Leckeres Rezept für saftigen Heidelbeerkuchen, das du ausprobieren musst!
Heidelbeeren pflücke ich im August in der Heide, und was nicht sofort gegessen wird, landet auf diesem Blech. Der Teig kommt mit Öl statt Butter aus, deshalb muss man nichts weich werden lassen und nichts schaumig schlagen. Bei 160 Grad backt er langsam durch, so bleiben die Beeren ganz und sinken nicht auf den Boden. Ein Kuchen für viele Leute, ohne Verzierung.
Zutaten
- 125 ml Öl
- 150 g Zucker
- 1 Pk Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 4 Stk Eier
- 300 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 4 EL Milch
- 250 g Heidelbeeren
Zubereitung
- Zuerst den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Zucker, Vanillezucker, das Öl und das Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen. Eier nach und nach hinzufügen und gründlich unterrühren.
- Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen. Diese Mischung abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Ein Backblech mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf gleichmäßig verteilen.
- Die Heidelbeeren vorsichtig waschen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten bei 160°C backen, bis er goldbraun ist und ein in die Mitte gesteckter Zahnstocher sauber herauskommt.
Genießen Sie Ihren selbstgemachten Heidelbeerkuchen frisch und saftig! Dieses Rezept überzeugt durch seine Einfachheit und seinen Geschmack.
Omas Tipp
Die gewaschenen Heidelbeeren müssen wirklich trocken sein, bevor sie auf den Teig kommen, sonst zieht das Wasser Schlieren. Ich wende sie in einem Esslöffel vom abgemessenen Mehl, dann bleiben sie oben und färben den Teig weniger. Streu sie erst auf den verteilten Teig, rühr sie nicht unter, sonst wird der ganze Kuchen blaugrau.
So kannst du abwandeln
- Mit Johannisbeeren statt Heidelbeeren wird der Kuchen säuerlich; dann gib 30 Gramm Zucker mehr in den Teig.
- Ein Streuselbelag aus 100 Gramm Mehl, 60 Gramm Zucker und 60 Gramm kalter Butter über den Beeren macht mehr daraus.
- Für einen runden Kuchen füllst du den Teig in eine 26er Springform und backst ihn 45 Minuten bei 160 Grad.
Reste aufbewahren
Abgedeckt hält der Kuchen zwei Tage bei Zimmertemperatur, im Kühlschrank vier, dort wird er aber fester. Ich schneide ihn in Stücke und friere sie einzeln in Gefrierbeuteln ein, bis drei Monate. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur, etwa zwei Stunden; im Ofen bei 150 Grad geht es in zehn Minuten.
Noch Fragen?
- Kann ich tiefgekühlte Heidelbeeren verwenden?
- Ja, aber gefroren auf den Teig streuen, nicht auftauen. Aufgetaute Beeren geben viel Saft ab und weichen den Boden auf. Die Backzeit verlängert sich um etwa fünf Minuten, weil der Teig durch die kalten Beeren länger braucht.
- Welches Öl passt in den Teig?
- Ein geschmacksneutrales wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Olivenöl schmeckt im Kuchen deutlich durch und passt nicht zu Heidelbeeren. Butter geht ebenfalls: 125 Milliliter Öl entsprechen etwa 140 Gramm geschmolzener und wieder abgekühlter Butter.
- Warum ist mein Boden feucht geblieben?
- Meist lag es an nassen Beeren oder an zu kurzer Backzeit. Prüf nach 35 Minuten mit dem Zahnstocher an einer Stelle ohne Beeren. Bleibt Teig kleben, gib fünf bis zehn Minuten dazu und deck den Kuchen bei Bedarf mit Backpapier ab.
Schreibe einen Kommentar