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Low Carb Rezepte

Low Carb Suppe mit 400 g Blumenkohl: Sämig ohne Kartoffel und ohne Mehl!

Low Carb Suppe mit 400 g Blumenkohl: Sämig ohne Kartoffel und ohne Mehl!
Portionen 3 bis 4
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 25 Minuten
Gesamt 35 Minuten

Eine sämige Suppe ohne Kartoffel, ohne Mehl und ohne Speisestärke – das klingt erst einmal nach einem Widerspruch. Ist es aber nicht, wenn man Blumenkohl richtig behandelt. Wird er weich genug gekocht und lange genug püriert, zerfällt er zu einer Creme, die am Löffel haftet und deutlich dicker ist, als man dem hellen Gemüse zutraut.

Zwei Dinge machen den Unterschied. Erstens: sparsam mit der Brühe sein, lieber am Ende nachgießen als von Anfang an zu ertränken. Zweitens: einen Teil der Röschen im Ofen rösten und erst zum Schluss in den Teller geben. Die gerösteten Spitzen bringen Biss und ein nussiges Aroma in eine Suppe, die sonst sehr mild bliebe.

Zutaten

  • 400 g Blumenkohl, geputzt gewogen (etwa 1 kleiner Kopf)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Butter
  • 500 ml Gemüsebrühe, plus etwas zum Verdünnen
  • 100 g Sahne
  • 1 gestrichener TL Salz
  • Frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl für die Röschen
  • 2 EL gehackter Schnittlauch

Zubereitung

Schritt 1: Blumenkohl teilen

Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Zerlege den Blumenkohl in Röschen und wiege 400 g ab. Nimm davon eine Handvoll kleine Röschen – etwa 80 g – für die Einlage beiseite, der Rest wandert später in den Topf. Der Strunk muss nicht in den Müll: Schäle ihn grob und schneide ihn in Würfel, er wird beim Pürieren mitverarbeitet und bringt zusätzliche Bindung.

Schritt 2: Röschen rösten

Vermenge die beiseitegelegten kleinen Röschen mit dem Olivenöl und einer Prise Salz und verteile sie auf einem Blech mit Backpapier. Schiebe sie für 18 bis 20 Minuten in den Ofen, bis die Schnittflächen deutlich braun sind und die Ränder knusprig werden. Wende sie nach der Hälfte einmal mit dem Pfannenwender. Sie dürfen ruhig dunkle Stellen bekommen, dort sitzt der nussige Geschmack.

Schritt 3: Zwiebel andünsten

Während das Blech im Ofen ist, würfelst du Zwiebel und Knoblauch fein. Lass die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und dünste die Würfel darin 4 Minuten glasig – sie sollen keine Farbe nehmen, sonst wird die Suppe grau statt cremeweiß. Gib den restlichen Blumenkohl samt Strunkwürfeln dazu und rühre alles eine Minute durch, damit sich die Butter verteilt.

Schritt 4: Weich kochen

Gieße die 500 ml Gemüsebrühe an. Sie sollte den Blumenkohl knapp bedecken, mehr braucht es nicht. Decke den Topf ab und lass alles bei kleiner Hitze 15 Minuten leise köcheln. Die Röschen sind fertig, wenn ein Messer ohne Widerstand hineingleitet und sie beim Drücken am Topfrand zerfallen. Halbgare Stücke lassen sich nicht sämig pürieren, also lieber zwei Minuten länger.

Schritt 5: Pürieren und abschmecken

Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit dem Stabmixer mindestens eine volle Minute lang – deutlich länger, als du zunächst für nötig hältst. Erst dann wird sie wirklich samtig. Rühre die Sahne ein, würze mit Salz, weißem Pfeffer, Muskat und Zitronensaft. Ist sie dir zu dick, gib löffelweise Brühe dazu. Verteile sie auf die Teller, setze die gerösteten Röschen obenauf und streue den Schnittlauch darüber.

Omas Tipps

  • Der Zitronensaft ist kein Schmuck. Blumenkohl schmeckt püriert sehr weich und rund; der eine Teelöffel Saft hebt den Geschmack an, ohne dass die Suppe sauer wird. Gib ihn erst nach der Sahne dazu und probiere danach noch einmal.
  • Weißer Pfeffer statt schwarzem. In einer hellen Suppe fallen schwarze Pünktchen sofort auf und wirken wie Verunreinigungen. Weißer Pfeffer passt außerdem geschmacklich besser zu Blumenkohl und Muskat.
  • Röste mehr Röschen, als du brauchst. Sie schrumpfen im Ofen stark zusammen, und erfahrungsgemäß verschwindet die Hälfte schon beim Naschen vom Blech. Mit 120 g statt 80 g bist du auf der sicheren Seite und hast für jeden Teller eine ordentliche Portion Einlage.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die pürierte Suppe hält sich 3 Tage im Kühlschrank. Fülle sie abgekühlt in ein Schraubglas oder eine Dose mit dicht schließendem Deckel, damit sie keinen Kühlschrankgeruch annimmt – Blumenkohl nimmt fremde Aromen schnell auf. Beim Erwärmen bei kleiner Hitze rühren und nicht kochen lassen, sonst kann die Sahne flocken. Die gerösteten Röschen bewahrst du getrennt auf und wärmst sie kurz im Ofen nach.

Einfrieren gelingt gut, wenn du die Sahne weglässt. Friere die pürierte Suppe vor dem Verfeinern portionsweise ein, bis zu 3 Monate. Nach dem Auftauen im Kühlschrank kurz aufmixen und erst dann die Sahne einrühren – so bleibt sie glatt statt körnig.

Häufige Fragen

Wird die Suppe ohne Kartoffel wirklich dick genug?
Ja, vorausgesetzt du hältst dich an die Brühemenge und pürierst lange. Die 500 ml bedecken die 400 g Blumenkohl gerade eben; mehr Flüssigkeit macht die Suppe dünn, und nachträglich eindicken kannst du ohne Mehl nur durch Einkochen. Fang lieber knapp an und gieße am Ende nach Gefühl nach.
Kann ich Tiefkühl-Blumenkohl verwenden?
Das funktioniert für den Teil, der püriert wird: Nimm 400 g gefrorene Röschen und gib sie ohne Auftauen in den Topf, verkürze die Kochzeit auf etwa 12 Minuten. Zum Rösten im Ofen eignen sie sich weniger gut, weil sie Wasser ziehen und eher dämpfen als bräunen. Dafür nimmst du besser frische Röschen.
Womit kann ich die Sahne ersetzen?
Crème fraîche oder ein milder Doppelrahm-Frischkäse machen die Suppe sogar noch etwas dicker; rühre 80 g davon erst nach dem Pürieren ein. Wer es leichter mag, nimmt 100 g ungesüßte Mandelmilch, muss dann aber mit etwas mehr Salz und Muskat nachwürzen, weil die Cremigkeit fehlt.
Low Carb Suppe mit 400 g Blumenkohl: Sämig ohne Kartoffel und ohne Mehl!
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