Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Schokoladen- & Nusskuchen

Nutella-Verwöhnung: Die unwiderstehlichsten Kekse

Nutella-Verwöhnung: Die unwiderstehlichsten Kekse
Portionen ca. 20 gefüllte Kekse
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 24 Minuten
Gesamt 54 Minuten

Diese Kekse backe ich immer, wenn meine Enkel zum Kaffee kommen. Der Teig mit Kartoffelstärke wird besonders mürbe, er zergeht förmlich, ganz anders als ein reiner Mehlteig. Gefüllt wird erst nach dem Auskühlen, sonst läuft die Nutella aus. Ich steche die Löcher mit einem kleinen Herzausstecher aus, dann sieht man die Füllung schon von oben. Ein Blech ist bei uns nie lange voll.

Zutaten für die Kekse mit Nutella

  • 200 g 00 Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 80 g Puderzucker
  • 125 g Butter in Stücken
  • Vanille- oder Vanilleextrakt
  • 2 Eigelb

Für die Füllung:

  • Nutella

Zubereitung der Kekse mit Nutella

Nutella-Verwöhnung: Die unwiderstehlichsten Kekse, die du probieren musst! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Teigzubereitung

Gib Mehl, Kartoffelstärke und Puderzucker in eine Schüssel. Dann kommt die Butter dazu, und du knetest alles, bis die Masse krümelig ist.

Mürbeteig herstellen

Arbeite jetzt Vanilleextrakt und die Eigelbe in die Krümel ein. Knete gut durch, bis ein glatter Teig entsteht. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, dann lässt er sich viel leichter weiterverarbeiten.

Kekse formen und backen

Roll den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Stich die Kekse mit einer mittelgroßen Form aus. Bei der Hälfte davon schneidest du mit einer kleineren Form ein Loch in die Mitte, am schönsten mit einem Herzchen. Leg die Kekse auf ein Backblech mit Backpapier.

Back sie im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 12 Minuten, bis sie leicht gebräunt sind.

Kekse füllen und servieren

Lass die Kekse nach dem Backen ganz auskühlen. Streich Nutella auf die gelochten Kekse und setz die anderen Hälften darauf. Fertig sind sie.

Richte sie auf einem schönen Teller oder einer Etagere an und lass dir den zarten Mürbteig mit der Nutella schmecken.

Die Kekse sind schnell gemacht und machen auf jedem Tisch etwas her. Probier sie einmal aus, dann verstehst du, warum bei uns nie welche übrig bleiben.

Omas Tipp

Roll den Teig zügig aus, solange er kalt ist. Durch die 125 g Butter wird er sonst weich und reißt an den Rändern. Bei mir kommen die ausgestochenen Kekse noch einmal zehn Minuten in den Kühlschrank, bevor sie in den Ofen wandern. Nach zwölf Minuten sind nur die Ränder hellbraun, die Mitte bleibt blass. Wird sie dunkel, schmeckt der Teig strohig.

So kannst du abwandeln

  • Statt Nutella nehme ich manchmal Aprikosenkonfitüre, dann heißen die Kekse bei uns wieder Spitzbuben.
  • Für Weihnachten reibe ich die Schale einer halben Bio-Orange in den Teig und stäube die Deckel vor dem Zusammensetzen mit Puderzucker.
  • Wer es nussiger mag, ersetzt 30 g des Mehls durch gemahlene Haselnüsse und rollt den Teig eine Spur dicker aus.

Reste aufbewahren

Gefüllt halten die Kekse in einer Blechdose, Lage für Lage mit Backpapier getrennt, etwa fünf Tage. Kühl und trocken lagern, nicht im Kühlschrank. Ungefüllt bleiben sie drei Wochen knusprig. Den rohen Mürbeteig friere ich zwei Monate ein, über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann ausrollen.

Noch Fragen?

Kann ich die Kartoffelstärke durch Speisestärke ersetzen?
Ja, Maisstärke funktioniert genauso gut, die 50 g bleiben gleich. Der Teig wird nur eine Spur weniger sandig. Ganz weglassen würde ich sie nicht, sonst bekommst du eher einen festen Plätzchenteig als diesen mürben Biss.
Warum reißt mein Teig beim Ausrollen?
Dann ist er zu kalt oder zu trocken. Lass ihn fünf Minuten liegen und knete ihn kurz mit den Händen durch. Hilft das nicht, arbeite einen halben Teelöffel Wasser ein und rolle zwischen zwei Lagen Backpapier aus.
Wann fülle ich die Nutella ein?
Erst wenn die Kekse völlig kalt sind, sonst wird die Creme flüssig und läuft am Rand heraus. Ich fülle sie außerdem frühestens am Vortag des Servierens, damit die ausgestochenen Deckel knusprig bleiben.
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