Schnelles Rezept für Apfelküchlein mit Zimtzucker, unwiderstehlich lecker!
Diese kleinen Küchlein setze ich mit dem Löffel aufs Blech, wenn ich keine Lust auf eine ganze Kuchenform habe. In 300 Gramm Mehl stecken 700 Gramm Apfelwürfel, deshalb sind sie außen leicht knusprig und innen saftig. Der Zimt wandert gleich mit ins Mehl, dann verteilt er sich gleichmäßig. Warm und mit Puderzucker bestäubt schmecken sie am besten, aber auch am nächsten Tag zum Kaffee bleibt selten etwas übrig.
Zutaten
- 220 g Butter oder Margarine
- 150 g Zucker
- 700 g Äpfel
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Packung Vanillinzucker
- Etwas Salz
- 1 Packung Backpulver
- 1 TL Zimt
- 4 Eier
- 300 g Mehl
- Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung

Schritt 1: Äpfel vorbereiten
Schäl die Äpfel und schneide das Kerngehäuse heraus. Dann schneidest du sie in kleine Würfel und beträufelst sie mit dem Saft einer halben Zitrone. So werden sie nicht braun und schmecken frischer.
Schritt 2: Teig zubereiten
Schlag die Butter oder Margarine mit dem Zucker, dem Vanillinzucker und einer Prise Salz schaumig. Gib die Eier einzeln dazu und rühr nach jedem Ei gut durch. Misch das Mehl mit dem Zimt und dem Backpulver und rühr es unter die Butter-Ei-Masse.
Schritt 3: Äpfel unterheben
Heb die Apfelwürfel unter den Teig, bis sie überall gleichmäßig verteilt sind.
Schritt 4: Küchlein formen und backen
Leg ein Backblech mit Backpapier aus. Setz mit einem Löffel kleine Teighäufchen darauf und lass genug Platz dazwischen, sonst backen die Küchlein zusammen.
Schritt 5: Backen
Back die Küchlein im vorgeheizten Ofen bei 180°C 20 bis 25 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 6: Garnieren
Bestäub die Küchlein nach dem Backen mit Puderzucker. Serviere sie warm oder ausgekühlt, ganz wie du magst.
Fertig sind deine Apfelküchlein mit Zimtzucker. Bei mir stehen sie selten lange auf dem Teller – lass sie dir schmecken!
Darauf kommt es an
Schneide die Äpfel wirklich klein, höchstens einen Zentimeter, und lass sie nach dem Zitronensaft kurz im Sieb abtropfen. Große, nasse Stücke ziehen den Teig auseinander, die Häufchen laufen breit und werden in der Mitte matschig. Zum Absetzen nehme ich zwei Esslöffel und lasse fünf Zentimeter Abstand, der Teig geht durch das Backpulver noch deutlich auf.
Abwandlungen
- Mit 700 g festen Birnen statt Äpfeln und einer Prise gemahlener Nelke schmecken die Küchlein milder und herbstlicher.
- 100 g grob gehackte Walnüsse unter den Teig gehoben geben Biss und passen gut zum Zimt.
- Für echten Zimtzucker mische ich 2 EL Zucker mit 1 TL Zimt und bestreue die Häufchen vor dem Backen damit statt hinterher mit Puderzucker.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer Blechdose halten sie sich drei Tage, den Puderzucker streue ich erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst löst er sich auf. Eingefroren bleiben sie zwei Monate frisch; bei Zimmertemperatur eine Stunde auftauen und fünf Minuten bei 150 Grad im Ofen aufbacken.
Das werde ich oft gefragt
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Feste, säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben dem süßen Teig Kontrast. Weiche Sorten wie Golden Delicious zerfallen zu Mus und machen die Küchlein feucht.
- Warum laufen meine Küchlein auf dem Blech auseinander?
- Entweder waren die Apfelwürfel zu nass oder die Butter war zu warm geschlagen. Stelle den fertigen Teig zehn Minuten kalt, dann bleiben die Häufchen beim Backen in Form und gehen eher nach oben als in die Breite.
- Kann ich den Teig auch in einer Muffinform backen?
- Ja, die Menge füllt etwa 18 Mulden gut zu drei Vierteln. Backe sie bei 180 Grad 25 Minuten und mache die Stäbchenprobe, in der Form brauchen sie durch die Apfelstücke etwas länger als auf dem Blech.
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