Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Kräppelchen: So schnell und einfach gemacht

Kräppelchen: So schnell und einfach gemacht
Portionen 8 Portionen, etwa eine große Schüssel voll
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 25 Minuten
Gesamt 55 Minuten

Kräppelchen kenne ich als Kirmesgebäck: dünn ausgerollter Hefeteig, in kleine Quadrate geschnitten und schwimmend im Öl ausgebacken. Sie blähen sich dabei auf und werden innen fast hohl. Aus 500 g Mehl wird eine große Schüssel voll, und die ist meist schneller leer, als du denkst. Bei mir gibt es sie an Silvester, wenn ohnehin frittiert wird, und immer mit viel Puderzucker.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
  • 250 ml warme Milch
  • 5 EL Zucker
  • 1 TL Öl
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Öl zum Frittieren
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung

Leckere Kräppelchen: So schnell und einfach gemacht! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Hefe vorbereiten

Rühr zuerst die Hefe, den Zucker und das Öl in die warme Milch. Gieß das Ganze ins Mehl und knete alles kräftig zu einem glatten Teig. Leg ihn in eine Schüssel, deck ihn mit einem Tuch und einem Deckel ab und lass ihn etwa 60 bis 70 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Schritt 2: Teig ausrollen

Nach der Gehzeit knetest du den Teig noch einmal kräftig durch. Streu etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und roll den Teig auf etwa 2 mm Dicke aus. Dann schneide ihn in Quadrate von 2 cm x 2 cm.

Schritt 3: Frittieren

Erhitz das Öl in einem Topf. Back die Teigstücke portionsweise darin aus, bis sie goldgelb sind. Dreh sie dabei um, damit sie gleichmäßig bräunen und innen nicht trocken werden. Zu dunkel sollen sie nicht werden.

Schritt 4: Servieren

Bestäub die fertigen Kräppelchen mit Puderzucker. Am besten schmecken sie noch warm. Guten Appetit!

Viel Arbeit machen sie nicht, und trotzdem ist die Schüssel jedes Mal schnell leer. Probier sie einfach mal aus.

Mein Tipp

Roll den Teig wirklich auf zwei Millimeter aus, lieber in zwei Portionen nacheinander. Dickere Stücke bleiben innen teigig, während sie außen schon dunkel sind. Das Öl soll etwa 170 Grad haben und immer nur eine dünne Lage aufnehmen. Zu viele Quadrate auf einmal kühlen es ab, und die Kräppelchen saugen sich mit Fett voll.

Andere Ideen

  • Ein Esslöffel Rum und etwas abgeriebene Zitronenschale im Teig geben den typischen Kirmesgeschmack.
  • Statt Puderzucker wälze ich sie manchmal noch warm in Zimtzucker.
  • Herzhaft geht auch: nur ein Esslöffel Zucker in den Teig und zum Schluss grobes Salz darüber.

Aufheben und Einfrieren

Frisch und warm sind sie am besten. In einer offenen Schale bleiben sie einen Tag knusprig, in einer geschlossenen Dose werden sie zäh. Am zweiten Tag wärme ich sie fünf Minuten bei 160 Grad im Ofen auf und zuckere frisch nach. Rohen Hefeteig kannst du über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Häufige Fragen

Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe nehmen?
Ja, ein halber Würfel, also etwa 21 g, entspricht dem Päckchen. Bröckle ihn in die warme Milch und rühre den Zucker unter, bis er sich gelöst hat. Die Gehzeit bleibt bei rund siebzig Minuten.
Woran erkenne ich, dass das Öl heiß genug ist?
Halte einen Holzlöffelstiel hinein, es sollen gleichmäßig kleine Bläschen aufsteigen. Wirf zur Sicherheit ein Probestück hinein: Es muss nach wenigen Sekunden hochkommen und in gut einer Minute goldgelb sein.
Warum bleiben meine Kräppelchen flach?
Meist war der Teig zu wenig gegangen oder das Öl zu kalt. Er braucht die volle Stunde an einem warmen Ort und danach noch einmal kräftiges Kneten. Erst dann hat er genug Trieb zum Aufblähen.
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