Blitzschnellen Kirschkuchen
Wenn im Juli die Süßkirschen reif sind, steht dieser Blechkuchen bei mir zweimal die Woche auf dem Tisch. Der Rührteig mit Öl statt Butter ist in zehn Minuten angerührt, die Kirschen kommen einfach obendrauf. Zwischen die Früchte setze ich Häufchen aus Quark und Ei, die beim Backen fest werden und den Saft auffangen. Nach 25 Minuten bei 190 Grad ist alles fertig.
Zutaten
Für den Teig:
- 250 g Zucker
- 500 g Mehl
- 3 Stück Eier
- 220 ml Milch
- 220 ml Öl
- 1 Packung Backpulver
Für die Quarkfüllung:
- 300 g Speisequark
- 1 Stück Ei
- Puderzucker nach Bedarf
Außerdem:
- Süßkirschen
Zubereitung

Rühr zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig. Gib nach und nach die Milch und das Öl dazu und rühr weiter. Dann mischst du das Mehl mit dem Backpulver und rührst beides in die Eiermasse.
Den fertigen Teig gießt du auf ein Backblech, das du mit Backpapier ausgelegt hast. Verteil die entsteinten Süßkirschen gleichmäßig darüber.
Für die Füllung rührst du den Speisequark mit einem Ei glatt und süßt ihn nach Geschmack mit Puderzucker. Setz kleine Häufchen davon zwischen die Kirschen.
Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 190 °C etwa 25 Minuten, bis er goldbraun ist.
Lass den Kirschkuchen etwas abkühlen und trink am besten eine Tasse Kaffee oder Tee dazu.
Tipps und Tricks
Statt der Süßkirschen kannst du nehmen, was gerade reif ist. Und wenn dir die Quarkmasse zu flüssig vorkommt, rühr einfach noch etwas Quark unter.
Fazit
Wenn sich Besuch ansagt oder du einfach Lust auf etwas Süßes hast, ist dieser Kuchen genau richtig. Er ist schnell gemacht, und mehr braucht es an einem Sommernachmittag nicht.
Mein Tipp
Entsteine die Kirschen über einer Schüssel und lass sie zehn Minuten abtropfen, bevor sie auf den Teig kommen; überschüssiger Saft weicht den Boden auf. Die Quarkhäufchen setze ich mit zwei Teelöffeln, nicht zu dick, sonst sind sie nach 25 Minuten innen noch flüssig. Die Stäbchenprobe an einer Stelle ohne Kirsche machen, sonst täuscht der Saft.
Andere Ideen
- Im Winter nehme ich zwei Gläser Sauerkirschen, gut abgetropft, und streue einen Esslöffel Zucker mehr über die Quarkhäufchen.
- Mit Zwetschgen statt Kirschen und einer Prise Zimt im Quark wird daraus ein Kuchen für den September.
- Wer den Quark weglassen will, streut stattdessen Streusel aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 60 g Zucker über die Kirschen.
Aufheben und Einfrieren
Auf dem Blech mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt bleibt der Kuchen zwei Tage frisch, wegen der Quarkmasse stelle ich ihn ab dem zweiten Tag kalt. Einzelne Stücke friere ich flach auf einem Teller vor und packe sie dann in Beutel; nach drei Monaten sind sie noch gut, auftauen bei Zimmertemperatur.
Häufige Fragen
- Wie viele Kirschen brauche ich?
- Für ein volles Backblech rechne ich mit etwa 800 g entsteinten Süßkirschen. Weniger geht auch, dann liegen sie lockerer und der Teig geht höher auf. Mehr als ein Kilo würde ich nicht nehmen, sonst wird der Boden feucht.
- Kann ich Magerquark nehmen?
- Ja, aber rühre einen Esslöffel Öl oder Sahne unter, sonst wird die Masse beim Backen krümelig und trocken. Speisequark mit 20 Prozent bleibt cremiger und hält sich besser zwischen den Kirschen.
- Passt der Teig auf ein normales Backblech?
- 500 g Mehl ergeben genug Teig für ein Blech von 40 mal 30 Zentimetern, etwa anderthalb Zentimeter hoch. Auf einem kleineren Blech wird der Kuchen dicker und braucht rund zehn Minuten länger.
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