Schneller Apfeltraum: Ein einfaches Rührteig-Rezept, das begeistert!
Den rühre ich, wenn sich der Besuch erst am Vormittag anmeldet. Zehn Minuten für den Teig, und mit 200 g Butter auf nur 175 g Mehl wird die Krume so weich, dass die 500 g säuerlichen Äpfel darin fast verschwinden. Elstar oder Braeburn sind mir am liebsten – süße Sorten machen den Kuchen schnell eintönig. Nach 40 Minuten im Ofen ist er fertig.
Zutaten für 12 Portionen
- 175 g Mehl, glatt
- 120 g Zucker
- 1 Pk Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 200 g Butter oder Margarine, weich
- 500 g säuerliche Äpfel
- 3 Stk Eier
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Zuerst die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel geben. Alles gut schaumig rühren, bis eine cremige Masse entsteht.
Schritt 2: Eier hinzufügen
Die Eier einzeln nach und nach zu der schaumigen Masse geben und gründlich unterrühren, bis die Mischung homogen ist.
Schritt 3: Teig herstellen
Nun das Mehl zusammen mit dem Backpulver mischen und vorsichtig unter die Butter-Ei-Masse heben, sodass ein glatter Teig entsteht.
Schritt 4: Backvorbereitungen
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Springform oder ein kleines Backblech mit Butter einfetten, um ein Anhaften des Teiges zu vermeiden.
Schritt 5: Äpfel vorbereiten
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Anschließend in Spalten oder kleine Stücke schneiden. Die vorbereiteten Apfelstücke behutsam unter den Rührteig heben.
Schritt 6: Backen
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens etwa 35-40 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen fertig ist.
Tipps zur Verfeinerung
- Den Kuchen in Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und mit Schlagsahne servieren.
- Wer es optisch ansprechender mag, kann die Apfelstücke auch auf dem Teig verteilen, anstatt sie einzurühren.
Dieser Apfelkuchen ist nicht nur einfach und schnell zuzubereiten, sondern auch unglaublich lecker und saftig. Perfekt geeignet, um Gäste zu beeindrucken oder einen gemütlichen Nachmittag zu versüßen.
Mein Tipp
Die Butter muss wirklich zimmerwarm sein, sonst bekommst du sie mit dem Zucker nicht schaumig und der Kuchen bleibt flach. Die Apfelstücke hebst du zum Schluss nur unter, rühren darfst du nicht mehr – sonst zerfallen sie und die Masse verfärbt sich grau. Wird die Oberfläche nach 30 Minuten zu dunkel, deckst du sie mit Backpapier ab.
Andere Ideen
- Zwei Esslöffel gemahlene Mandeln unter das Mehl gemischt halten den Kuchen länger saftig.
- Im Sommer nehme ich 500 g entsteinte Zwetschgen statt der Äpfel, dafür einen Teelöffel Zimt und keinen Vanillezucker.
- Ein Löffel saure Sahne im Teig macht die Krume feiner und etwas weniger fett im Geschmack.
Aufheben und Einfrieren
Im geschlossenen Behälter bleibt er zwei bis drei Tage frisch, länger nicht – die Äpfel geben Feuchtigkeit ab. Willst du ihn aufheben, frier ihn in Stücken ein, dort hält er zwei Monate. Aufgetaut schiebst du sie zehn Minuten bei 150 Grad in den Ofen, dann schmeckt er wie frisch gebacken.
Häufige Fragen
- Kann ich Margarine statt Butter nehmen?
- Ja, das Rezept sieht beides vor. Margarine lässt sich kalt leichter schaumig rühren, der Kuchen schmeckt damit aber flacher. Gib dann eine kräftige Prise Salz mit in den Teig, das gleicht ein wenig aus.
- Reicht die Teigmenge auch für ein großes Blech?
- Nein, mit 175 g Mehl wird die Schicht auf einem 30 x 40er Blech zu dünn und trocken. Für eine Springform von 24 Zentimetern oder ein kleines Blech von etwa 20 x 30 Zentimetern passt die Menge genau.
- Warum sinken meine Apfelstücke auf den Boden?
- Die Stücke waren zu groß oder zu nass. Schneide dünne Spalten von höchstens einem Zentimeter, tupfe sie trocken und wende sie in einem Esslöffel vom abgemessenen Mehl, bevor du sie unterhebst.
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