Unglaublich saftiges Rezept für den leckersten Apfelkuchen!
Diesen Apfelkuchen backe ich immer, wenn die Boskop aus dem Garten meiner Nachbarin im Korb liegen. Anderthalb Kilo Äpfel auf 250 g Mehl – das klingt nach viel, und genau darum bleibt er so saftig. Die Achtel versinken im Rührteig, oben kommt nach 45 Minuten Butter und Zimtzucker drauf. Bei mir steht er sonntags um drei auf dem Tisch, wenn die Enkel kommen.
Zutaten
- 250 g Mehl
- 1 ½ kg Äpfel, geschälte und entkernte
- 125 g Margarine oder Butter, weich
- 125 g Zucker
- 3 Eier
- ½ Pck. Backpulver
- Fett für die Form
- Viel Butter zum Bestreichen
- Viel Zucker oder Zimtzucker
Zubereitung

1. Teig vorbereiten
Schlag zuerst die weiche Margarine oder Butter mit dem Zucker cremig und rühr die Eier einzeln unter. Misch das Mehl mit dem Backpulver und gib es nach und nach dazu, bis ein glatter Rührteig entsteht. Die geschälten und entkernten Äpfel schneidest du in große Stücke, am besten in Achtel, und hebst sie vorsichtig unter den Teig.
2. Backen
Fette eine Springform gut ein und füll den Teig hinein. Verteil ihn gleichmäßig und streich die Oberfläche glatt. Heiz den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und back den Kuchen auf der unteren Schiene etwa 50 bis 55 Minuten. Nach 45 Minuten Backzeit bestreichst du ihn mit reichlich Butter und streust ordentlich Zucker oder Zimtzucker darüber. Wird er zu früh dunkel, leg einfach ein Stück Backpapier auf.
3. Servieren
Lass den Kuchen etwas abkühlen, bevor du ihn aus der Form nimmst. Er passt gut zu einer Tasse Tee oder Kaffee am Nachmittag. Durch die vielen Äpfel bleibt er schön saftig, der Teig hält sie nur zusammen. Lass es dir schmecken!
Tipps und Tricks
Hab keine Angst vor der Menge Äpfel. In der Schüssel sieht es nach viel zu viel aus, aber beim Backen legt sich der Teig zwischen die Stücke und alles hält zusammen. Der Kuchen wird davon saftig.
Mein Tipp
Schneide die Äpfel wirklich nur in Achtel, nicht kleiner. Große Stücke geben beim Backen Saft ab, ohne dass der Teig matschig wird. Und warte mit Butter und Zimtzucker bis Minute 45 – kommen sie früher drauf, verbrennt der Zucker auf der Oberfläche. Wird der Kuchen vorher schon dunkel, leg einfach ein Blatt Backpapier auf.
Andere Ideen
- Mit säuerlichen Boskop schmeckt er kräftiger, mit Elstar milder – bei süßen Sorten nehme ich 25 g Zucker weniger.
- Ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale im Teig hebt den Apfelgeschmack, ohne dass es nach Zitrone schmeckt.
- Im Herbst hebe ich 50 g grob gehackte Walnüsse unter den Teig und streue oben statt Zimtzucker groben Hagelzucker.
Aufheben und Einfrieren
Zugedeckt bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur zwei Tage saftig, im Kühlschrank in einer Dose bis zu vier Tage. Durch die vielen Äpfel zieht er Feuchtigkeit, deshalb lege ich kein Papier direkt auf die Zuckerkruste. Einzelne Stücke friere ich ein und lasse sie zugedeckt zwei Stunden bei Zimmertemperatur auftauen.
Häufige Fragen
- Welche Springform brauche ich für die anderthalb Kilo Äpfel?
- Eine 26er Springform mit hohem Rand. Bei 24 cm läuft der Teig beim Aufgehen über, dann stelle ich zur Sicherheit ein Blech auf die untere Schiene. In einer 28er wird der Kuchen flacher und braucht rund fünf Minuten weniger.
- Kann ich die Margarine durch Butter ersetzen?
- Ja, eins zu eins. Butter gibt mehr Geschmack, Margarine macht den Teig etwas lockerer. Wichtig ist nur, dass sie richtig weich ist – kalt aus dem Kühlschrank lässt sie sich mit dem Zucker nicht cremig schlagen.
- Woran erkenne ich, dass der Kuchen durch ist?
- Nach 50 Minuten steche ich mit einem Holzstäbchen zwischen zwei Apfelstücken in den Teig. Bleibt feuchter Teig kleben, gebe ich fünf Minuten dazu. An den Äpfeln selbst bleibt immer etwas hängen, das täuscht.
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