Apfelkuchen: Das Rezept
Anderthalb Kilo Äpfel auf 250 g Mehl – das ist kein Rührkuchen mit Äpfeln, sondern Apfel mit ein bisschen Teig drumherum. Genau deshalb backe ich ihn, wenn der Baum im Garten zu viel getragen hat. Die Stücke schneide ich grob, kleine Würfel verschwinden sonst. Nach 45 Minuten kommen Butter und Zucker obendrauf, das gibt die knusprige Decke. Am besten schmeckt er lauwarm.
Zutaten
- 125 g Margarine oder Butter, weich
- 125 g Zucker
- 3 Eier
- ½ Pck. Backpulver
- 250 g Mehl
- 1 ½ kg Äpfel, geschält, entkernt
- Fett für die Form
- Viel Butter zum Bestreichen
- Viel Zucker oder Zucker und Zimt
Zubereitung

Teig vorbereiten
Knete zuerst einen Rührteig aus weicher Margarine oder Butter, Zucker, Eiern, Backpulver und Mehl. Er soll glatt sein und keine Klümpchen mehr haben.
Äpfel hinzufügen
Schneide die Äpfel in große Stücke und hebe sie vorsichtig unter den Teig, bis sie überall verteilt sind.
Kuchen backen
Fette die Springform gut ein und gib den Teig hinein. Streich die Oberfläche glatt und back den Kuchen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 50 bis 55 Minuten.
Finishing-Touch
Nach 45 Minuten Backzeit bestreichst du den Kuchen großzügig mit Butter und streust viel Zucker oder Zimtzucker darüber. Daraus wird die knusprige Decke.
Serviervorschläge
Am liebsten esse ich ihn lauwarm, mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis daneben. Er passt zum Nachmittagskaffee genauso gut wie als Nachtisch nach einem großen Essen.
Probier ihn aus, deine Familie wird sich freuen. Viel Spaß beim Backen!
Mein Tipp
Nimm eine 26er Springform mit hohem Rand und stelle sie auf ein Blech – bei so viel Apfel tritt Saft aus, der sonst im Ofen verbrennt. Und bestreiche wirklich erst nach 45 Minuten mit Butter. Machst du es früher, sackt die Oberfläche ein und die Zuckerdecke wird zäh statt knusprig.
Andere Ideen
- Boskop bringt Säure mit, Elstar wird süßer und behält mehr Biss – ich mische beide Sorten halb und halb.
- Mit zwei Esslöffeln Rosinen, die vorher in Apfelsaft eingeweicht wurden, wird der Kuchen fruchtiger.
- Statt Zimtzucker streue ich gehobelte Mandeln mit Zucker auf die Butter, die rösten in den letzten zehn Minuten mit.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt bei Zimmertemperatur bleibt er zwei Tage gut, danach weicht die Zuckerkruste durch. Im Kühlschrank hält er vier Tage, schmeckt dann aber nur aufgewärmt: zehn Minuten bei 150 °C. Eingefroren halten Stücke drei Monate und werden bei 160 °C in etwa 20 Minuten aufgetaut und aufgebacken.
Häufige Fragen
- Muss ich die Äpfel wirklich in große Stücke schneiden?
- Ja. Bei 1,5 kg Apfel auf so wenig Teig zerfallen kleine Würfel beim Backen zu Mus und der Kuchen wird matschig. Achtel oder Sechstel behalten Form und geben trotzdem genug Saft ab.
- Der Teig lässt sich kaum mit den Äpfeln mischen – ist das normal?
- Ja, der Rührteig ist fest und die Apfelmenge riesig. Ich hebe die Stücke mit den Händen unter, bis jedes etwas Teig abbekommen hat, und drücke alles in der Form nur locker fest.
- Springform oder Backblech?
- Eine 26er Springform passt genau. Auf dem Blech verteilt sich die Masse zu dünn und wird in 50 Minuten trocken. Willst du auf dem Blech backen, nimm die anderthalbfache Teigmenge und backe nur 35 Minuten.
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