Sizilianischen Zitronenkuchen entdecken
Diesen Rührkuchen mache ich im Winter, wenn die Zitronen aus Sizilien im Laden liegen und noch Blätter dranhängen. Schale und Saft kommen in den Teig, dazu ein Schnapsglas Limoncello, das schmeckt man deutlich heraus. Für die Enkel backe ich ihn ohne den Likör, sie merken den Unterschied kaum. Der Guss kommt auf den noch heißen Kuchen, dann zieht er ein.
Zutaten
- Mehl 300 gr
- Zucker 250 gr
- Butter oder Margarine 250 gr
- Eier 4
- Backpulver 2 TL
- Vanillezucker 1 Päckchen
- abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
- Schnapsglas Limoncello 1
Für den Guss
- Puderzucker 1 Paket
- Saft einer Zitrone
- etwas Wasser
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten
Rühr die Butter, den Zucker und den Vanillezucker schaumig. Dann gib die Eier nach und nach dazu und schlag die Masse mit dem Mixer weiter, bis sie schön cremig ist.
Schritt 2: Teigzubereitung
Sieb das Mehl zusammen mit dem Backpulver und gib es zur Eiermasse. Dazu kommen der Zitronenabrieb, der Zitronensaft und der Limoncello. Rühr alles zu einem glatten Teig.
Schritt 3: Backen
Fette eine Springform mit 24 cm Durchmesser ein und füll den Teig hinein. Back den Kuchen bei 175°C 50-60 Minuten.
Schritt 4: Zubereitung des Gusses
Während der Kuchen backt, verrührst du den Puderzucker mit Zitronensaft und etwas Wasser zu einer dicklichen Masse, die sich gut streichen lässt.
Schritt 5: Fertigstellen des Kuchens
Bestreich den Kuchen direkt nach dem Backen mit dem Guss. Für Kinder lässt du den Limoncello einfach weg. Das Rezept reicht für 12 Personen.
Lass ihn dir schmecken, am liebsten mag ich ihn noch lauwarm, wenn die ganze Küche nach Zitrone riecht.
Mein Tipp
Wasch die Zitrone heiß ab und reibe nur das Gelbe herunter, das Weiße darunter macht den Teig bitter. Mit 250 g Butter und vier Eiern ist die Masse schwer, sie braucht die vollen fünfzig bis sechzig Minuten bei 175 °C. Nach vierzig Minuten decke ich sie mit Alufolie ab, wenn die Oberfläche zu dunkel wird.
Andere Ideen
- Statt Limoncello nehme ich für die Kinderversion drei Esslöffel Orangensaft und etwas mehr Zitronenabrieb.
- Mit 100 g Mohn im Teig wird ein Zitronen-Mohn-Kuchen daraus, dann zwei Esslöffel Milch zugeben.
- In einer Kastenform gebacken lässt er sich besser mitnehmen, dort bei 165 °C etwa 65 Minuten backen.
Aufheben und Einfrieren
Unter einer Kuchenhaube bleibt er vier Tage saftig, der Zuckerguss schützt die Oberfläche. Im Kühlschrank wird er trocken, dort lagere ich ihn nicht. Für den Vorrat schneide ich ihn in Stücke, wickle sie in Folie und lege sie ins Gefrierfach, drei Monate sind kein Problem. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur, ungefähr zwei Stunden.
Häufige Fragen
- Reicht der Saft einer Zitrone für Teig und Guss?
- Nein, rechne mit zwei Zitronen. Eine kommt mit Schale und Saft in den Teig, aus der zweiten presst du den Saft für den Guss. Für den Abrieb brauchst du unbehandelte Früchte.
- Kann ich Margarine statt Butter nehmen?
- Ja, das Rezept lässt beides zu. Mit Margarine wird der Kuchen etwas lockerer und weniger buttrig im Geschmack, dafür rühre ich dann eine kleine Prise Salz mehr in den Teig.
- Warum ist mein Kuchen in der Mitte nicht durch?
- Bei 24 Zentimetern steht der Teig hoch. Prüfe erst nach fünfzig Minuten mit einem Holzstäbchen und gib ihm zur Not noch zehn Minuten, notfalls mit Folie über der Oberfläche.
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