Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Käsekuchen & Quarkkuchen

Quarkkuchen mit 2 Becher Sahne in 10 Minuten Omas älteres Rezept

Quarkkuchen mit 2 Becher Sahne in 10 Minuten Omas älteres Rezept
Vorbereitung 10 Minuten
Ruhezeit 2 Stunden (abkühlen und durchziehen)

Quarkkuchen mit 2 Becher Sahne in 10 Minuten Omas älteres Rezept

Das ist der Kuchen für Tage, an denen ich wenig Zeit habe: Keksboden statt Teig, Füllung mit dem Handrührgerät, fertig. Die halbsteif geschlagene Sahne mache ich extra, weil die 500 Gramm Quark sonst schwer und kompakt bleiben. So wird die Schicht über dem Butterkeksboden hoch und locker. Meine Enkel bekommen ihn im Sommer mit Beeren, im Winter nur mit Puderzucker.

Zutaten

  • 200 g Butterkekse (oder 200 g Mürbeteig als Alternative)
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • 500 g Quark (20 % Fett oder Magerquark, je nach Wunsch)
  • 400 ml Schlagsahne (2 Becher à 200 ml)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen, ca. 40 g) oder alternativ 30 g Speisestärke
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone (optional, für Frische)
  • Prise Salz
  • Butter oder Backpapier für die Form

Zubereitung

Quarkkuchen mit 2 Becher Sahne in 10 Minuten Omas älteres Rezept – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.
  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Springform (Ø 26 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Kekse in einem Gefrierbeutel fein zerkrümeln (mit Nudelholz) oder kurz in einer Küchenmaschine mahlen. Mit der geschmolzenen Butter gut vermengen und fest auf den Boden der Form drücken, einen kleinen Rand formen (ca. 1–2 cm hoch).
  3. In einer großen Schüssel Quark, Eier, Zucker, Vanillezucker (oder -extrakt), Zitronenabrieb und das Vanillepuddingpulver (oder Speisestärke) mit einem Handrührgerät kurz glatt rühren, bis eine homogene Masse entsteht (etwa 1–2 Minuten).
  4. Sahne in einer separaten Schüssel halbsteif schlagen (nicht ganz steif), dann vorsichtig unter die Quarkmasse heben, damit die Füllung luftig bleibt.
  5. Die Quark-Sahne-Masse auf den vorbereiteten Keksboden geben und glatt streichen. Die Form leicht auf die Arbeitsfläche tippen, damit Luftbläschen entweichen.
  6. Im vorgeheizten Ofen 50–60 Minuten backen. Der Kuchen sollte am Rand leicht fest und in der Mitte noch leicht wackelig sein — er zieht beim Abkühlen nach.
  7. Kuchen nach Ende der Backzeit bei leicht geöffneter Ofentür 15 Minuten auskühlen lassen, dann aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Füllung fest wird.
  8. Vor dem Servieren optional mit Puderzucker bestäuben oder mit frischen Beeren garnieren.

Tipps

  • Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, die Form nach 30 Minuten mit Alufolie locker abdecken.
  • Für eine stabilere Füllung Vanillepuddingpulver verwenden; Speisestärke ergibt eine etwas zartere Textur.
  • Sahne nicht komplett steif schlagen, sonst lässt sich die Füllung schlechter glattziehen; halbfest ergibt die beste Luftigkeit.
  • Kühlschrankzeit ist wichtig: Mindestens 2 Stunden kühlen, besser über Nacht, dann lässt sich der Kuchen sauber schneiden.
  • Bei Rissen in der Oberfläche können Sie vor dem Servieren ein Topping aus Sauerrahm oder frischen Beeren verwenden, das kaschiert kleine Makel.
  • Reste im Kühlschrank aufbewahren; frisch bleibt der Kuchen 2–3 Tage.

Varianten

  • Zitronen-Quarkkuchen: mehr Zitronenabrieb und 1 EL Zitronensaft für eine frische Note.
  • Beeren-Variante: 200–300 g frische oder gefrorene Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren) unterheben oder als Topping verwenden.
  • Leichtere Version: Quark mit 20 % Fett verwenden und statt Sahne 200 g Schmand + 200 ml Sahne mischen, oder Sahne durch fettärmere Creme ersetzen.
  • Reichhaltigere Variante: 100 g Frischkäse zur Quarkmasse geben für mehr Cremigkeit.
  • Mit Nussboden: Zerstoßene Haselnüsse mit den Kekskrümeln mischen für mehr Aroma.

Omas Tipp

Nicht auf die Uhr starren, sondern auf die Mitte schauen: Sie darf beim Rütteln an der Form noch leicht wackeln. Kommt der Kuchen fest aus dem Ofen, ist er nach dem Kühlen trocken. Und lass ihn die 15 Minuten bei geöffneter Ofentür stehen, der Temperatursturz ist der Hauptgrund für den eingesunkenen Krater in der Mitte.

So kannst du abwandeln

  • Statt Butterkeksen 200 g Löffelbiskuits oder Vollkornkekse mahlen, das gibt einen dunkleren, kräftigeren Boden.
  • Mit dem Abrieb einer Orange statt der Zitrone und 1 TL Zimt in der Quarkmasse schmeckt er nach Advent.
  • Wer keinen Pudding im Haus hat, nimmt 30 g Speisestärke, die Füllung wird dann etwas weniger süß.

Reste aufbewahren

Zugedeckt im Kühlschrank hält der Quarkkuchen drei bis vier Tage, der Keksboden weicht dabei langsam durch. Am besten schmeckt er am Tag nach dem Backen. Einfrieren geht stückweise in Folie gewickelt bis zu zwei Monate, danach über Nacht im Kühlschrank auftauen, nicht bei Zimmertemperatur.

Noch Fragen?

Magerquark oder Quark mit 20 Prozent Fett?
Beides geht. Mit 20 Prozent wird die Füllung cremiger und bleibt saftiger, mit Magerquark etwas fester und leichter. Nimmst du Magerquark, rühre zwei Esslöffel Sahne extra unter, damit der Kuchen beim Schneiden nicht bröselt.
Warum ist meine Füllung nach dem Backen zusammengefallen?
Das liegt meist an zu steif geschlagener Sahne oder an zu schnellem Abkühlen. Schlag die Sahne nur halbsteif, so dass sie vom Schneebesen noch tropft, und lass den Kuchen die 15 Minuten bei geöffneter Ofentür im Ofen stehen.
Muss ich den Keksboden vorbacken?
Musst du nicht, die 80 g geschmolzene Butter halten ihn auch so zusammen. Wer ihn besonders knusprig mag, backt ihn zehn Minuten bei 175 Grad vor und lässt ihn abkühlen, bevor die Quark-Sahne-Masse daraufkommt.
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