Apfelkuchen
Wenn im Oktober die Kisten mit Boskoop in der Speisekammer stehen, wandern sieben davon auf ein Blech. Die Apfelscheiben liegen hier unten, der heiß angerührte Teig aus Butter und Milch wird darübergegossen und läuft in jede Lücke. Nach 40 Minuten bei 170 Grad sind die Äpfel weich, der Boden bleibt saftig. Zimtzucker obendrauf, mehr braucht der Kuchen nicht.
Zutaten
- 4 Eier
- 180 g Zucker
- 150 g Butter
- 120 ml Milch
- 2 TL Backpulver
- 7 Äpfel
- 320 g Mehl
Zubereitung

Schritt 1: Eier-Zuckermischung
Zuerst rührst du die Eier mit dem Zucker schaumig. Davon wird dein Apfelkuchen luftig und leicht.
Schritt 2: Butter-Milch-Mischung
Die Butter zusammen mit der Milch aufkochen. Gieß die heiße Mischung langsam in die Eier-Zuckermasse und rühr alles gut durch. Das macht den Teig weich.
Schritt 3: Teig vorbereiten
Misch das Mehl mit dem Backpulver und rühr es unter die flüssige Masse. Der Teig soll glatt sein, ohne Klümpchen.
Schritt 4: Äpfel vorbereiten
Schäl die Äpfel, viertel sie, schneid das Kerngehäuse heraus und schneide sie in Scheiben. Die Apfelscheiben verteilst du gleichmäßig auf einem gefetteten und bemehlten Backblech.
Schritt 5: Kuchen backen
Gieß den Teig über die Apfelscheiben und streu eine Mischung aus Zucker und Zimt darüber. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 30 – 45 Minuten, bis er goldbraun ist.
Lass ihn kurz stehen und schneid ihn lauwarm in Stücke, dann schmeckt er am besten.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Gieß die aufgekochte Butter-Milch-Mischung wirklich langsam und unter ständigem Rühren in die Eier, sonst hast du Rührei im Teig. Die Apfelscheiben schneide ich höchstens vier Millimeter dick und lege sie dicht an dicht. Sind sie dicker, bleibt der Teig darunter feucht. Das Blech vorher fetten und bemehlen, der Zucker klebt sonst fest.
Varianten
- Statt Zimt streue ich 50 g gehobelte Mandeln über den Teig, die werden im Ofen goldbraun.
- Mit Birnen für die Hälfte der Äpfel wird der Kuchen milder, dann nehme ich einen Esslöffel Zucker weniger.
- Sonntags schlage ich Sahne dazu und gebe einen Löffel davon auf jedes lauwarme Stück.
Aufbewahrung
Auf dem Blech mit einem Tuch abgedeckt bleibt er zwei Tage saftig, im Kühlschrank wird er zäh. Zum Aufheben friere ich Stücke einzeln ein, bis zu drei Monate. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur, danach fünf Minuten bei 150 Grad in den Ofen, dann schmeckt er wie frisch gebacken.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Ich nehme säuerliche, feste Sorten wie Boskoop oder Elstar. Sie behalten bei 170 Grad ihre Form und geben dem süßen Teig Kontur. Weiche Sorten zerfallen zu Mus und machen den Boden nass.
- Wie erkenne ich, ob der Kuchen durch ist?
- Nach 30 Minuten steche ich mit einem Holzstäbchen zwischen zwei Apfelscheiben in den Teig. Bleibt nichts kleben, ist er fertig. Je nach Ofen dauert es bis 45 Minuten, die Oberfläche soll gleichmäßig goldbraun sein.
- Kann ich die Butter durch Öl ersetzen?
- Mit 120 ml neutralem Öl geht es, dann brauchst du die Milch nicht aufzukochen. Der Kuchen wird etwas weniger aromatisch, bleibt aber genauso saftig. Rühr das Öl langsam in die schaumige Eimasse ein.
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