Blitz-Rezept für Rahmkuchen
Rahmkuchen kenne ich aus dem Rheinland, dort steht er auf jedem Kaffeetisch. Der Boden aus 200 g Mehl und 80 g Butter ist in fünf Minuten verknetet, die Creme aus Crème fraîche, saurer Sahne und Schlagsahne rührst du in derselben Zeit. Das Vanillepuddingpulver bindet sie im Ofen, mehr braucht es nicht. Nach 45 Minuten bei 160 Grad Umluft steht er leicht gewölbt in der Form.
Zutaten für den Blitz Rahmkuchen
- 80 g Zucker
- 80 g Butter
- 200 g Mehl
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 2 Becher Crème fraîche
- 2 Becher saure Sahne
- 2 Becher Schlagsahne
- 3 Eier
- 125 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- Fett für die Form
Zubereitung des Rahmkuchens

Schritt 1: Vorbereitung der Backform
Fette die Backform gründlich ein und stelle sie beiseite.
Schritt 2: Zubereitung des Bodens
Verknete Zucker, Butter, Mehl, Ei, Backpulver, und Vanillinzucker in einer Schüssel zu einem glatten Teig. Drücke den Teig in die vorbereitete Form und forme dabei einen kleinen Rand. Stelle die Form in den Kühlschrank.
Schritt 3: Die Füllung vorbereiten
Schlage die Eier schaumig und rühre Zucker langsam ein. Füge anschließend Crème fraîche, saure Sahne und Schlagsahne hinzu. Streue das Vanillepuddingpulver über die Mischung und verrühre alles zu einer glatten Creme.
Schritt 4: Zusammensetzen und Backen
Hole den Teig aus dem Kühlschrank und fülle die Creme darauf. Streiche die Oberfläche glatt.
Heize den Backofen auf 160°C Umluft vor und backe den Kuchen etwa 45 Minuten auf der mittleren Schiene. Nach etwa 22 Minuten kann optional Zimt auf die Oberfläche gestreut werden.
Schritt 5: Fertigstellen
Entnehme den Kuchen aus dem Ofen, lasse ihn gut auskühlen und löse ihn dann aus der Form. Der Blitz Rahmkuchen ist nun bereit, serviert zu werden.
Dieses Blitz Rahmkuchen Rezept kombiniert Einfachheit mit beeindruckendem Geschmack. Probiere es aus und verzaubere deine Gäste und Familie mit einem Dessert, das immer gelingt!
Mein Tipp
Zieh den Teigrand mindestens drei Zentimeter hoch und drück ihn überall gleich dick an – die Creme ist flüssig und läuft sonst zwischen Boden und Rand durch. Der Rand muss vor dem Füllen kalt sein, deshalb steht die Form im Kühlschrank. Nach dem Backen lässt du den Kuchen noch eine Viertelstunde im ausgeschalteten Ofen, dann reißt die Oberfläche nicht.
Andere Ideen
- Mit 500 g gut abgetropften Sauerkirschen auf dem Boden wird ein Kirsch-Rahmkuchen daraus.
- Statt Zimt streue ich manchmal 50 g gehobelte Mandeln auf die Creme, die werden im Ofen knusprig.
- Für eine herbere Note ersetze ich einen Becher Schlagsahne durch Schmand.
Aufheben und Einfrieren
Der Rahmkuchen gehört in den Kühlschrank; abgedeckt hält er dort drei Tage und schmeckt am zweiten Tag am besten. Einfrieren solltest du ihn nicht, die Creme wird beim Auftauen wässrig. Nimm ihn eine halbe Stunde vor dem Kaffee heraus, ganz kalt schmeckt er flach.
Häufige Fragen
- Welche Form brauche ich für diese Menge Creme?
- Mit sechs Bechern Rahm kommt einiges zusammen. Eine Springform von 28 Zentimetern mit hohem Rand passt gut. Nimmst du eine 26er, stell sie zur Sicherheit auf ein Backblech, falls Creme über den Rand steigt.
- Kann ich die saure Sahne durch Joghurt ersetzen?
- Naturjoghurt geht, macht die Creme aber dünner und säuerlicher. Nimm dann einen gehäuften Esslöffel Puddingpulver mehr, sonst bindet die Füllung nicht richtig und läuft beim Anschneiden aus dem Stück.
- Warum reißt die Oberfläche beim Backen auf?
- Weil der Kuchen zu heiß gebacken oder zu schnell abgekühlt wurde. Bleib bei 160 Grad Umluft und lass ihn nach dem Backen 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür stehen.
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