Apfel-Joghurtkuchen
Diesen Blechkuchen backe ich, wenn die Obstkiste voll ist: sieben Äpfel wandern hinein, gewürfelt und unter den Teig gehoben. Der Teig selbst kommt mit Naturjoghurt und nur 20 Millilitern Öl aus und wird durch steif geschlagenes Eiweiß, Natron und Apfelessig locker. Auf dem Blech braucht er seine knappe Stunde, weil die Äpfel viel Feuchtigkeit abgeben. Danach reicht er für eine große Kaffeetafel.
Zutaten
- 300 g Mehl
- 250 g Naturjoghurt (0,1%)
- 2 Eier
- 2 EL Apfelessig
- 1 EL Süßstoff
- 20 ml Öl
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Zitronenschalenaroma
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Natron
- 20 ml Vanillesirup
- 7 Äpfel
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Eier
Trenn die Eier. Schlag das Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif und stell es beiseite.
Schritt 2: Teigzubereitung
Gib die Eigelbe in eine große Rührschüssel. Dazu kommen Mehl, Naturjoghurt, Apfelessig, Süßstoff, Öl, Vanillezucker, Zitronenschalenaroma, Backpulver, Natron und Vanillesirup. Rühr alles gründlich zu einem glatten Teig.
Schritt 3: Eiweiß unterheben
Heb das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Teig, damit er locker bleibt.
Schritt 4: Äpfel vorbereiten
Schäl die Äpfel, entkern sie und schneide sie in Würfel. Misch die Würfel behutsam unter den Teig.
Schritt 5: Backofen und Backform vorbereiten
Heiz den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Leg ein Backblech mit Backpapier aus.
Schritt 6: Backen
Verteil den Teig gleichmäßig auf dem Blech und streich die Oberfläche glatt. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten bis 1 Stunde. Nach 45 Minuten prüfst du mit einem Holzstäbchen, ob er durch ist.
Schritt 7: Servieren
Nimm den Kuchen aus dem Ofen, lass ihn etwas abkühlen und schneide ihn in Stücke. Dann kannst du auftragen.
Er ist nur leicht gesüßt und schmeckt vor allem nach Apfel. Bei uns steht er nachmittags auf dem Tisch, und jeder nimmt sich sein Stück.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Natron und Apfelessig reagieren sofort miteinander. Heize den Ofen deshalb vor, bevor du den Teig anrührst, und bring ihn zügig aufs Blech und in die Röhre. Steht die Schüssel erst zwanzig Minuten herum, ist die Triebkraft verpufft und der Kuchen bleibt flach. Das Eiweiß hebe ich ganz zum Schluss mit dem Teigschaber unter, nicht mit dem Mixer.
Varianten
- Ohne Süßstoff: Nimm stattdessen 130 g Zucker und lass den Vanillesirup weg, dafür ein zweites Päckchen Vanillezucker.
- Mit vier Äpfeln und drei festen Birnen wird der Kuchen milder; ein Teelöffel Zimt im Mehl passt gut dazu.
- 100 g Rosinen, vorher in heißem Wasser eingeweicht und abgetropft, unter die Apfelwürfel gemischt geben zusätzliche Süße.
Aufbewahrung
Wegen des Joghurts und der vielen Äpfel kommt der Kuchen ab dem zweiten Tag in den Kühlschrank, dort hält er sich abgedeckt drei Tage. Einzelne Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren; über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen und kurz bei 150 Grad aufbacken, dann schmeckt er wieder frisch.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich statt Süßstoff normalen Zucker nehmen?
- Ja, ein Esslöffel Süßstoff entspricht etwa 130 g Zucker. Rühre ihn gleich mit den Eigelben und dem Joghurt ein. Der Teig wird dadurch etwas schwerer, deshalb backe ihn fünf Minuten länger und prüfe mit dem Holzstäbchen.
- Wozu dienen Apfelessig und Natron im Teig?
- Sie bilden zusammen Kohlensäure und lockern den Teig zusätzlich zum Backpulver – das braucht er, weil sieben Äpfel ihn schwer machen. Schmecken tust du den Essig nicht, er verfliegt beim Backen vollständig.
- Mein Kuchen ist innen noch feucht, obwohl er außen braun ist. Was tun?
- Das liegt am Saft der Äpfel. Lege ein Blatt Backpapier locker über das Blech und backe zehn bis fünfzehn Minuten weiter bei 170 Grad. Das Stäbchen in der Mitte muss sauber herauskommen, kleine Apfelstücke daran sind normal.
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