Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Warme Süßspeisen

Ofenpfannkuchen

Ofenpfannkuchen
Portionen 1 Backblech, 4 Portionen
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Den Ofenpfannkuchen mache ich, wenn vier Leute gleichzeitig Hunger haben und ich nicht am Herd stehen und Stück für Stück ausbacken will. Der Teig aus 600 ml Milch, 250 g Mehl und zwei Eiern wird in einer Schüssel verrührt und aufs gefettete Blech gegossen. Bei 220 °C geht er in zwanzig Minuten hoch und wird an den Rändern knusprig.

Zutaten für das klassische Ofenpfannkuchen Rezept

  • 600 ml Milch (am besten 1,5 % Fett)
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • etwas Salz
  • 1 EL weiche Butter
  • 1 EL Zucker
  • Fett für das Blech

Zubereitungsschritte

Ofenpfannkuchen: In Nur 20 Minuten Zum Leckeren Genuss! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Backofen Vorheizen

Heiz den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor, damit er richtig heiß ist, wenn der Teig fertig gerührt ist.

Schritt 2: Backblech Vorbereiten

Fett ein Backblech mit hohem Rand (mindestens 2,5 cm hoch) gründlich ein. Dann klebt der Ofenpfannkuchen nicht fest und du bekommst ihn später leicht heraus.

Schritt 3: Teig Zubereiten

Gib Milch, Mehl, Eier, eine Prise Salz, die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel und rühr alles mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig. Es darf kein Mehlklümpchen übrig bleiben.

Schritt 4: Teig Ausbreiten

Gieß den fertigen Teig gleichmäßig auf das gefettete Blech und verteil ihn so, dass die ganze Fläche bedeckt ist.

Schritt 5: Backen

Schieb das Blech vorsichtig auf die mittlere Schiene in den heißen Ofen. In etwa 20 Minuten ist der Pfannkuchen aufgegangen und goldgelb. Gegen Ende schaust du besser einmal nach, damit er nicht zu dunkel wird.

Schritt 6: Servieren

Nimm das Blech vorsichtig aus dem Ofen und lass den Ofenpfannkuchen kurz abkühlen, dann lässt er sich besser schneiden. Teil ihn mit einem scharfen Messer oder dem Pizzaroller in Stücke, so groß du magst, und bring ihn warm auf den Tisch. Pur schmeckt er schon gut, mit Erdbeermarmelade, Vanilleeis oder Moltebeermarmelade noch besser.

Zum Frühstück oder als Nachtisch – bei uns freut sich jeder darüber.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Das Blech muss einen Rand von mindestens 2,5 cm haben, sonst läuft der dünne Teig in den Ofen. Fette es großzügig ein, auch in den Ecken. Und mach die Ofentür in den ersten fünfzehn Minuten nicht auf: Der Pfannkuchen geht durch den Dampf hoch und fällt zusammen, sobald kalte Luft dazukommt.

Varianten

  • Vor dem Backen 100 g Speckwürfel über den Teig streuen und den Zucker weglassen, dann wird es eine herzhafte Mahlzeit.
  • Zwei Äpfel in dünne Scheiben schneiden, auf dem Teig verteilen und mit Zimtzucker bestreuen.
  • Eine Handvoll Rosinen unter den Teig rühren und den fertigen Pfannkuchen mit Puderzucker bestäuben.

Aufbewahrung

Reste lege ich abgekühlt in eine Dose in den Kühlschrank, dort halten sie zwei Tage. Zum Aufwärmen kommen die Stücke fünf Minuten bei 180 °C zurück in den Ofen, in der Pfanne mit etwas Butter geht es ebenfalls. Einfrieren kannst du sie portionsweise zwei Monate, im Ofen aufgewärmt schmecken sie besser als in der Mikrowelle.

Fragen aus meiner Küche

Muss es Milch mit 1,5 % Fett sein?
Vollmilch geht auch, der Pfannkuchen wird damit etwas schwerer und geht nicht ganz so hoch. Mit der fettarmen Milch bleibt der Teig dünnflüssiger und läuft besser über das ganze Blech. Halb Milch, halb Wasser funktioniert notfalls ebenfalls.
Warum geht mein Pfannkuchen nicht auf?
Meist war der Ofen noch nicht auf 220 °C, als das Blech hineinkam. Der Teig braucht die Hitze von Anfang an. Auch ein zu dick gegossener Teig bleibt flach, die Schicht sollte nur etwa einen halben Zentimeter hoch sein.
Kann ich ihn in einer Auflaufform backen?
Ja, dann wird er dicker und braucht bei 220 °C etwa 30 Minuten. Er geht in der Form am Rand stärker auf und fällt beim Abkühlen deutlich zusammen, das ist normal. Serviere ihn dann direkt aus der Form.
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