Vermischen Sie Vanillepudding mit 450g Quark, Muffins in 5 Minuten!
Diese Muffins mach ich mit Vanillepuddingpulver und 450 g Quark. Dadurch werden sie richtig saftig und bleiben trotzdem schön feinporig. Zusammengerührt hast du sie in 5 Minuten, den Rest machen der Ofen und ein bisschen Ruhezeit. Ich sag dir dazu, worauf du achten musst und wo man am ehesten danebengreift.
Was dieses Rezept besonders macht
Vanillepuddingpulver und Quark halten die Feuchtigkeit im Teig, und die Krume wird trotzdem fein. Du schmeckst die leichte Säure vom Quark, eine milde Süße und dahinter die Vanille. Weil ein Teil vom Mehl durch Puddingpulver ersetzt ist, bleiben die Muffins dichter und saftiger. Aufgehen tun sie durch das Backpulver trotzdem zuverlässig.
Zutaten
Für das Gericht:
- 450 g Mager- oder Speisequark (mit 20 % Fett schmeckt er voller)
- 40 g Vanillepuddingpulver (trocken, auch ohne Zucker möglich)
- 150 g Weizenmehl Type 405
- 10 g Backpulver (etwa 1 Päckchen)
- 100 g Zucker (weiß, oder 80 g mit 20 g braunem Zucker für eine Karamellnote)
- 2 Eier (Größe M)
- 60 ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
- 60 ml Milch (3,5 %), oder Wasser, wenn es magerer sein soll
- Prise Salz
- Wenn du magst: 1 TL Zitronenschale, 50 g Schokotropfen oder Beeren
Für die Sauce
- Eine eigene Sauce brauchst du nicht; frische Beeren oder ein Löffel Joghurt passen gut dazu.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Heiz den Ofen auf 180 °C Umluft vor (oder 190 °C Ober-/Unterhitze). Leg ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen aus oder fette es leicht ein. Vorheizen lohnt sich wirklich, sonst gehen die Muffins nicht richtig auf und die Kruste wird nichts.
Schritt 2:
Misch in einer Schüssel die trockenen Zutaten: 150 g Mehl, 40 g Vanillepuddingpulver, 10 g Backpulver und eine Prise Salz. In einer zweiten Schüssel schlägst du 2 Eier mit 100 g Zucker luftig, gibst 450 g Quark, 60 ml Öl und 60 ml Milch dazu und rührst nur kurz durch. Dann kommen die trockenen Zutaten in zwei Portionen dazu, und du rührst mit wenigen Zügen weiter, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. So erkennst du die richtige Konsistenz: dick und cremig, und wenn du den Löffel hebst, läuft der Teig langsam nach.
Schritt 3:
Füll den Teig mit einem Eisportionierer oder einem Löffel etwa 2/3 hoch in die Förmchen. Beim Backen wird die Krume feinporig, und die Oberfläche soll gleichmäßig goldbraun werden. Es riecht nach Vanille und milder Süße; außen bildet sich eine leicht elastische Haut, die die Feuchtigkeit drinnen hält.
Schritt 4:
Back die Muffins 20–22 Minuten bei 180 °C Umluft. Fertig sind sie, wenn die Ränder goldbraun sind, die Kuppe leicht aufgerissen ist und der Teig auf leichten Fingerdruck zurückfedert. Zur Sicherheit steckst du einen Holzspieß in die Mitte: Feuchte Krümel sind gut, roher Teig nicht.
Schritt 5:
Nimm die Muffins aus dem Ofen und lass sie 8–10 Minuten im Blech stehen, bevor du sie zum Auskühlen auf ein Gitter setzt. So setzen sich die Poren und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig. Probier vor dem Servieren einen; fehlt dir Süße oder Säure, hilft eine dünne Glasur oder ein paar frische Beeren.
Worauf es ankommt
- Nimm den Quark kalt aus dem Kühlschrank, dann bleibt der Teig fest genug und wird nicht zu flüssig.
