Waffel-Sticks aus dem Airfryer – schnell, einfach, unfassbar gut
Die Waffel-Sticks mache ich nachmittags, wenn die Enkel kurzfristig vor der Tür stehen und das Waffeleisen ganz hinten im Schrank steht. Der Teig aus 120 g Mehl, einem Ei und 120 ml Milch ist in fünf Minuten gerührt. Die Silikonform kommt bei 170 Grad in den Airfryer, nach acht bis zehn Minuten sind die Waffeln goldgelb. In Sticks geschnitten lassen sie sich gut in Kakao tunken.
Diese Waffel-Sticks aus dem Airfryer sind perfekt, wenn es schnell etwas Süßes geben soll: außen leicht knusprig, innen weich und herrlich vanillig. Der Teig ist in wenigen Minuten angerührt und wird direkt in einer Silikon-Waffelform im Airfryer gebacken. Danach schneidest du die Waffeln einfach in handliche Sticks. Ideal zum Frühstück, als Snack für Kinder oder zum Kaffee, besonders mit etwas Puderzucker, Ahornsirup oder frischen Beeren. Ein unkompliziertes Rezept, das ohne Waffeleisen auskommt und trotzdem richtig gut gelingt.
Zutaten
- 120 g Weizenmehl Type 405
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 30 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 1 Ei, Größe M
- 120 ml Milch
- 40 g Butter, geschmolzen
- etwas Butter oder neutrales Öl zum Einfetten
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Teig anrühren
Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Ei, Milch und die lauwarme geschmolzene Butter dazugeben und alles kurz zu einem glatten Teig verrühren.
Form vorbereiten
Eine passende Silikon-Waffelform dünn einfetten. Den Airfryer auf 170 °C vorheizen, falls dein Gerät das empfiehlt.
Waffeln backen
Den Teig in die Form füllen, dabei die Mulden nur etwa zu drei Vierteln füllen. Die Form in den Airfryer setzen und die Waffeln bei 170 °C etwa 8–10 Minuten backen, bis sie aufgegangen und goldgelb sind.
Knusprig fertigstellen
Die Waffeln vorsichtig aus der Form lösen und ohne Form weitere 2–3 Minuten im Airfryer backen, damit die Oberfläche leicht knusprig wird.
In Sticks schneiden
Die Waffeln kurz abkühlen lassen, entlang der Waffelstruktur in Sticks schneiden und mit Puderzucker bestäuben.
Darauf kommt es an
Füll die Mulden wirklich nur zu drei Vierteln. Der Teig geht durch das Backpulver auf und läuft sonst über den Rand der Silikonform. Die geschmolzene Butter muss lauwarm sein, nicht heiß, sonst gerinnt das Ei im Teig. Und rühre nur kurz: Wird der Teig zu lange geschlagen, werden die Sticks zäh statt locker.
Abwandlungen
- Für herzhafte Sticks lasse ich Zucker und Vanillezucker weg und rühre 40 g geriebenen Gouda und etwas Pfeffer unter den Teig.
- Mit einem Esslöffel Kakaopulver anstelle von 10 g Mehl werden aus den Waffeln dunkle Schokosticks.
- Statt Puderzucker bestreue ich sie mit Zimtzucker und stelle Apfelmus zum Eintunken dazu.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer Dose bleiben die Waffel-Sticks zwei Tage frisch, werden dabei aber weicher. Ich lege sie dann drei Minuten bei 170 Grad zurück in den Airfryer, damit sie wieder knusprig werden. Eingefroren halten sie zwei Monate und werden gefroren fünf Minuten bei 160 Grad aufgebacken.
Das werde ich oft gefragt
- Geht das auch ohne Silikon-Waffelform?
- Ja, aber dann werden es keine Waffeln. Ich streiche den Teig einen Zentimeter dick in eine kleine gefettete Auflaufform, backe ihn 12 Minuten bei 170 Grad und schneide ihn danach in Streifen.
- Kann ich die Milch durch Wasser ersetzen?
- Wasser geht, macht den Teig aber flacher im Geschmack. Besser ist Buttermilch oder eine ungesüßte Hafermilch. Die Menge von 120 ml bleibt in allen Fällen gleich, der Teig soll dickflüssig vom Löffel fallen.
- Warum kleben die Waffeln in der Form fest?
- Dann war die Form zu trocken eingefettet oder du hast zu früh gelöst. Pinsle die Mulden vor dem Einfüllen dünn mit Öl aus und lass die Waffeln zwei Minuten in der Form ruhen, bevor du sie stürzt.
Schreibe einen Kommentar