach 35 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Welche Äpfel eignen sich für diesen Kuchen?
- Feste, säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten in den 40 bis 50 Minuten Form und geben Säure gegen die Süße von 150 g Zucker und zwei Päckchen Vanillezucker.
- Kann ich das Puddingpulver durch Speisestärke ersetzen?
- Zwei Päckchen entsprechen etwa 80 g Stärke. Der Kuchen wird dann heller und weniger vanillig, gib deshalb ein zusätzliches Päckchen Vanillezucker dazu. Die Krume bleibt aber genauso zart und sandig.
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