So zaubern Sie den perfekten Mandarinen-Käsekuchen
Zwei Dosen Mandarinen, ein Mürbeteig mit 3 cm hohem Rand und eine Quarkmasse mit Puddingpulver, mehr steckt nicht drin. Die Hälfte der Mandarinen kommt unter die Masse, die andere lege ich in Kreisen obendrauf, damit man beim Anschneiden sieht, was drin ist. Bei mir gibt es den Kuchen im Winter, wenn frisches Obst teuer ist und die Dose sowieso im Regal steht.
Zutaten
Für den Mürbeteigboden:
- 75 g Zucker
- etwas Butter für die Form
- 75 g weiche Butter
- 1 TL Backpulver
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Ei (Gr. M)
Für den Belag:
- 1 Pck. Vanillezucker
- 500 g Magerquark
- 125 ml Sonnenblumenöl
- 2 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht: 175 g pro Dose)
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- 200 ml Milch
- 120 g Zucker
- 1 Ei (Gr. M)
Zubereitung

Schritt 1: Mürbeteig vorbereiten
Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver zu einem Mürbeteig verkneten. Die Springform (Ø26cm) einfetten und mit dem Teig auslegen. Dabei darauf achten, dass ein ca. 3 cm hoher Rand entsteht.
Schritt 2: Quarkmasse und Belag zubereiten
Magerquark, Ei, Puddingpulver, Vanillezucker, Milch, Öl und Zucker glatt rühren. Die Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen. Die Hälfte der Mandarinen gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.
Schritt 3: Kuchen zusammenstellen
Die Quarkmasse vorsichtig und langsam über die Mandarinen gießen, damit diese an ihrem Platz bleiben. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Die restlichen Mandarinen in Kreisen auf der Quarkmasse anordnen.
Schritt 4: Backen und Servieren
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 60 Minuten backen. Anschließend vollständig abkühlen lassen. Der Kuchen kann in etwa 12 Stücke geschnitten werden und eignet sich perfekt für jede Kaffeetafel.
Genießen Sie diesen köstlichen Mandarinen-Käsekuchen – ein simpler, aber raffinierter Genuss, der jeden begeistern wird!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Mandarinen müssen wirklich trocken sein. Lass sie im Sieb 10 Minuten abtropfen und tupfe sie ab, sonst zieht der Saft in den Mürbeteig und der Boden bleibt weich. Die Quarkmasse gieße ich über einen Löffelrücken auf den Boden, dann bleiben die unteren Mandarinen liegen und schwimmen nicht nach oben.
Varianten
- Mit Pfirsichen aus der Dose statt Mandarinen wird der Kuchen milder, schneide die Hälften vorher in Spalten.
- Reib die Schale einer unbehandelten Zitrone in die Quarkmasse, dann steht sie frischer neben dem süßen Dosenobst.
- Ersetze 20 g vom Mehl im Mürbeteig durch Kakaopulver, dann bekommt der Boden eine dunkle Farbe.
Aufbewahrung
Der Kuchen gehört wegen Quark und Milch in den Kühlschrank. Abgedeckt hält er dort 3 Tage und lässt sich am zweiten Tag sogar sauberer schneiden. Einzelne Stücke friere ich flach ein und taue sie über Nacht im Kühlschrank auf, die Mandarinen werden dabei etwas weicher.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich frische Mandarinen nehmen?
- Besser nicht. Frische Mandarinen haben viel Saft und feine Häutchen, die beim Backen bitter werden. Wenn du sie trotzdem nimmst, filetiere sie und lass sie eine Stunde abtropfen. Mit Dosenobst wird das Ergebnis sicherer.
- Muss ich den Mürbeteig vorbacken?
- In diesem Rezept nicht. Die 60 Minuten bei 180 Grad reichen aus, weil die Quarkmasse durch das Puddingpulver bindet. Stell die Form auf die untere Schiene, dann bekommt der Boden genug Hitze von unten.
- Warum reißt die Oberfläche auf?
- Meist ist der Ofen zu heiß oder der Kuchen steht zu weit oben. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze reicht die mittlere Schiene. Kleine Risse sind harmlos, die Mandarinen obendrauf decken sie ohnehin ab.
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