Verlockendes Apfelkuchen-Rezept aus Wien: Probieren Sie es jetzt aus!
Ein Rezept aus Wien, das ich von einer Nachbarin abgeschrieben habe: Mürbeteig in der 26er Form, sechs geviertelte Äpfel darauf und ein Guss aus Butter, Ei, Zitronenschale und geschlagenem Obers. Der Guss läuft beim Backen zwischen die Apfelspalten und hält alles zusammen. Bei 200 Grad ist die Mandeldecke nach 35 Minuten goldbraun, danach steht der Kuchen noch kurz im ausgeschalteten Ofen.
Zutaten
- 1 TL Backpulver
- 125 g Margarine
- 200 g Mehl (glatt)
- 2 EL Brösel für die Form
- 125 g Zucker
- 1 Stk Ei
- 1 EL Butter für die Form
Zutaten für den Guss
- 150 g Butter
- 1 Stk Ei
- 20 g Mandeln
- 200 g Schlagobers
- 1 EL Zitronenschale
- 6 Stk Äpfel
- 100 g Zucker
- 100 g Mehl
Zubereitung

Schritt 1: Mürbeteig zubereiten
Beginne damit, einen Mürbeteig aus Mehl (gesiebt), Backpulver, Ei, Zucker und Margarine zu kneten. Fette eine 26er Springform gut ein und streue sie mit Brösel aus. Fülle den Teig ein, verteile ihn gleichmäßig und ziehe einen Rand von ca. 3 cm hoch. Steche den Teig mehrmals mit einer Gabel ein.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Schäle die Äpfel, zum Beispiel Braeburn, viertel sie, entferne das Kerngehäuse und verteile sie gleichmäßig auf dem Teig.
Schritt 3: Guss herstellen
Für den Guss die weiche Butter mit Zucker, Ei und abgeriebener Zitronenschale verrühren. Siebe das Mehl hinzu und hebe zuletzt den geschlagenen Obers unter. Verteile die Masse über die Äpfel, bestreue sie mit Zucker und blättrig geschnittenen Mandeln.
Schritt 4: Backen
Backe den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 35 Minuten. Lasse den Kuchen nach Ablauf der Backzeit noch 10-15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen, um ihn perfekt auskühlen zu lassen.
Genieße diesen Wiener Apfelkuchen am besten frisch gebacken mit einer Tasse Kaffee oder Tee. Guten Appetit!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Steche den Mürbeteigboden gründlich mit der Gabel ein und streue die zwei Esslöffel Brösel nicht nur an den Rand, sondern auch auf den Boden – die Äpfel geben beim Backen Saft ab, und die Brösel nehmen ihn auf. Ohne sie bleibt der Teig unter den Vierteln weich. Schneide die Apfelviertel oben mehrmals ein, dann garen sie gleichmäßig.
Varianten
- Mit säuerlichen Boskop-Äpfeln statt Braeburn wird der Kuchen kräftiger; dann darf ein Esslöffel Zucker mehr in den Guss.
- Etwas Zimt über die Apfelviertel vor dem Guss macht daraus einen Kuchen für den Herbst.
- Statt der blättrigen Mandeln streue ich manchmal grob gehackte Walnüsse darüber, die werden etwas dunkler.
Aufbewahrung
Der Apfelkuchen hält abgedeckt bei Zimmertemperatur zwei Tage; im Kühlschrank wird der Mürbeteig weich, deshalb stelle ich ihn nur bei sehr warmem Wetter kalt. Einzelne Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren und bei 160 Grad in zehn Minuten auftauen und aufbacken, dann ist der Boden wieder mürbe.
Fragen aus meiner Küche
- Was ist Schlagobers?
- So heißt in Österreich die Schlagsahne. Für den Guss schlägst du die 200 g steif und hebst sie ganz zum Schluss unter die Butter-Ei-Mehl-Masse, damit der Guss locker bleibt und beim Backen nicht schwer wird.
- Kann ich statt glattem Mehl normales Mehl nehmen?
- Ja, glattes Mehl entspricht in Deutschland dem Type 405. Für Teig und Guss verwendest du es eins zu eins. Type 550 geht auch, dann wird der Mürbeteig etwas fester und weniger zart.
- Muss ich die Äpfel vorher dünsten?
- Nein. Sechs geviertelte Äpfel geben beim Backen genug Saft ab und sind nach 35 Minuten bei 200 Grad weich. Nur bei sehr großen, harten Äpfeln lohnt es sich, die Viertel noch einmal zu halbieren.
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