Omas Geheim-Pfannkuchen
Bei uns in der Familie heißt er Geheimrezept, dabei ist es schlicht ein Quarkkuchen ohne Boden, wie ihn meine Mutter jeden zweiten Sonntag gemacht hat. Ein Kilo Quark, fünf Eier, 120 g Mehl und ein halbes Päckchen Backpulver kommen zusammen in eine Schüssel, mehr Aufwand gibt es nicht. Der Spritzer Zitronensaft nimmt der Masse die Schwere. Nach einer Stunde im Ofen braucht er vor allem Geduld beim Abkühlen.
Zutaten
- 220 g Margarine
- 220 g Zucker
- 1 kg Quark
- 5 Eier
- 120 g Mehl
- ½ Packung Backpulver
- 2 Packung Vanillezucker
- Etwas Zitronensaft
Zubereitung

Schritt 1: Zutaten mischen
Rühr zuerst alle Zutaten gründlich zusammen. Mehr ist es nicht – so wird die Masse gleichmäßig und der Kuchen geht schön auf.
Schritt 2: Backen
Füll die Masse in die vorbereitete Springform und heiz den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vor. Der Kuchen braucht etwa 1 Stunde, bis er auch in der Mitte durch ist.
Schritt 3: Abkühlen lassen
Danach schaltest du den Ofen aus und lässt den Kuchen darin ganz abkühlen. So fällt er nicht zusammen und bleibt schön fest.
Unser Tipp: Heb Mandarinenstücke oder Kirschen unter den Teig, dann wird er fruchtig. Das mögen bei uns alle am liebsten.
Ein Rezept, das seit Jahrzehnten seinen Dienst tut und kaum Arbeit macht – zum Nachmittagskaffee oder als Nachtisch.
Mein Tipp
Die Ofentür nach dem Ausschalten geschlossen lassen und den Kuchen langsam darin abkühlen. Bei kalter Zugluft fällt die Mitte ein und der Rand reißt. Den Quark lasse ich vorher eine Stunde im Sieb abtropfen, sonst zieht Molke aus dem Kilo und der Kuchen bleibt in der Mitte feucht.
Andere Ideen
- Ein Glas abgetropfte Mandarinen oder entsteinte Sauerkirschen unter die Masse heben, das habe ich von meiner Mutter übernommen.
- Mit der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone statt nur dem Saft wird er deutlich frischer.
- Statt Margarine kannst du 220 g weiche Butter nehmen, der Kuchen schmeckt dann kräftiger.
Aufheben und Einfrieren
Im Kühlschrank hält der Quarkkuchen abgedeckt vier Tage und schmeckt am zweiten Tag am besten, weil er sich dann fester schneiden lässt. Einfrieren geht stückweise bis zu zwei Monate; auftauen lasse ich die Stücke über Nacht im Kühlschrank, nicht in der Mikrowelle.
Häufige Fragen
- Welcher Quark ist der richtige?
- Ich nehme Speisequark mit 20 % Fett, damit wird der Kuchen cremig und trotzdem schnittfest. Magerquark geht auch, dann wird er etwas trockener und ich rühre zwei Esslöffel Sahne unter die Masse.
- Warum ist mein Kuchen zusammengefallen?
- Weil er zu früh aus dem warmen Ofen kam. Ein Kilo Quark und fünf Eier gehen im Ofen stark auf, und die Masse braucht die langsame Abkühlung, um zu setzen. Zwei Stunden bei geschlossener Tür reichen.
- Passt die Menge in eine 26er Springform?
- Knapp. Ich stelle die Form auf ein Backblech, weil bei so viel Masse gern etwas am Rand austritt. Eine 28er Form geht ebenfalls, dann ist der Kuchen flacher und nach etwa 50 Minuten fertig.
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