Joghurt-Butterplätzchen
Diese Plätzchen backe ich seit Jahren in der Adventszeit, weil der Joghurt den Teig weich macht und er nicht stundenlang kühlen muss. Aus 500 g Mehl werden etwa sechzig gefüllte Sterne, genug für zwei Blechdosen und noch ein paar zum Verschenken. Zusammengeklebt werden sie mit Johannisbeergelee, das die Süße bricht. Nach zwei Tagen in der Dose sind sie mürbe statt knusprig, und genau so mag ich sie.
Zutaten:
- 500 g Mehl
- 250 g Margarine
- 120 ml weißer Joghurt
- 1 Tasse Puderzucker
- 2 Pck. Vanillezucker
- Fruchtgelee oder Konfitüre
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:

Schritt 1: Teig zubereiten
Rühr zuerst die Margarine mit dem weißen Joghurt und dem Vanillezucker schaumig. Danach gibst du nach und nach das Mehl und den Puderzucker dazu und knetest alles zu einem glatten Teig.
Schritt 2: Plätzchen formen und backen
Roll den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stich die Plätzchen aus, am schönsten sind Sterne, und leg sie auf ein Blech mit Backpapier. Back sie im vorgeheizten Ofen bei 150°C. Je nachdem, wie dick deine Plätzchen sind, dauert das etwa 15 Minuten. Danach lass sie auf einer ebenen Fläche auskühlen.
Schritt 3: Garnieren und vollenden
Wenn die Plätzchen kalt sind, klebst du immer zwei mit Fruchtgelee zusammen. Leg sie auf einen Teller und stäub reichlich Puderzucker darüber. Aus der Menge werden etwa 60 Stück.
Die Joghurt Butterplätzchen sind zart und schmecken zu Kaffee wie zu Tee. Sie eignen sich gut zum Verschenken, und für die eigene Dose bleibt trotzdem genug übrig.
Mein Tipp
150 Grad sind bewusst niedrig: Die Plätzchen sollen hell bleiben, sonst schmeckt die Margarine hart. Nimm sie heraus, wenn nur die Ränder ganz leicht Farbe haben; innen sind sie dann noch weich und werden beim Auskühlen fest. Das Gelee erst auf vollständig kalte Plätzchen streichen, sonst weicht der Boden durch und beide Hälften rutschen auseinander.
Andere Ideen
- Statt Fruchtgelee fülle ich sie manchmal mit Nuss-Nougat-Creme, die hält bei Zimmerwärme besser zusammen.
- Ein Teelöffel abgeriebene Orangenschale im Teig passt gut zum Johannisbeergelee.
- Wer keine Sterne mag, sticht Kreise aus und schneidet aus der oberen Hälfte ein kleines Loch, dann schaut das Gelee heraus.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Blechdose, mit Backpapier zwischen den Lagen, halten sich die Plätzchen zwei bis drei Wochen; nach zwei Tagen sind sie am besten. Puderzucker erst kurz vor dem Servieren darüberstäuben, er zieht sonst ins Gelee ein. Ungefüllt lassen sie sich zwei Monate einfrieren und tauen in einer Stunde auf.
Häufige Fragen
- Kann ich Butter statt Margarine nehmen?
- Ja, 250 g kalte Butter gehen genauso; der Teig schmeckt dann kräftiger und wird etwas fester. Lass ihn vor dem Ausrollen zwanzig Minuten bei Zimmertemperatur stehen, sonst bricht er an den Rändern ein.
- Welcher Joghurt ist der richtige?
- Normaler Naturjoghurt mit 3,5 Prozent Fett. Magerjoghurt macht den Teig klebriger, dann brauchst du zwei Esslöffel Mehl mehr. Griechischer Joghurt ist zu dick, verdünn ihn mit einem Löffel Milch.
- Der Teig klebt beim Ausrollen, was tun?
- Stell ihn eine halbe Stunde kalt und roll ihn portionsweise zwischen zwei Lagen Backpapier aus. So brauchst du kaum zusätzliches Mehl, das die Plätzchen sonst trocken und bröselig macht.
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