- Back mit Umluft 180 °C, dann bräunen sie gleichmäßig; bei Ober-/Unterhitze geh auf 190 °C.
- Rühr nicht zu viel: Nach den trockenen Zutaten reichen 20–30 Umdrehungen, sonst werden die Muffins zäh.
- Magst du lieber Butter? Nimm sie statt Öl in ¾ der Menge (also 45 g Butter statt 60 ml Öl), geschmolzen und leicht abgekühlt.
Was du ersetzen kannst
- Statt Quark: Ricotta macht sie ähnlich saftig, schmeckt aber milder; griechischer Joghurt bringt mehr Säure und wird noch cremiger.
- Ohne Weizen: Nimm glutenfreies Mehl (z. B. Reismehl mit Maisstärke) und 1 g Xanthan, damit alles zusammenhält. Die Muffins werden dann etwas krümeliger.
- Ohne Laktose: laktosefreier Quark oder Sojaquark. Der Geschmack ändert sich ein wenig, die Textur bleibt ähnlich.
- Weniger Fett: Ersetz bis zu 50 % vom Öl durch Apfelmus. Sie gehen genauso auf, schmecken nur weniger gehaltvoll.
Andere Ideen
- Schoko-Muffins: 50 g Kakaopulver unter die trockenen Zutaten und 50 g Schokotropfen dazu.
- Zitrone-Mohn: 1 TL Zitronenschale und 15 g Mohn, das schmeckt frisch und leicht nussig.
- Mit Beeren: 80–100 g frische Beeren unterheben; sie bringen Saft mit, also 1–2 Minuten länger backen.
- Mit Streuseln: 50 g kalte Butter, 50 g Mehl und 30 g Zucker verkneten und vor dem Backen daraufgeben.
- Zum Ausprobieren: herzhaft mit 100 g geriebenem Käse und Kräutern statt Zucker, die Backzeit bleibt gleich.
Fragen, die mir oft gestellt werden
- Wie weit kann ich vorarbeiten?
- Den Teig kannst du bis zu 24 Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Füll die Förmchen aber erst kurz vor dem Backen, damit das Backpulver seine Kraft im heißen Ofen ausspielt.
- Kann ich einfach alles verdoppeln?
- Ja, ich nehm dann einfach von allem das Doppelte. Back mit zwei Blechen oder nacheinander, denn ein voller Ofen bräunt ungleichmäßig.
- Butter oder Öl – was ist besser?
- Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Nimm ungefähr ¾ der Menge Butter statt der Ölmenge, geschmolzen und leicht abgekühlt.
- Woran sehe ich, dass es gar ist?
- An den goldbraunen Rändern, am federnden Rücksprung und an feuchten Krümeln am Holzspieß. Darauf kannst du dich verlassen.
- Und wenn mir eine Zutat fehlt?
- Hab ich kein Puddingpulver da, nehm ich 40 g Maisstärke und 1 TL Vanilleextrakt. An der Textur ändert das kaum etwas, die Vanille schmeckt nur ein wenig zurückhaltender.
Dazu passt gut
Ich stell die Muffins lauwarm auf einem Gitter hin, dazu frische Beeren oder ein Klecks Joghurt. Soll es feiner sein, gib eine dünne Vanille- oder Zitronenglasur darüber. Sie passen zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee und aufs Buffet, weil jeder sich einfach einen nehmen kann.
Aufbewahrung
- Aufbewahren: Muffins mit Quark stell ich in den Kühlschrank und ess sie innerhalb von 48 Stunden, dann schmecken sie am besten.
- Aufwärmen: bei 160 °C für 5–7 Minuten, dann werden sie wieder schön feucht. In der Mikrowelle geht es schneller, aber sie werden leicht schwammig.
- Sauber arbeiten: Alles mit Quark oder Frischkäse gehört kühl gelagert und sollte nicht länger als 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.
Schreibe einen Kommentar