Quarkkuchen ohne Boden in nur 3 Minuten
Diesen Quarkkuchen backe ich, wenn Besuch angesagt ist und ich keine Lust auf Mürbeteig habe. Alles kommt in eine Schüssel, wird verrührt, die Mandarinen aus der Dose zuletzt untergehoben – mehr Arbeit ist es nicht. Ein Kilo Quark macht ihn saftig, die Mandarinen bringen die Säure dazu. Am nächsten Tag schmeckt er sogar besser, deshalb setze ich ihn gern schon am Vorabend an.
Zutaten
- 1 kg Quark
- 6 Eier
- 100 g Mehl
- 250 g Margarine
- 250 g Zucker
- ½ Pck. Backpulver
- 2 Pck. Vanillezucker
- etwas Zitronensaft
- 2 Dosen Mandarinen
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz deinen Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Springform gut ein oder leg sie mit Backpapier aus.
Schritt 2: Teig zubereiten
Gib alle Zutaten bis auf die Mandarinen in eine große Schüssel und rühr sie zu einem glatten Teig: Quark, Eier, Mehl, Margarine, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und etwas Zitronensaft.
Schritt 3: Mandarinen hinzufügen
Heb die Mandarinenstücke vorsichtig unter den Teig, bis sie überall gleichmäßig verteilt sind.
Schritt 4: Backen
Füll den Teig in die vorbereitete Springform und back den Kuchen bei 170°C etwa 1 Stunde im vorgeheizten Ofen.
Schritt 5: Abkühlen lassen
Lass den Kuchen nach dem Backen noch im Ofen auskühlen. So fällt er nicht zusammen und bekommt seine schöne, cremige Konsistenz.
Fertig ist dein Quarkkuchen ohne Boden. Ein Klecks Sahne dazu schmeckt gut, frische Kirschen obendrauf auch. Lass ihn dir schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Lass die Mandarinen im Sieb gut abtropfen, am besten eine Viertelstunde lang. Kommt der Dosensaft mit in den Teig, wird der Kuchen in der Mitte speckig und braucht deutlich länger als eine Stunde. Öffne den Ofen die ersten 45 Minuten nicht: Der Kuchen geht hoch wie ein Auflauf und fällt bei kalter Zugluft sofort zusammen.
Varianten
- Statt Mandarinen nehme ich 400 g entsteinte Sauerkirschen aus dem Glas, ebenfalls gut abgetropft.
- Mit weicher Butter statt Margarine schmeckt der Kuchen kräftiger und etwas nussiger.
- Für eine frische Note reibe ich die Schale einer unbehandelten Zitrone mit in den Teig.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank vier Tage und wird dabei fester und schnittfester. Nimm ihn eine halbe Stunde vor dem Servieren heraus, kalt schmeckt der Quark flach. Einzelne Stücke kannst du gut verpackt drei Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Springform brauche ich?
- Eine mit 26 cm Durchmesser und hohem Rand. Die Masse aus einem Kilo Quark und sechs Eiern ist reichlich; in einer 20er Form läuft sie beim Aufgehen über. Den Boden lege ich mit Backpapier aus.
- Warum fällt der Kuchen in der Mitte ein?
- Ein leichtes Absinken ist normal, weil der Teig ohne Boden nur von den Eiern getragen wird. Stark einfallen tut er, wenn du ihn zu früh aus dem warmen Ofen nimmst oder die Ofentür zwischendurch öffnest.
- Kann ich Magerquark nehmen?
- Ja, dann wird der Kuchen etwas trockener und fester. Ich rühre in dem Fall drei Esslöffel Milch oder Sahne mit unter den Teig, damit die Krume saftig bleibt. Die Backzeit ändert sich nicht.
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