Spekulatius-Himbeer-Traum: Entdecke das unwiderstehliche Tiramisu-Rezept!
Im Advent bleibt bei mir immer eine angebrochene Tüte Spekulatius liegen, und daraus wird dieses Schichtdessert. Statt Kaffee und Löffelbiskuits kommen die Gewürzkekse in die Form, dazwischen abgetropfte Himbeeren aus dem Tiefkühler. Die Creme aus Mascarpone, Quark und braunem Zucker ist leichter als die klassische. Nach einer Nacht im Kühlschrank sind die Kekse weich und die Stücke lassen sich sauber heben.
Zutaten
- 330 ml Schlagsahne (Obers)
- 250 g Mascarpone
- 250 g Quark (Topfen)
- 90 g brauner Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 400 g Spekulatius
- 500 g TK-Himbeeren, aufgetaut und abgetropft
- Kakaopulver
Zubereitung

Vorbereitung der Zutaten
Die Himbeeren müssen ganz aufgetaut sein. Gib sie in ein Sieb und lass sie gut abtropfen, damit keine überschüssige Flüssigkeit mehr in ihnen steckt.
Sahne schlagen
Schlag die Schlagsahne in einer großen, sauberen Rührschüssel mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine steif. Sie soll feste Spitzen bilden und ihre Form halten.
Creme zubereiten
In einer zweiten großen Schüssel rührst du Mascarpone, Quark, braunen Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät glatt und cremig.
Creme fertigstellen
Heb die steife Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Masse. Nimm dafür einen Teigschaber und arbeite langsam, dann bleibt alles schön luftig.
Schichten der Zutaten
Stell eine rechteckige Auflaufform bereit. Streich eine dünne Cremeschicht auf den Boden, dann kleben die Kekse später nicht fest.
Auf die Creme legst du eine Lage Spekulatius. Drück die Kekse leicht hinein, so werden sie beim Durchziehen richtig weich.
Verteil die abgetropften Himbeeren gleichmäßig auf den Spekulatius.
Streich wieder Creme darüber, bis die Beeren ganz bedeckt sind.
Dann kommt erneut eine Lage Spekulatius auf die Creme, leicht andrücken.
So geht es weiter – Creme, Spekulatius, Himbeeren –, bis alles aufgebraucht ist. Zuoberst muss Creme liegen, gleichmäßig bis in die Ecken.
Abschluss und Kühlung
Nun siebst du reichlich Kakaopulver über die oberste Cremeschicht. Mit einem feinen Sieb wird es gleichmäßig.
Stell das Tiramisu abgedeckt mindestens 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank, besser über Nacht. In der Zeit werden die Spekulatius weich und die Aromen ziehen durch.
Servieren
Kurz vor dem Servieren nimmst du das Tiramisu aus dem Kühlschrank, schneidest es in Stücke und bringst es gut gekühlt auf den Tisch. Wer mag, legt noch frische Himbeeren oder einen Spekulatius obendrauf.
Bei uns bleibt von dieser Form selten etwas übrig. Lass es dir schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die aufgetauten Himbeeren müssen wirklich gut abtropfen, am besten eine halbe Stunde im Sieb. Der Saft, der noch in den Beeren steckt, sammelt sich sonst am Boden der Form und die unterste Keksschicht schwimmt. Streich außerdem die Creme über jeder Beerenschicht dicht bis an den Rand, so bleiben die Spekulatius darunter geschützt.
Varianten
- Mit abgetropften Sauerkirschen aus dem Glas statt der Himbeeren wird das Dessert milder und weniger säuerlich.
- Statt Kakaopulver streue ich zum Schluss vier zerbröselte Spekulatius über die oberste Cremeschicht.
- Wer keinen Quark im Haus hat, nimmt 250 Gramm stichfesten Naturjoghurt und rührt ihn erst kurz vor dem Schichten unter.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält das Tiramisu im Kühlschrank zwei Tage, danach werden die Kekse matschig und geben Wasser ab. Zum Einfrieren taugt es nicht, der Quark trennt sich beim Auftauen. Den Kakao siebe ich erst kurz vor dem Servieren auf, über Nacht zieht er Feuchtigkeit und wird fleckig.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Form passt für diese Menge?
- Eine rechteckige Auflaufform von etwa 30 mal 20 Zentimetern. Darin bekommst du drei Keksschichten und schließt oben mit Creme ab. In einer flacheren Form bleiben nur zwei Lagen, dann brauchst du rund 300 Gramm Spekulatius.
- Gehen auch frische Himbeeren statt der tiefgekühlten?
- Ja, 400 Gramm frische Beeren reichen. Sie geben weniger Saft ab als aufgetaute, das Abtropfen entfällt dann. Verlies sie nur vorsichtig, statt sie zu waschen, sonst zerfallen sie beim Verteilen auf den Keksen.
- Reichen drei Stunden im Kühlschrank?
- Die Spekulatius sind dann noch bissfest, schneiden lässt sich das Dessert aber schon. Über Nacht werden die Kekse ganz weich und schmecken wie ein Kuchenboden aus Zimt und Nelke. So mag ich es lieber.
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