Himbeercreme-Dessert Rezept entdecken
Dieses Dessert schichte ich, wenn viele Gäste kommen und ich am Abend nichts mehr tun möchte. Die Himbeeren kommen gefroren auf das zerbröselte Baiser. Beim langsamen Auftauen im Kühlschrank ziehen Saft und Kälte nach unten und weichen die Baiserstücke genau richtig ein. Der braune Zucker obendrauf schmilzt über Nacht zu einer dünnen, dunklen Schicht. Am nächsten Tag steht alles fertig da.
Zutatenliste im Überblick
- 1 kg Himbeeren, tiefgekühlt
- 200 g Baiser (weiße und rosa Baisers gemischt)
- 500 g Quark (20 % Fett)
- 500 g Joghurt
- 1 Liter Sahne
- 50 g Zucker
- 200 g brauner Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Stell dir eine große Schüssel oder eine Auflaufform bereit, in der du das Dessert schichtest.
Schritt 2: Baiser-Zubereitung
Zerbrösel die Baisers mit den Händen grob in kleine Stücke und bedeck damit den Boden der Schüssel.
Schritt 3: Himbeeren hinzufügen
Verteil die tiefgekühlten Himbeeren gleichmäßig über den Baiserstücken. Sie sollen dabei nicht aufgetaut sein.
Schritt 4: Quark-Joghurt-Mischung
Verrühr den Quark mit dem Joghurt und 50 g Zucker in einer großen Schüssel, bis die Masse glatt ist.
Schritt 5: Sahne schlagen
Schlag die Sahne in einer zweiten Schüssel steif. Pass auf, dass du sie nicht zu lange schlägst.
Schritt 6: Creme vermengen
Heb die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Quark-Joghurt-Mischung, damit die Creme luftig bleibt.
Schritt 7: Dessert schichten
Verteil die Creme gleichmäßig über den Himbeeren, sodass alles bedeckt ist.
Schritt 8: Braunen Zucker darüberstreuen
Streu den braunen Zucker gleichmäßig über die Creme. Über Nacht wird daraus eine dünne, dunkle Schicht.
Schritt 9: Kühlen
Deck die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stell das Dessert mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank.
Schritt 10: Garnieren und Servieren
Vor dem Servieren kannst du frische Himbeeren oder ein paar Baiserstückchen darüberstreuen, musst du aber nicht. Dann kommt das Dessert auf den Tisch.
Probier es aus. Kalte Beeren, weiches Baiser und sahnige Creme, das passt zu jeder Gelegenheit.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Schlag die Sahne nur, bis sie gerade steht. Bei einem Liter kippt sie sonst schnell ins Buttrige, und beim Unterheben unter die Quark-Joghurt-Masse wird sie ohnehin noch fester. Die Himbeeren dürfen wirklich nicht antauen, sonst färbt der Saft die Creme rosa, statt unten im Baiser zu landen.
Varianten
- Im Winter nehme ich tiefgekühlte Waldbeerenmischung statt Himbeeren, die dunklen Beeren färben allerdings stärker.
- Wer es weniger süß mag, lässt den braunen Zucker weg und streut 100 g geröstete Mandelblättchen über die Creme.
- Für eine Version im Glas schichtest du alles in zwölf Dessertgläser, dann reichen 700 g Himbeeren und die halbe Baisermenge.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält das Dessert im Kühlschrank zwei Tage. Danach hat sich das Baiser vollständig aufgelöst und der Boden wird flüssig. Ich lege die Frischhaltefolie so über die Form, dass sie die Zuckerschicht nicht berührt. Einfrieren geht nicht, Quark und Sahne trennen sich beim Auftauen.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich frische Himbeeren nehmen?
- Ja, dann brauchst du nur etwa 700 g, weil sie kein Schmelzwasser abgeben. Das Baiser weicht dafür weniger ein und bleibt stellenweise knusprig. Die Kühlzeit kannst du auf vier Stunden verkürzen.
- Wird das Baiser nicht matschig?
- Ein Teil davon schon, das ist gewollt und ergibt unten eine weiche, süße Schicht. Wenn du Biss möchtest, hebe 50 g Baiserbrösel auf und streue sie erst kurz vor dem Servieren darüber.
- Welche Form brauche ich für die Menge?
- Eine große Auflaufform mit etwa drei Litern Fassungsvermögen oder eine tiefe Glasschüssel. Ein Kilo Himbeeren, ein Liter Sahne und je 500 g Quark und Joghurt ergeben deutlich mehr, als in eine normale Kuchenform passt.
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