Weihnachtliche Kokosplätzchen mit himmlischer weißer Schokoladenfüllung – Unwiderstehliches Rezept entdecken!
Diese Plätzchen backe ich Anfang Dezember, weil sie ein paar Wochen durchziehen dürfen. Die Kokosraspel röste ich vorher trocken in der Pfanne, erst dann riecht der Teig wirklich nach Kokos. Zimt und eineinhalb Esslöffel Kokoslikör kommen dazu, das schmeckt man leise heraus. In die Mulde setze ich weiße Schokolade, außen klebt die erhitzte Aprikosenkonfitüre die Kokosraspel fest.
Zutaten
Für den Teig:
- 200 g Mehl, glatt
- 120 g Butter, nicht zu hart
- 40 g Kokosraspel, fein gemahlen und trocken geröstet
- 50 g Puderzucker
- 1 Prise(n) Salz
- 1 Eigelb
- ½ TL Zimt
- 1 ½ EL Likör (Kokoslikör)
Für die Füllung:
- 100 g Schokolade, weiße, mit Kokosfüllung
- 4 EL Aprikosenkonfitüre, erhitzt und passiert
Zubereitung

Schritt 1: Teigzubereitung
Gib Mehl, Butter und Puderzucker in eine Schüssel und arbeite alles mit dem Rührgerät durch, bis kleine Klümpchen entstehen. Dann kommen Salz, Zimt, Likör und Eigelb dazu, und du knetest zügig einen glatten Teig daraus. Wickel ihn in Klarsichtfolie und lass ihn mindestens 40 Minuten im Kühlschrank ruhen.
Schritt 2: Plätzchen formen
Heiz den Backofen auf 160 °C Heißluft vor. Form aus dem Teig kirschgroße Kugeln und setz sie auf ein eingefettetes Backblech. Mit dem bemehlten Ende eines Kochlöffels drückst du in jede Kugel eine kleine Vertiefung.
Schritt 3: Backen
Back die Plätzchen 12 bis 15 Minuten, bis sie goldbraun sind. Danach lass sie ganz abkühlen.
Schritt 4: Füllung vorbereiten
Schmilz die weiße Schokolade vorsichtig und lass sie auf Lippenwärme abkühlen.
Schritt 5: Plätzchen garnieren
Bestreich die Plätzchen oben mit der erhitzten Aprikosenkonfitüre und drück sie leicht in die Kokosraspeln. In die Mulde in der Mitte setzt du einen kleinen Klecks der geschmolzenen weißen Schokolade.
Lass dir die Kokosplätzchen zu einer Tasse Tee oder Kaffee schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Mulde drückst du am besten zweimal ein: einmal mit dem bemehlten Kochlöffelstiel vor dem Backen und noch einmal direkt danach, solange die Plätzchen weich sind. Sonst zieht sie sich beim Aufgehen zu. Die weiße Schokolade darf nur auf Lippenwärme abkühlen, zu heiß bleibt sie ölig in der Vertiefung stehen.
Varianten
- Magst du keinen Likör verwenden, nimm eineinhalb Esslöffel Kokosmilch aus der Dose, der Teig bleibt genauso geschmeidig.
- Statt weißer Schokolade fülle ich die Mulden manchmal mit Zartbitterschokolade, das nimmt der Süße etwas.
- Ein halber Teelöffel Kardamom zusätzlich zum Zimt macht die Plätzchen deutlich weihnachtlicher.
Aufbewahrung
In die Blechdose kommen sie erst, wenn die Schokolade in der Mulde fest ist, sonst klebt alles zusammen. So halten sie vier Wochen und werden nach etwa einer Woche sogar mürber. Kühl und trocken lagern und nicht neben Lebkuchen, sonst weichen sie auf.
Fragen aus meiner Küche
- Brauche ich zusätzliche Kokosraspel zum Wälzen?
- Ja. Die 40 g gerösteten Raspel sind im Teig aufgebraucht. Für den Rand rechne noch einmal mit rund 50 g ungerösteten Raspeln. Die Konfitüre muss dabei warm sein, sonst bleibt nichts daran haften.
- Kann ich mit Ober-/Unterhitze backen?
- Dann heize auf 175 Grad vor und plane zwei bis drei Minuten mehr ein. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Unterseite goldbraun ist. Oben bleiben sie heller, das gehört bei diesem Teig so.
- Der Teig krümelt beim Formen, was kann ich tun?
- Dann war die Butter zu kalt. Lass den Teig zehn Minuten bei Zimmertemperatur stehen und drücke die Kugeln fest zwischen den Handflächen. Ein zusätzlicher halber Esslöffel Likör bindet ihn ebenfalls.
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