Himbeerkuchen: So bekommen Sie 20 köstliche Stücke
Diesen Kuchen backe ich, wenn viele Leute kommen, vom Blech werden zwanzig Stücke. Unten ein Rührteig mit Margarine und Zitronenschale, darauf eine Creme aus 500 g Mascarpone, Joghurt und Puderzucker, obendrauf püriertes Himbeermark in Klecksen. Mit dem Löffelrücken ziehe ich Wellen hinein, dann sieht jedes Stück anders aus. Die Himbeeren müssen vorher vollständig aufgetaut sein.
Zutatenliste für den Himbeerkuchen
- 300 g Himbeeren, TK
Für den Teig
- 1 Pck. Zitronenschale, geriebene
- 1 Prise Salz
- 230 g Margarine
- 290 g Mehl
- 5 EL Milch
- 1 Pck. Vanillezucker
- 4 mittelgroße Eier
- 180 g Zucker
- 2 TL, gestrichenen Backpulver
Für die Creme
- 150 g Joghurt, Vollmilch
- 40 g Puderzucker, gesiebt
- 40 g Zucker
- 500 g Mascarpone
- 1 Pck. Sahnesteif
Zubereitung des Himbeerkuchens

Himbeervorbereitung
Lass die Himbeeren zuerst ganz auftauen. Damit fange ich immer an, denn nur weich lassen sie sich später gut pürieren.
Teigzubereitung
Rühr die Margarine mit den Schneebesen des Handrührgeräts auf höchster Stufe geschmeidig. Gib nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale dazu und rühr alles zu einer gebundenen Masse. Jetzt rührst du jedes Ei etwa 1/2 Minute unter.
Misch Mehl und Backpulver und gib beides in zwei Portionen abwechselnd mit der Milch auf mittlerer Stufe dazu. Streich den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech glatt. Back ihn im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) etwa 20 Minuten und lass ihn danach auf einem Kuchenrost auskühlen.
Cremige Füllung
Misch den Zucker mit dem Sahnesteif, gib beides über die aufgetauten Himbeeren und püriere alles zusammen. Schlag die Mascarpone mit dem Joghurt und dem Puderzucker auf und streich die Creme gleichmäßig auf den kalten Boden.
Setz das Himbeerpüree in Klecksen auf die Creme und drück es mit einem Löffel vorsichtig ein, bis ein welliges Muster entsteht.
Tipp
Magst du die kleinen Kerne der Himbeeren nicht, streichst du das Mark vorher durch ein feines Haarsieb. Dann wird die Creme ganz glatt.
Stell den Himbeerkuchen bei der nächsten Kaffeerunde auf den Tisch. Fruchtig und frisch, da bleibt selten ein Stück übrig.
Mein Tipp
Die aufgetauten Himbeeren geben viel Saft. Ich gieße den größten Teil ab, bevor ich sie mit Zucker und Sahnesteif püriere, sonst läuft das Mark von der Creme herunter und der Boden wird matschig. Die Mascarpone nur kurz aufschlagen, bei zu langem Rühren wird sie flüssig und lässt sich nicht mehr glatt verstreichen.
Andere Ideen
- Statt Himbeeren die gleiche Menge tiefgekühlte Erdbeeren oder Brombeeren pürieren.
- Die Margarine im Teig durch weiche Butter ersetzen, der Boden schmeckt dann kräftiger.
- Den Joghurt gegen Magerquark tauschen, damit wird die Creme fester und lässt sich besser schneiden.
Aufheben und Einfrieren
Der Kuchen gehört in den Kühlschrank, dort hält er abgedeckt zwei Tage. Am zweiten Tag ist der Boden vom Himbeersaft weicher, das stört mich nicht. Zum Einfrieren schneide ich Stücke, lege sie einzeln auf ein Brett vor und packe sie danach in Dosen. Im Kühlschrank sind sie nach vier Stunden aufgetaut.
Häufige Fragen
- Kann ich frische Himbeeren nehmen?
- Ja, 300 g frische Himbeeren gehen genauso. Sie geben weniger Saft, deshalb püriere ich sie ohne Abgießen mit Zucker und Sahnesteif. Wer keine Kerne mag, streicht das Püree danach durch ein feines Sieb.
- Meine Mascarponecreme ist zu weich, was tun?
- Dann war der Joghurt zu kalt oder zu lange gerührt. Ich rühre ein Päckchen Sahnesteif ein und stelle die Creme zwanzig Minuten kalt, danach lässt sie sich verstreichen. Weiterschlagen macht es nur schlimmer.
- Kann ich den Boden am Vortag backen?
- Sehr gerne, das mache ich selbst so. Der ausgekühlte Boden bleibt über Nacht mit einem Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur. Creme und Himbeermark kommen erst am nächsten Tag darauf, sonst weicht der Boden zu stark durch.
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