Dieses Geheimrezept für Omas Kuchen wird Sie begeistern!
Dieser Kuchen ist bei mir der Restverwerter: ein Becher Ricotta, drei Äpfel und ein Rest Vanillepudding vom Vortag. Der Teig kommt ohne Butter aus, nur 40 ml Öl, dafür halten Ricotta und Eier ihn feucht. Obenauf setze ich Apfelspalten, Puddingtupfer und eine Handvoll Pinienkerne. In der 22er Form braucht er 35 Minuten bei 170 Grad und wird nur handhoch. Lauwarm schmeckt er am besten.
Zutaten
- 270 g Mehl
- 150 g Vanillepudding
- Pinienkerne nach Bedarf
- 250 g Käse
- 150 g Zucker
- 3 Eier (bei Raumtemperatur)
- 1 Beutel Backpulver für Kuchen
- 40 ml Öl
- Puderzucker nach Geschmack
- 3 Äpfel
Zubereitung

Schritt 1: Vanillepudding vorbereiten
Koch den Vanillepudding nach der Anleitung auf der Packung und lass ihn richtig auskalten. Nur wenn er kalt und fest ist, bleibt er später auf dem Teig liegen.
Schritt 2: Teig zubereiten
Rühr in einer großen Schüssel den Ricotta mit dem Zucker glatt. Gib die Eier nacheinander dazu und rühr jedes Mal gut durch. Danach kommt das Öl hinein. Du kannst den Handmixer nehmen oder einfach den Schneebesen, Hauptsache die Masse wird gleichmäßig.
Schritt 3: Mehl und Backpulver einarbeiten
Heb Mehl und Backpulver vorsichtig unter die Masse. Rühr dabei von oben nach unten, dann bleibt Luft im Teig und der Kuchen wird locker.
Schritt 4: Kuchen formen und backen
Fette eine Kuchenform von 22 cm Durchmesser ein und stäub sie mit Mehl aus. Füll den Teig hinein und leg die in Keile geschnittenen Äpfel darauf, setz Löffel voll Vanillepudding dazwischen und streu eine Handvoll Pinienkerne darüber. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Ober-Unterhitze etwa 35 Minuten. Jeder Ofen backt ein bisschen anders, schau also zwischendurch nach.
Schritt 5: Abkühlen lassen und servieren
Wenn der Kuchen aufgegangen und goldbraun ist, nimm ihn heraus. Lass ihn ganz auskalten, bevor du ihn aus der Form löst. Dann stäub nach Geschmack Puderzucker darüber und trag ihn auf.
So ein Kuchen passt zum Kaffee am Nachmittag, zum Familienessen oder als Nachtisch, wenn Besuch kommt. Lass ihn dir schmecken.
Mein Tipp
Der Vanillepudding muss kalt und fest sein, bevor er auf den Teig kommt. Warm läuft er einfach ein und du siehst nachher nichts mehr davon. Ich koche ihn deshalb als Erstes und lege die Folie direkt auf die Oberfläche, dann bildet sich keine Haut. Erst kurz vor dem Backen setze ich ihn in Tupfen auf.
Andere Ideen
- Statt Ricotta geht Magerquark, dann brauchst du einen Esslöffel Öl mehr, weil Quark trockener ist.
- Mit Birnen statt Äpfeln wird der Kuchen milder; nimm feste Sorten, sonst zerfallen die Spalten beim Backen.
- Wer keine Pinienkerne im Haus hat, streut gehobelte Mandeln darüber und backt fünf Minuten kürzer.
Aufheben und Einfrieren
Unter einer Glocke bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur zwei Tage saftig, im Kühlschrank vier – dann aber eine halbe Stunde vorher herausnehmen. Einfrieren geht stückweise bis zu zwei Monate. Aufgetaut bei Zimmertemperatur und kurz bei 150 Grad aufgebacken, knacken die Pinienkerne wieder.
Häufige Fragen
- Welcher Käse ist hier gemeint?
- Ricotta, wie im zweiten Schritt genannt – mild und feucht. Findest du keinen, nimm Sahnequark mit 20 Prozent Fett und rühre ihn glatt, bevor Zucker und Eier dazukommen.
- Muss ich die Äpfel schälen?
- Bei dünnschaligen Sorten nicht. Schneide sie nur in schmale Keile, damit sie in 35 Minuten weich werden. Dicke Schale bleibt zäh und löst sich beim Anschneiden vom Fruchtfleisch.
- Kann ich eine 26er Form nehmen?
- Ja, dann wird der Kuchen flacher und ist schon nach etwa 25 Minuten fertig. Prüfe früher mit dem Holzstäbchen, sonst trocknet der Teig aus und die Apfelspalten werden dunkel.
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