Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Pudding, Grieß & Milchreis

Vanillepudding-Traum

Vanillepudding-Traum
Portionen 12 Stück
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 55 Minuten

Diese Muffins sind meine Rettung, wenn 400 Gramm Quark im Kühlschrank stehen und keiner ihn löffeln will. Das Vanillepuddingpulver bindet die Feuchtigkeit, deshalb werden sie saftig statt schwer. Gebacken wird bei niedrigen 160 Grad, dafür aber vierzig Minuten — der Quark braucht diese Zeit. Sie schmecken lauwarm zum Kaffee und sind, anders als Rührteig, auch am dritten Tag noch weich.

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 400 g Quark
  • 120 g Zucker
  • 120 g Butter, weich
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • Etwas Öl, zum Einfetten der Form

Zubereitung

Vanillepudding-Traum: Himmlische Quark-Muffins entdecken! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten

Rühr zuerst die weiche Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel schaumig, bis alles hell und cremig ist. Auf dieser Grundlage werden die Muffins schön zart.

Schritt 2: Teig herstellen

Gib die übrigen Zutaten dazu – Eier, Quark, Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver – und rühr alles zu einem glatten Teig. Es sollen keine Klümpchen mehr zu sehen sein.

Schritt 3: Muffinform vorbereiten

Fette die Muffinform mit etwas Öl aus, dann bleiben die Muffins später nicht kleben. Heiz den Backofen auf 160 °C vor.

Schritt 4: Muffins backen

Verteil den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Form. Back die Muffins etwa 40 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis sie goldbraun und durch sind. Stich zum Prüfen ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins; kommt es sauber wieder heraus, sind sie fertig.

Kleiner Tipp: Wenn du magst, heb noch Früchte wie Kirschen oder ein paar Schokoflocken unter den Teig. Das bringt Abwechslung auf den Kaffeetisch.

Deine frisch gebackenen Quark Muffins schmecken am besten zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Guten Appetit!

Mein Tipp

Wenn dein Quark viel Molke gezogen hat, gieß sie vorher ab, sonst wird der Teig zu weich und die Muffins sacken in der Mitte ein. Nach dem Mehl nur noch kurz rühren, bis alles verbunden ist. Ab Minute 35 mit dem Holzstäbchen prüfen — bei 160 Grad bräunen sie langsam, innen können sie trotzdem schon fertig sein.

Andere Ideen

  • Schokoladen-Puddingpulver statt Vanille nehmen und 50 Gramm gehackte Zartbitterschokolade unterheben.
  • Ein Glas abgetropfte Schattenmorellen zum Schluss unterziehen, das macht die Muffins fruchtig.
  • Die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone in den Teig und nach dem Auskühlen ein dünner Guss aus Puderzucker und Zitronensaft.

Aufheben und Einfrieren

Wegen des Quarks bewahre ich sie im Kühlschrank auf, in einer Dose mit Deckel drei bis vier Tage. Vor dem Essen eine Viertelstunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, kalt schmecken sie flach. Einfrieren klappt gut: einzeln in Beutel packen, bis zu drei Monate, über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Häufige Fragen

Magerquark oder Quark mit 20 Prozent Fett?
Beides geht. Mit Magerquark werden die Muffins etwas fester und trockener, mit 20 Prozent Fett zarter. Nimmst du Magerquark, rühre einen Esslöffel Milch zusätzlich unter den Teig.
Warum fallen meine Muffins in der Mitte ein?
Meist waren sie noch nicht durch. Bei 400 Gramm Quark im Teig brauchen sie wirklich die vollen vierzig Minuten. Öffne die Ofentür in den ersten dreißig Minuten nicht, der Temperatursturz lässt sie zusammenfallen.
Brauche ich Papierförmchen?
Nein, die Form wird nur mit etwas Öl ausgepinselt, das reicht. Mit Papierförmchen geht es genauso, dann brauchst du kein Öl. Löse die Muffins aber erst nach zehn Minuten vom Papier, sonst bleibt der feuchte Teig daran kleben.
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